Haushaltsroboter · Profil
Aiper: kabellose Akku-Poolroboter der Scuba- und Seagull-Serie im Überblick
Kurz gesagt: Aiper ist eine junge Marke für kabellose Poolroboter, gegründet 2017. Der Akku-Antrieb ohne Stromkabel ist das Kernversprechen gegenüber kabelgebundenen Klassikern wie Dolphin. Aiper nennt sich 2025 mit Berufung auf Euromonitor International die weltweite Nummer eins nach Absatz. Die Serien reichen von der In-Ground-Reihe Scuba (S1, S1 Pro) über die Einstiegsreihe Seagull (SE, Pro) bis zu den solarbetriebenen Surfer-Skimmern. In Deutschland kosten die Modelle grob zwischen rund 139 und 943 Euro, je nach Klasse (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Laufzeit- und Poolgrößen-Angaben sind Herstellerwerte, die Sie als Laborwerte lesen sollten.
Wer oder was ist Aiper?
Sie haben einen Pool und wägen Aiper gerade gegen ein oder zwei Marken ab, die es länger gibt. Aiper ist eine Marke für kabellose Poolroboter aus China, das Kernprinzip ist ein akkubetriebener Reiniger ohne Stromkabel. Sie laden den Roboter, setzen ihn ins Wasser und holen ihn nach dem Zyklus wieder heraus. Kabelgebundene Klassiker hängen dagegen an einer festen Leitung.
Hinter der Marke steht die Herstellerentität Shenzhen Aiper Intelligent Co., Ltd. mit einem US-Marktauftritt in Atlanta. Gegründet wurde sie 2017, das ist also eine junge Firma und kein etablierter Traditionsanbieter, und das sollten Sie beim Abwägen mitdenken. Konzentriert hat sich die Marke schnell auf ein einziges Feld, die Poolreinigung ohne Kabel.
Was ein Poolroboter grundsätzlich leistet, erklärt der Überblick zu Poolrobotern und ihrer Funktionsweise. Hier geht es um die Marke Aiper, ihre Serien, die Technik, die deutschen Preise und die Grenzen des Akku-Prinzips.
Woher Aiper kommt: Gründung 2017 und die frühen kabellosen Poolroboter
Aiper wurde 2017 gegründet, Gründer und CEO ist Richard Wang. Nach eigener Meldung brachte die Marke einen der ersten wirklich kabellosen Roboter-Poolreiniger auf den Markt. Diese Ursprungs-Aussage stammt aus einer Herstellermitteilung, nicht aus einem unabhängigen Test. Den Pionier-Anspruch lesen Sie deshalb besser als Marketing-Erzählung, nicht als geprüfte Tatsache.
In wenigen Jahren wuchs die Marke stark. Laut eigener EU-Seite erreicht Aiper über 3 Millionen Nutzer weltweit, ist in 57 und mehr Ländern aktiv und in über 10.000 Handelsfilialen vertreten. Auch diese Zahlen sind Herstellerangaben. Sie zeigen die Größenordnung, sind aber nicht von unabhängiger Seite bestätigt.
Die Marke sammelte zudem einige Design- und Innovationspreise ein, darunter Red Dot, iF Design und CES-Auszeichnungen. Solche Preise loben oft Konzept und Gestaltung, nicht die Alltagsleistung, und sie sind damit ein Hinweis auf Ambition, aber kein Ersatz für einen Reinigungstest. Trotz des Wachstums bleibt Aiper eine junge Marke mit kurzer Historie.
Marktstellung: was Euromonitor sagt (mit Attribution)
Laut Euromonitor International war Aiper 2025 nach Absatzvolumen die weltweite Nummer eins bei smarten Roboter-Poolreinigern. Diese Zahl nennt Aiper selbst, mit Berufung auf das Institut. Sie ist damit eine Herstellerangabe mit Institutsbezug und kein unabhängig geprüftes Testurteil.
Die Führung bezieht sich auf das Absatzvolumen, also auf Stückzahlen, und auf das Jahr 2025. Über Reinigungsqualität, Haltbarkeit oder Zufriedenheit sagt sie nichts. Wer solche Marktzahlen liest, sollte immer Quelle, Kriterium und Zeitraum mitlesen.
Dazu kommt das Alter der Marke. Aiper ist erst seit 2017 aktiv und damit ein junger Anbieter. Eine hohe Stückzahl in einem wachsenden Nischenmarkt ist möglich, ohne dass eine lange Erfahrung dahintersteht. Die Nummer-eins-Aussage bleibt eine attribuierte Momentaufnahme und keine Qualitätsgarantie.
Akku statt Kabel: die Alleinstellung gegenüber Dolphin und Co.

Die eigentliche Alleinstellung von Aiper ist der Verzicht auf das Stromkabel. Klassische Poolroboter hängen an einer festen Leitung zum Netzteil am Beckenrand, und dieses Kabel kann sich im Wasser verdrehen und begrenzt den Aktionsradius. Aiper setzt stattdessen auf einen internen Akku und freie Bewegung.
Der praktische Ablauf ist einfach. Sie laden den Roboter am Ladegerät, starten ihn per Knopfdruck und setzen ihn ins Becken. Nach dem Reinigungszyklus oder bei niedrigem Akku parkt er selbstständig nahe der Poolwand, danach heben Sie ihn heraus. Kein Kabel, kein fester Anschluss, keine Installation.
Wie sich dieser Akku-Ansatz gegen die kabelgebundenen Marktbegleiter schlägt, ist ein eigenes Thema. Den direkten Kontrast liefert das Profil zu Dolphin und den kabelgebundenen Poolrobotern. Kabellos bedeutet mehr Freiheit beim Handling, aber eine begrenzte Laufzeit pro Ladung, und beides müssen Sie gegeneinander abwägen.
Die Produktserien im Überblick

Im Kern verteilt Aiper seine Modelle auf drei Linien. Die Scuba-Serie ist die stärkere In-Ground-Reihe für eingelassene Pools und nimmt Wand und Wasserlinie mit. Die Seagull-Serie deckt den Einstieg und das kabellose Flaggschiff ab, während die Surfer-Skimmer die Wasseroberfläche abfahren statt den Boden.
| Modell | Serie | Reinigung | Akku-Laufzeit (Herstellerangabe) | Poolgröße (Herstellerangabe) | Status | DE-Preisrahmen (o. Gewähr, 08/2026) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Scuba S1 Pro | Scuba | Boden + Wand + Wasserlinie | bis 180 Min. | bis 200 m² | im Verkauf, DE-verfügbar | ~599–943 € (Stand 08/2026) |
| Scuba S1 | Scuba | Boden + Wand | lang (Herstellerangabe) | bis 150 m² | im Verkauf, DE-verfügbar | ab ~399 € (Stand 08/2026) |
| Seagull Pro | Seagull | Boden + Wand | ~2,5 h | bis 150 m² | im Verkauf | Angebot schwankt, im Handel prüfen |
| Seagull SE | Seagull | nur Boden | 90 Min. | oberirdisch | im Verkauf, DE/AT | ab ~139 € (Stand 08/2026) |
| Surfer S2 | Surfer | Oberflächen-Skimmer | Solar (laut Hersteller) | Oberfläche | im Verkauf | im Handel prüfen |
Laufzeit und Poolgröße sind darin Laborwerte des Herstellers und keine genormte Leistung, die deutschen Preisrahmen sind Händlerpreise ohne Gewähr, Stand 08/2026. Einige Preise schwanken stark und sind am besten direkt im Handel zu prüfen. Die Einstiegsklasse reinigt nur den Boden, Wand- und Wasserlinienreinigung kommt erst ab höheren Modellen.
Die Scuba-Serie: In-Ground-Roboter (S1 und S1 Pro)
Die Scuba-Serie ist die stärkere Reihe für eingelassene Pools, das Spitzenmodell heißt Scuba S1 Pro. Der Hersteller nennt für dieses Gerät eine Laufzeit von bis zu 180 Minuten und eine Ladezeit von rund 4 Stunden. Es soll eingelassene Pools bis 200 Quadratmeter reinigen.
Beim S1 Pro gibt Aiper eine Boden-, Wand- und Wasserlinienreinigung an, die Wand erklimmt der Roboter in einem Winkel von etwa 90 Grad. Für den Durchfluss nennt der Hersteller 22.740 Liter pro Stunde und einen Zwei-Lagen-Filter mit 180 und 3 Mikrometer feinem Gewebe, der Schmutzbehälter fasst 5 Liter. Alle diese Werte sind Herstellerangaben.
Der Scuba S1 ist die etwas kleinere Variante. Er reinigt eingelassene Pools bis 150 Quadratmeter und beherrscht Boden und Wand, beides laut Hersteller. In Deutschland liegt sein Straßenpreis bei rund 399 Euro und mehr (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Teurer wird der S1 Pro, der zusätzlich die Wasserlinie abdeckt. Beide Modelle sind im Verkauf.
Die Seagull-Serie: Einstieg und Flaggschiff Seagull Pro
Die Seagull-Serie ist die frühe kabellose Reihe von Aiper und deckt den Einstieg wie ein eigenes Flaggschiff ab. Das günstigste Modell ist der Seagull SE. Er ist kabellos, reinigt rund 90 Minuten und konzentriert sich auf den Poolboden. Wand und Wasserlinie gehören hier nicht zum Programm.
Damit ist der Seagull SE der klassische Preiseinstieg. In Deutschland und Österreich liegt sein Straßenpreis bei rund 139 Euro und mehr (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Laut Hersteller bietet er gegenüber dem Vorgänger etwa 80 Prozent mehr Akkulaufzeit und rund 50 Prozent kürzere Ladezeit, auch das sind Herstellerwerte und keine geprüften Messungen.
Das Flaggschiff der Reihe ist der Seagull Pro. Er reinigt zusätzlich die Wände und soll Pools bis rund 150 Quadratmeter schaffen. Der Hersteller nennt einen Quad-Motor mit 200 Watt Spitzenleistung, einen 9.000-Milliamperestunden-Akku und ein Gewicht von 9,5 Kilogramm. Ein aktives deutsches Preisangebot schwankt hier stark und Sie sollten es vor dem Kauf prüfen.
Die Surfer-Skimmer und das Solar-Feature (laut Hersteller)
Die Surfer-Serie folgt einem anderen Prinzip als die Boden-Roboter. Diese Geräte sind Oberflächen-Skimmer, sie fahren nicht den Boden ab, sondern treiben auf dem Wasser und sammeln Laub, Pollen und Schmutz von der Oberfläche. Modelle sind unter anderem der Surfer S2 und der Surfer S1.
Laut Hersteller laden sich die Surfer-Skimmer über eingebaute Solarzellen und arbeiten so ohne festes Nachladen. Diese Solar-Aussage gilt ausdrücklich nur für die Skimmer und nur als Herstellerangabe. Die eigentlichen Reinigungsroboter am Boden laden Sie dagegen am Ladegerät.
Der Skimmer ergänzt den Boden-Roboter, ersetzt ihn aber nicht. Er hält die Oberfläche frei, bevor Schmutz absinkt. Für die Grundreinigung von Boden und Wänden brauchen Sie weiterhin einen Scuba oder Seagull, und wer beide Aufgaben abdecken will, kombiniert einen Skimmer mit einem Boden-Roboter.
Aiper-Technik: WavePath-Navigation, Wand- und Wasserlinienreinigung

Aiper steuert seine höheren Modelle über die WavePath-Navigation. Beim Scuba S1 Pro nennt der Hersteller WavePath 2.0 mit vier Infrarot-Sensoren. Das System soll den Pool in Bahnen abfahren, statt zufällig zu kreuzen, Ziel ist eine systematische Abdeckung von Boden, Wänden und Wasserlinie.
Die Wandreinigung trennt die Serien voneinander. Einstiegsmodelle wie der Seagull SE bleiben am Boden, höhere Modelle wie Scuba S1, S1 Pro und Seagull Pro klettern die Wände hoch. Der Scuba S1 Pro reinigt zusätzlich die Wasserlinie, also den Übergangsbereich, an dem sich Fett und Ablagerungen sammeln.
Dazu kommt das Selbstparken als Komfort-Funktion. Nach dem Zyklus oder bei niedrigem Akku fährt der Roboter selbstständig nahe der Poolwand und wartet dort, sodass Sie nicht durch das ganze Becken tauchen müssen, um ihn zu bergen. Der Start läuft bei vielen Modellen über einen einzigen Knopf, teils zusätzlich per App.
Was Aiper in Deutschland kostet
Bei den Preisen spannt Aiper ein weites Feld auf. Der Einstieg mit dem Seagull SE beginnt bei rund 139 Euro (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Der Scuba S1 startet bei etwa 399 Euro. Das Spitzenmodell Scuba S1 Pro liegt im Handel grob zwischen 599 und 943 Euro (ohne Gewähr, Stand 08/2026).
Diese Spannen sind bewusst breit gehalten. Straßenpreise schwanken je nach Händler, Aktion und Verfügbarkeit, und der günstigste Anbieter ruft für ein Modell oft mehrere Hundert Euro weniger auf als der teuerste. Beim Seagull Pro gibt es zeitweise kein aktives deutsches Angebot, sein Preis ist also besonders zu prüfen.
Worauf Sie beim Kauf sonst noch achten sollten, gehört nicht in dieses Marken-Profil. Diese Kriterien sammelt der Ratgeber zum Poolroboter kaufen und richtig auswählen. Für Aiper heißt das vor allem, die Serie nach Poolgröße und Reinigungsumfang zu wählen und nicht nur nach dem Preis. Ein günstiges Boden-Modell spart nichts, wenn Sie eigentlich die Wände reinigen wollen.
Verfügbarkeit und Vertrieb in Deutschland
Aiper ist in Deutschland regulär im Verkauf. Der Vertrieb läuft über den offiziellen deutschen Onlineshop unter aiper.com und aiper.store, dazu kommen große Marktplätze wie Amazon.de. Die Geräte sind also nicht nur importiert, sondern über etablierte deutsche Kanäle bestellbar.
Neben dem Direktvertrieb steht der Pool-Fachhandel. Händler wie Mercapool, pool-bedarf.de oder apoolco führen einzelne Aiper-Modelle und haben den Vorteil einer persönlichen Beratung, während Direktshop und Amazon oft mit Verfügbarkeit und schneller Lieferung punkten. Welcher Weg günstiger ist, wechselt mit den Aktionen.
Bei Service und Garantie sollten Sie die Konditionen am Original prüfen. Aiper wirbt mit einem eigenen Support, der genaue Umfang hängt aber von Modell und Kaufkanal ab. Achten Sie besonders auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen wie Filtern und Akkus. Ein Akku-Gerät lebt langfristig von der Nachversorgung mit Verschleißteilen.
Akkulaufzeit, Ladezeit und Poolgröße realistisch eingeordnet
Die Laufzeit ist beim Akku-Roboter die entscheidende Größe. Aiper nennt je nach Modell 90 bis rund 270 Minuten, und diese Werte sind Herstellerangaben unter Laborbedingungen. Im Alltag fällt die reale Laufzeit oft niedriger aus, etwa bei kaltem Wasser oder starker Verschmutzung. Die Minutenangaben sind damit ein grober Anhalt.
Die genannte Poolgröße, ebenfalls eine Herstellerangabe, hängt direkt an dieser Laufzeit. Ein Modell für 200 Quadratmeter schafft diese Fläche nur, wenn der Akku eine Runde durchhält. Bei größeren oder stark verschmutzten Pools kann ein zweiter Zyklus mit Nachladen nötig sein, und die Ladezeit von rund 4 Stunden beim Scuba S1 Pro sollten Sie dabei einplanen.
Auch die Durchfluss-Angaben brauchen Einordnung. Werte wie 22.740 Liter pro Stunde sind Laborwerte des Herstellers und nicht genormt, eine höhere Zahl bedeutet nicht automatisch ein saubereres Becken. Laufzeit, Poolgröße und Durchfluss geben Ihnen eine Orientierung, aber keine exakte Garantie für Ihren konkreten Pool.
Ehrliche Grenzen: Herstellerwerte, Nur-Boden-Einstieg, Preis
Eine Grenze steckt in den Zahlen selbst. Laufzeit, Poolgröße und Durchfluss sind durchweg Herstellerangaben aus dem Labor. Sie sind nicht unabhängig genormt und lassen sich nicht direkt zwischen Marken vergleichen. Behandeln Sie sie als Orientierung, nicht als geprüfte Leistungswerte.
Auch der Einstieg bleibt beschränkt. Der Seagull SE reinigt nur den Boden, wer Wand und Wasserlinie sauber haben will, braucht ein höheres Modell wie Scuba S1, S1 Pro oder Seagull Pro. Ein günstiges Einstiegsgerät ist also kein Allrounder. Prüfen Sie vor dem Kauf, welche Flächen Ihr Pool wirklich braucht.
Dazu kommt der Preis im Verhältnis zur jungen Marke. Das Spitzenmodell liegt schnell im vierstelligen Bereich der oberen Hunderter. Aiper ist zudem erst seit 2017 aktiv und damit kein langjähriger Anbieter, und die Langzeit-Haltbarkeit von Akku und Motor ist über viele Jahre noch weniger belegt als bei alten Kabel-Marken.
Für wen sich welche Aiper-Serie lohnt
Für einen kleinen oberirdischen Pool reicht oft der Seagull SE. Er reinigt den Boden, ist kabellos und der günstigste Einstieg. Wer nur gelegentlich Blätter und Sand vom Grund holen will, ist damit sparsam bedient. Für Wände und Wasserlinie ist er aber nicht gedacht.
Für einen mittleren eingelassenen Pool passt die Scuba-Serie besser. Der Scuba S1 deckt Boden und Wand bis 150 Quadratmeter ab, der Scuba S1 Pro geht bis 200 Quadratmeter und reinigt zusätzlich die Wasserlinie. Wer größere Flächen und den vollen Reinigungsumfang will, greift hier zu, der Aufpreis kauft mehr Fläche und mehr Zonen. Die Flächenangaben bleiben dabei Herstellerwerte.
Wo Aiper im größeren Feld der Reinigungsroboter steht, ordnet der Kategorie-Überblick ein. Die Typen und ihre Einsatzgebiete sammelt der Ratgeber zu Haushaltsrobotern und ihren Kategorien. Für die Aiper-Wahl zählen Pooltyp, Fläche und gewünschter Reinigungsumfang. Die Solar-Skimmer sind eine Ergänzung, kein Ersatz für den Boden-Roboter.
Einordnung
Aiper ist eine junge, schnell gewachsene Marke für kabellose Poolroboter, und die Alleinstellung ist der Akku-Antrieb ohne Stromkabel und ohne feste Installation. Laut Euromonitor International führte Aiper 2025 den Absatz bei smarten Roboter-Poolreinigern an. Diese Zahl ist attribuiert und sagt nichts über Qualität, sondern über Stückzahlen.
Die Serien decken das Feld sauber ab. Der Seagull SE ist der Boden-Einstieg, die Scuba-Reihe der stärkere In-Ground-Roboter mit Wand- und Wasserlinienreinigung, die Surfer sind solarbetriebene Skimmer laut Hersteller. Laufzeit, Poolgröße und Durchfluss bleiben Laborwerte. Wer Serie, Reinigungsumfang und Grenzen kennt, kauft bei Aiper gezielt statt nach Werbeversprechen.
Quellen & Stand: Unternehmens- und Historien-Angaben laut Herstellermeldung (PR Newswire, 2025) und Datenbank-Einträgen (Preqin); Reichweite (über 3 Millionen Nutzer, 57+ Länder) laut aiper.com/eu/about-us als Herstellerangabe. Die Marktstellung „Nummer eins nach Absatz“ ist eine Aiper-Angabe mit Berufung auf Euromonitor International (2025) und wird nur so attribuiert genannt. Modell- und Technikdaten (Laufzeit, Poolgröße, Durchfluss in L/h, mAh, Watt, Wand- und Wasserlinienreinigung, WavePath-Navigation) sind Herstellerangaben von aiper.com/de und werden als Laborwerte gekennzeichnet. Das Solar-Feature betrifft nur die Surfer-Skimmer und gilt „laut Hersteller“. Die genannten Geräte sind im Verkauf; Preise sind Händler- und Herstellerangaben als Spanne, ohne Gewähr und Stand 08/2026, Aktionspreise schwanken (Geizhals, Amazon.de, Mercapool, pool-bedarf.de). App-Steuerung und OTA können bei den Konnektivitätsmodellen einen DSGVO-Kontext auslösen; Serverstandort und Datenfluss sind nicht belegt und werden nicht behauptet. Dieses Profil ist redaktionell und ersetzt keine rechtliche Beratung. Stand: 1. August 2026.
Ist Aiper wirklich kabellos?
Ja, das ist das Kernprinzip. Aiper baut akkubetriebene Poolroboter ohne Stromkabel und ohne feste Installation. Der Roboter wird geladen, in den Pool gesetzt und parkt nach dem Zyklus selbst nahe der Wand. Das unterscheidet Aiper von kabelgebundenen Klassikern. Nur die Surfer-Skimmer laden laut Hersteller per Solar — die Reinigungsroboter selbst laden Sie am Ladegerät.
Wer steckt hinter Aiper?
Aiper wurde 2017 gegründet, Gründer und CEO ist Richard Wang. Die Herstellerentität ist Shenzhen Aiper Intelligent Co., Ltd. aus China, der US-Marktauftritt sitzt in Atlanta. Die Marke ist jung und auf kabellose Poolroboter spezialisiert, kein etablierter Traditionsanbieter. Reichweiten-Zahlen wie über 3 Millionen Nutzer sind Herstellerangaben.
Ist Aiper Marktführer bei Poolrobotern?
Laut Euromonitor International war Aiper 2025 nach Absatzvolumen die weltweite Nummer eins bei smarten Roboter-Poolreinigern. Diese Aussage stammt aus einer Herstellerangabe mit Berufung auf Euromonitor — nehmen Sie sie als attribuierte Marktzahl, nicht als unabhängig geprüftes Testurteil. Aiper ist zudem eine junge Marke von 2017, kein Traditionsanbieter.
Welche Aiper-Serie ist die richtige?
Das hängt von Pool und Reinigungsumfang ab. Für einen kleinen oberirdischen Pool reicht der Seagull SE, der nur den Boden reinigt. Für eingelassene Pools mit Wänden passt die Scuba-Serie, der S1 bis 150 und der S1 Pro bis 200 Quadratmeter mit Wasserlinie. Die Surfer-Skimmer sind eine Ergänzung für die Wasseroberfläche, kein Ersatz für den Boden-Roboter.
Was kostet ein Aiper-Poolroboter in Deutschland?
Das hängt stark von der Serie ab. Der Seagull SE beginnt bei rund 139 Euro, der Scuba S1 ab etwa 399 Euro. Das Spitzenmodell Scuba S1 Pro liegt im Handel grob zwischen 599 und 943 Euro. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand 08/2026; Straßen- und Aktionspreise schwanken je nach Händler und Verfügbarkeit.
Reinigt Aiper auch die Poolwände?
Das hängt vom Modell ab. Die Einstiegsklasse wie der Seagull SE reinigt nur den Boden. Wand- und Wasserlinienreinigung bieten erst höhere Modelle wie Scuba S1, Scuba S1 Pro und Seagull Pro. Der Scuba S1 Pro deckt laut Hersteller Boden, Wand und Wasserlinie ab. Prüfen Sie vor dem Kauf, welche Flächen Ihr Pool wirklich braucht.
Wie lange läuft der Akku eines Aiper?
Je nach Modell nennt Aiper 90 bis rund 270 Minuten. Der Seagull SE reinigt etwa 90 Minuten, der Scuba S1 Pro bis zu 180 Minuten. Das sind Herstellerangaben unter Laborbedingungen. Im Alltag fällt die Laufzeit oft niedriger aus, etwa bei kaltem Wasser oder starker Verschmutzung. Große Pools brauchen unter Umständen einen zweiten Ladezyklus.
Ist Aiper solarbetrieben?
Nur die Surfer-Skimmer. Diese Oberflächen-Reiniger laden sich laut Hersteller über eingebaute Solarzellen. Die eigentlichen Boden-Roboter der Scuba- und Seagull-Serie laden Sie dagegen am Ladegerät, sie sind nicht solarbetrieben. Die Solar-Aussage gilt also ausdrücklich nur für die Skimmer und nur als Herstellerangabe.
Bekomme ich Aiper in Deutschland und wo?
Ja, Aiper ist in Deutschland regulär im Verkauf. Der Vertrieb läuft über den offiziellen deutschen Onlineshop, über Amazon.de und über den Pool-Fachhandel wie Mercapool, pool-bedarf.de oder apoolco. Achten Sie bei Service und Garantie auf die Konditionen am Original und auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen wie Filtern und Akkus.
Reinigt der Aiper Seagull SE auch die Wände?
Nein, der Seagull SE ist ein reines Boden-Modell. Er ist kabellos, reinigt rund 90 Minuten und konzentriert sich auf den Poolgrund. Wände und Wasserlinie gehören nicht zu seinem Programm. Wer diese Flächen reinigen will, braucht ein höheres Modell wie den Seagull Pro oder die Scuba-Serie. Der SE ist der günstige Einstieg ab rund 139 Euro (ohne Gewähr, Stand 08/2026).
Wie lädt ein Aiper-Poolroboter?
Die Boden-Roboter der Scuba- und Seagull-Serie laden Sie am mitgelieferten Ladegerät außerhalb des Pools. Beim Scuba S1 Pro nennt der Hersteller eine Ladezeit von rund 4 Stunden für bis zu 180 Minuten Laufzeit. Nach dem Reinigungszyklus oder bei niedrigem Akku parkt der Roboter selbstständig nahe der Poolwand, damit Sie ihn leichter bergen können.