Kompakter Mähroboter mäht in geraden Bahnen über den Rasen bei Tageslicht

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Bosch Indego: LogiCut-Mähroboter, Modelle, Technik und Preise im ehrlichen Marken-Check

Stand 1. August 2026 · Lesezeit 13 Minuten · Profil

Kurz gesagt: Bosch Indego ist die Mähroboter-Reihe von Bosch Power Tools, vermarktet unter „Bosch Home & Garden“. Das Besondere ist LogiCut: Der Roboter kartiert Ihren Garten und mäht in sauberen, parallelen Bahnen statt nach Zufallsprinzip — so die Herstellerangabe. Anders als viele neue Geräte navigiert Indego mit einem Begrenzungsdraht, nicht per Satellit oder Kamera. Die aktuelle Familie reicht vom XS 300 (bis 300 m²) über den S+ 500 bis zum M+ 700 (bis 700 m²). Straßenpreise liegen grob zwischen 270 und 520 Euro (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Beim Igelschutz gilt: nur tagsüber mähen — ein verlässlicher Igelretter ist auch der Indego nicht.

Wer oder was ist Bosch Indego?

Sie wollen einen Mähroboter für Ihren Garten kaufen und stößt in jeder Vergleichsliste auf Indego, meist so präsentiert, als wäre es eine eigene Marke. Das ist sie nicht. Bosch Indego ist ein Produktname, keine eigenständige Firma — die Reihe stammt aus dem Geschäftsbereich Bosch Power Tools und wird unter dem Label „Bosch Home & Garden“ vermarktet, teils auch unter „Bosch DIY“.

Der Unterschied zu vielen anderen Reihen steckt in der Navigation. Ein Indego kartiert den Garten und mäht dann in geordneten Bahnen. Dieses System heißt LogiCut und ist die zentrale Herstellerangabe der Reihe. Anders als viele neue Modelle fährt der Indego dabei mit Begrenzungsdraht.

Wer zuerst die Gattung verstehen will, findet die Grundlagen im Überblick zu Mährobotern und ihren Navigations-Generationen. Bei Indego dreht sich alles um drei Flächenklassen, ein Navigationssystem und die Frage, was der Draht im Alltag für Sie bedeutet.

Bosch Home & Garden: die Marke hinter Indego

Hinter Indego steht die Robert Bosch Power Tools GmbH, der Werkzeug- und Gartenbereich der Bosch-Gruppe. Der Geschäftsbereich beschäftigte 2024 rund 18.700 Menschen. Der Umsatz lag laut Bosch bei etwa 5,1 Milliarden Euro.

Diese Zahlen gelten für den gesamten Bereich und nicht für Indego allein, denn der Mähroboter ist nur ein Produkt unter vielen. Zum Garten-Programm zählen auch Rasenmäher, Heckenscheren und Akku-Systeme. Indego läuft dort als „Roboter-Mäher“ der Marke „Bosch Home & Garden“.

Praktisch kaufen Sie damit ein Markengerät mit deutschem Service-Netz. Bosch ist als Marke etabliert und breit verfügbar, was Indego von kleineren Direktimport-Marken trennt. Ob das den Aufpreis wert ist, hängt davon ab, was am Ende beim Preis und beim Service herauskommt.

LogiCut: Bahnen-Mähen statt Zufallsprinzip

Infografik vergleicht systematisches Bahnen-Mähen mit dem Zufallsprinzip
Bahnen statt Zufall

LogiCut ist das Navigationssystem der aktuellen Indego-Reihe. Laut Bosch kartiert der Roboter zuerst den Garten, berechnet dann den effizientesten Weg über die Fläche und mäht anschließend in sauberen, parallelen Bahnen statt kreuz und quer.

Viele einfache Mähroboter fahren dagegen, bis sie an einen Draht stoßen, und drehen dann zufällig ab. Genau hier liegt das Versprechen der Reihe. Der Indego arbeitet laut Hersteller systematisch die Fläche ab und wechselt je Mähvorgang die Richtung, damit das Gras gleichmäßiger steht.

LogiCut ist dabei eine Herstellerangabe, kein unabhängig geprüftes Messergebnis. Das Bahnen-Muster selbst ist real und in Videos sichtbar. Wie stark der Vorteil im Alltag ausfällt, hängt aber von Garten und Modell ab — und daran hängt auch die Prozent-Frage.

Wie viel schneller ist LogiCut wirklich?

Mähroboter mit sichtbarem parallelem Mähmuster im Gras
Parallele Bahnen

Rund um LogiCut kursieren verschiedene Prozentzahlen. In der Pressemitteilung zum M 700 nennt Bosch „bis zu 40 Prozent“ schneller als Roboter mit Zufallsprinzip. In der Händler- und Modellkommunikation taucht oft „mindestens 30 Prozent“ auf, während die offizielle LogiCut-Landingpage gar keine feste Zahl nennt.

Diese Werte sollten Sie vorsichtig lesen. Sie sind Herstellerangaben und modellabhängig, keine genormte Messung, und eine einzelne Zahl gilt damit nicht pauschal für „den Bosch Indego“. Je nach Modell, Generation und Quelle fällt der Wert unterschiedlich aus.

Das Bahnen-Mähen ist plausibel effizienter als reiner Zufall, die Zahl dahinter aber ein Marketing-Rahmen und kein Stoppuhr-Ergebnis. Ob es bei Ihnen 30 oder 40 Prozent sind, lässt sich nicht garantieren, weil der reale Zeitgewinn stark von Ihrer Rasenform abhängt.

Warum Bosch Indego auf Begrenzungsdraht setzt

Nahaufnahme der Ladestation mit Anschluss für den Begrenzungsdraht
Ladestation im Detail

Indego mäht nicht kabellos, und das wird oft missverstanden. Der Roboter navigiert innerhalb eines verlegten Begrenzungsdrahts, der die Rasenfläche physisch eingrenzt. Erst innerhalb dieser Grenze plant LogiCut die parallelen Bahnen.

Die Systematik ersetzt den Draht also nicht, sie nutzt ihn. Beim M+ 700 liegen laut Bosch 175 Meter Begrenzungskabel und 240 Haken bei. Über die MultiArea-Funktion führt der Roboter durch Engstellen bis 75 Zentimeter Drahtabstand. Das Verlegen ist einmalige Arbeit, kostet Sie aber Zeit und Planung.

Suchen Sie bewusst einen Mäher ohne Kabel, ist Indego nicht Ihr Gerät, denn dann führt der Weg zu RTK- oder Kamera-Modellen anderer Marken. Diese drahtlose Teilmenge behandelt der Ratgeber zu Mährobotern ohne Begrenzungsdraht. Der Indego bleibt bewusst beim erprobten Draht-Prinzip.

Die aktuelle Indego-Familie im Überblick

Die aktuelle LogiCut-Reihe verteilt sich auf drei Flächenklassen. Der XS 300 ist der Kleine für Gärten bis 300 m², der S 500 und der S+ 500 decken mittlere Flächen bis 500 m² ab, und der M 700 und der M+ 700 sind die Großen für bis zu 700 m².

Modell Fläche (Herstellerangabe) Navigation Connect/Sprache Besonderheit DE-Preisrahmen (o. Gewähr, 08/2026)
Indego XS 300 bis 300 m² LogiCut + Begrenzungsdraht modellabhängig kompakter Einstieg Straße ab ~270 €
Indego S 500 bis 500 m² LogiCut + Begrenzungsdraht Basis mittlere Flächen kein belegter Preis
Indego S+ 500 bis 500 m² LogiCut + Begrenzungsdraht Connect-App + Sprache Border Cut Straße ab ~380 €
Indego M 700 bis 700 m² LogiCut + Begrenzungsdraht Basis große Flächen kein belegter Preis
Indego M+ 700 bis 700 m² LogiCut + Begrenzungsdraht Connect-App + Sprache SmartMowing, 175 m Kabel im Set Straße ab ~505 €

Die Flächen sind Herstellerangaben, die Preise deutsche Straßenpreise (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Das Plus-Zeichen markiert die Connect-Varianten mit App und Sprachsteuerung. Für einige Modelle liegt kein belegter Preis vor. Und die Flächenwerte gelten unter Idealbedingungen, nicht als Garantie für jeden Grundriss.

XS 300, S+ 500 und M+ 700 im Vergleich

Die drei Klassen unterscheiden sich vor allem in der Fläche. Der XS 300 ist für kleine Reihenhaus-Gärten gedacht, der S+ 500 trifft die typische mittlere Rasenfläche vieler Haushalte, und der M+ 700 zielt auf große, verwinkelte Grundstücke.

Neben der Fläche trennt die Ausstattung die Modelle. Die einfachen S 500 und M 700 bringen die Basis mit, die Plus-Varianten S+ 500 und M+ 700 ergänzen Connect-App, Sprachsteuerung und Border Cut. Der M+ 700 legt zusätzlich SmartMowing obendrauf.

Die Quadratmeter entscheiden also zuerst, der Komfort danach. Ein zu kleines Modell schafft die Fläche nicht in vernünftiger Zeit, ein zu großes kostet mehr, als Sie brauchen. Deshalb messen Sie Ihren Rasen vor dem Kauf besser grob aus.

Technik: Schnittbreite, Steigung, Akku

Die technische Basis ist über die Reihe hinweg ähnlich. Bosch nennt für die aktuellen LogiCut-Modelle 19 Zentimeter Schnittbreite, die Schnitthöhe lässt sich zwischen 30 und 50 Millimeter einstellen. Als maximale Steigung gibt Bosch 27 Prozent an, das entspricht 15 Grad.

Den Antrieb liefert ein 18-Volt-Lithium-Ionen-Akku mit 2,5 Amperestunden. Beim M+ 700 nennt Bosch rund 75 Minuten Laufzeit und etwa 60 Minuten Ladezeit, das Gewicht gibt Bosch mit etwa 7,7 Kilogramm an. Der Betriebslärm liegt laut Datenblatt bei rund 63 Dezibel.

Diese Werte sind Herstellerangaben unter Idealbedingungen. Die 27-Prozent-Steigung gilt trocken und bei kurzem Gras, denn bei feuchtem oder langem Rasen verliert jeder Draht-Roboter am Hang Grip. Am Steilhang bekommen Sie also weniger Leistung, als das Datenblatt verspricht.

App, Connect und Sprachsteuerung

Die Plus-Modelle steuern Sie über die Connect-Funktion, dafür nutzt Bosch die Smart-Gardening-App. Dort legen Sie Mähzeiten fest und passen Zeitpläne an. Auch Statusmeldungen und Kartenfunktionen laufen über die App.

Zusätzlich unterstützen die Connect-Modelle Sprachsteuerung. Der Indego S+ war laut Bosch einer der ersten Roboter-Mäher mit Amazon-Alexa-Anbindung, dazu kommt eine IFTTT-Verknüpfung. So starten oder pausieren Sie den Mäher per Sprachbefehl oder Automatisierung.

Bei Cloud und Daten bleiben wir vorsichtig. Sobald App und Server zusammenkommen, kann Datenschutz relevant werden. Wo genau Bosch welche Daten speichert, ist hier nicht belegt, deshalb behaupten wir weder einen festen Serverstandort noch eine pauschale Freigabe.

Border Cut und SmartMowing

Border Cut und SmartMowing bleiben den Plus-Modellen vorbehalten. Border Cut kümmert sich um die Rasenkante, weil das Messer so sitzt, dass der Roboter näher an den Rand mäht. Das reduziert die Nacharbeit mit dem Trimmer, ersetzt sie aber nicht ganz.

SmartMowing ist beim M+ 700 an Bord und passt den Mähplan an die Bedingungen an. Laut Bosch berücksichtigt der Roboter dabei Graswachstum, Temperatur und Regen. Er mäht also häufiger, wenn das Gras schnell wächst, und seltener bei Trockenheit.

Sinnvoll ist beides, ein Wunder keines. Border Cut spart Kantenarbeit, macht sie aber nicht überflüssig, und SmartMowing plant zwar nach Wetterdaten, bleibt aber ein Algorithmus. Beides nimmt Ihnen Arbeit ab, ohne die Rasenpflege komplett zu übernehmen.

Was Bosch Indego in Deutschland kostet

Bei Indego liegen UVP und Straßenpreis weit auseinander. Die UVP ist die Empfehlung des Herstellers zum Start, der Straßenpreis das, was der Handel später wirklich verlangt. Dazwischen liegen teils mehrere Hundert Euro.

Der M+ 700 zeigt das deutlich. Seine alte UVP von 2020 lag bei rund 1.299 Euro, heute liegt der Straßenpreis deutlich niedriger, grob ab 505 Euro (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Solche Alt-UVP-Werte dürfen Sie also nicht mit dem heutigen Preis verwechseln.

Grob startet der XS 300 bei rund 270 Euro, der S+ 500 bei rund 380 Euro und der M+ 700 bei rund 505 Euro (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Die Werte stammen aus Preisvergleichen und schwanken mit Aktionen, deshalb prüfen Sie vor dem Kauf immer den Tagespreis. Zubehör wie Ersatzmesser oder mehr Draht kommt je nach Garten dazu.

Garantie, Service und Ersatzteile in Deutschland

Bosch bietet für Indego zwei Jahre Herstellergarantie bei Privatnutzung. Kostenlos verlängern lässt sie sich auf drei Jahre, wenn Sie das Gerät bei MyBosch registrieren. Die Registrierung muss laut Bosch fristgerecht nach dem Kauf erfolgen, üblich sind vier Wochen.

Die genaue Frist und den Umfang prüfen Sie an der Bosch-Primärquelle. Neben der Garantie gilt die gesetzliche Gewährleistung zusätzlich, beide Ansprüche laufen unabhängig voneinander. Kaufbeleg und Registrierungsbestätigung halten Sie deshalb sicher fest.

Für Service und Ersatzteile hat Bosch ein breites deutsches Netz. Messer, Akkus, Kabel und Haken gibt es über Bosch und den Handel, die Verfügbarkeit einzelner Teile schwankt aber je nach Modell und Alter. Bei älteren Reihen wie Indego 350/400 Connect sollten Sie die Ersatzteil-Lage vorher prüfen.

Sicherheit für Kinder und Haustiere

Mähroboter arbeiten mit scharfen Klingen, deshalb zählt die Sicherheit. Für Akku-Rasenroboter gilt die Norm DIN EN 50636-2-107, die verlangt, dass die Klingen bei Anheben oder Kippen sofort stoppen. Der Indego bringt dafür Hebe-, Kipp- und Stoßsensorik mit.

Trotz dieser Technik bleibt Aufsicht sinnvoll, denn kleine Kinder und Haustiere gehören nicht neben den laufenden Roboter. Ein PIN-Code schützt zusätzlich vor unbefugtem Start. Den genauen Normbezug sollten Sie bei Bedarf an der Primärquelle prüfen.

Sicherheit entsteht also aus Technik und Verhalten zusammen. Die Sensorik reduziert das Risiko, hebt es aber nicht auf. Solange Kinder im Garten spielen, lassen Sie den Mäher deshalb besser nicht laufen. Das gilt für jeden Mähroboter und damit auch für den Indego.

Igelschutz: was Indego kann — und was nicht

Kein getestetes Mähroboter-Modell erkennt Igel vor der Berührung. Eine Studie von Rasmussen (2021) prüfte 18 Modelle mit demselben Ergebnis. Jungigel unter 200 Gramm blieben dabei komplett unerkannt.

Das gilt allgemein und ist kein Freibrief für den Indego. Auch er erkennt Igel nicht aktiv, bevor er sie berührt. Das Leibniz-IZW dokumentierte 370 Fälle von Schnittverletzungen. Rund 47 Prozent der betroffenen Tiere überlebten die Verletzungen nicht.

Die einzige belastbare Empfehlung heißt, nur tagsüber zu mähen. Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber ruhen sie versteckt. Vor dem Mähen suchen Sie den Rasen ab und schaffen Rückzugsorte. Der Tag-Betrieb ist Schadensbegrenzung, kein sicherer Igelschutz.

Ehrliche Grenzen: Draht, Steigung, Prozent-Versprechen

Der Begrenzungsdraht selbst ist eine Grenze. Der Indego mäht nicht kabellos, das Verlegen ist Pflicht. Beim M+ 700 sind 175 Meter Kabel und 240 Haken im Set. Wer eine kabellose Lösung will, muss zu RTK- oder Kamera-Modellen greifen.

Dazu kommt die Steigung. Die 27 Prozent sind eine Herstellerangabe unter Idealbedingungen, bei feuchtem oder langem Gras rutscht der Roboter am Hang leichter. Am Steilhang bleibt also weniger übrig als der Datenblatt-Wert.

Und dann wäre da noch das Prozent-Versprechen von LogiCut. „Bis zu 40 Prozent“ und „mindestens 30 Prozent“ sind Herstellerangaben und modellabhängig. Der Effizienz-Vorteil ist plausibel, eine genormte, unabhängige Messung dazu gibt es aber nicht.

Für wen sich welcher Indego lohnt

Für kleine Gärten reicht der XS 300 klar aus, bis 300 m² macht ein größeres Modell wenig Sinn. Für die typische mittlere Rasenfläche ist der S+ 500 die runde Wahl. Er bringt Connect-App, Sprachsteuerung und Border Cut mit.

Für große, verwinkelte Grundstücke ist der M+ 700 gebaut, bis 700 m² und mit SmartMowing für die Wetter-Anpassung. Wer auf App und Sprache verzichten kann, spart mit den einfachen S 500 oder M 700, die dieselbe Fläche ohne den Connect-Komfort mähen. Für diese beiden liegt allerdings kein belegter Preis vor, und die Flächenangaben sind durchweg Herstellerwerte unter Idealbedingungen.

Indego passt zu Ihnen, wenn Sie mit dem Draht leben können. Wollen Sie bewusst kabellos mähen, sind Sie bei anderen Systemen besser aufgehoben. Für die grundsätzliche Kategorie-Einordnung hilft der Überblick zu Haushaltsrobotern und ihren Typen. Mit einem grob ausgemessenen Rasen fällt die Modellwahl dann leicht.

Einordnung

Bosch Indego ist die Mähroboter-Reihe von Bosch Power Tools, kein eigener Hersteller. Das Kernmerkmal LogiCut steht für systematisches Bahnen-Mähen statt Zufallsprinzip — als Herstellerangabe. Die aktuelle Familie reicht vom XS 300 über den S+ 500 bis zum M+ 700, und alle Modelle navigieren mit Begrenzungsdraht, nicht per Satellit oder Kamera.

Die Marke punktet mit Bahnen-System, deutschem Service und breiter Verfügbarkeit. Die Prozent-Versprechen und die Steigung sind aber Herstellerangaben, keine geprüften Alltagswerte. Beim Igel gilt: nur tagsüber mähen, ein sicherer Schutz ist das nicht. Wenn Sie den Draht akzeptieren, das Modell nach Fläche wählen und die Grenzen kennen, kaufen Sie bei Indego gezielt statt nach Werbeversprechen.

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fluxlane Redaktion

Neutrale Einordnung zu Service- und Haushaltsrobotern und Physical AI — mit Fokus auf den deutschen Markt, klaren Status-Angaben und quellenbelegten Zahlen. Wie wir arbeiten und Quellen prüfen.

Quellen & Stand: Marken- und Konzern-Einordnung laut Bosch (bosch-presse.de, bosch-diy.com) und Enzyklopädie-Einträgen; Indego ist eine Reihe von Bosch Power Tools unter „Bosch Home & Garden“, kein eigener Hersteller. LogiCut, das Bahnen-Mähen und die Effizienz-Werte („bis zu 40 Prozent“, „mindestens 30 Prozent“) sind Herstellerangaben, modellabhängig und nicht unabhängig genormt. Technikdaten (19 cm Schnittbreite, 27 Prozent Steigung, 18-V-Akku, 175 m Kabel) sind Herstellerangaben unter Idealbedingungen. Igel-Angaben laut Rasmussen (2021, Animals) und Leibniz-IZW (370 Fälle, mindestens 47 Prozent Sterblichkeit); kein Mähroboter erkennt Igel proaktiv, nur Tag-Betrieb empfohlen. Die genannten Geräte (XS 300, S 500/S+ 500, M 700/M+ 700) sind im Verkauf; Preise sind Händler- und UVP-Angaben als Spanne, ohne Gewähr und Stand 08/2026. Ältere Reihen (350/400 Connect, 800, 1000–1400) sind teils eingestellt. Serverstandort und Datenumfang der App sind nicht belegt und werden nicht behauptet. Dieses Profil ist redaktionell und ersetzt keine rechtliche Beratung. Stand: 1. August 2026.

Von welchem Hersteller ist Bosch Indego?

Indego ist kein eigener Hersteller, sondern die Mähroboter-Reihe von Bosch Power Tools. Vermarktet wird sie unter dem Label „Bosch Home & Garden“, teils auch „Bosch DIY“. Der Geschäftsbereich gehört zur Bosch-Gruppe und zählte 2024 rund 18.700 Mitarbeitende. Der Umsatz galt für den ganzen Bereich, nicht für Indego allein.

Was ist LogiCut bei Bosch Indego?

LogiCut ist das Navigationssystem der aktuellen Indego-Reihe. Laut Bosch kartiert der Roboter den Garten und mäht dann in sauberen, parallelen Bahnen statt nach Zufallsprinzip. Je Mähvorgang wechselt er die Richtung, damit das Gras gleichmäßiger steht. Das ist eine Herstellerangabe, kein unabhängig geprüftes Messergebnis.

Mäht Bosch Indego ohne Begrenzungsdraht?

Nein. Bosch Indego navigiert mit einem verlegten Begrenzungsdraht, der die Rasenfläche eingrenzt. Innerhalb dieser Grenze plant LogiCut die parallelen Bahnen — die Systematik ersetzt den Draht also nicht, sie nutzt ihn. Beim M+ 700 liegen laut Bosch 175 Meter Kabel und 240 Haken bei. Wer komplett kabellos sucht, ist bei RTK- oder Kamera-Modellen besser aufgehoben.

Ist Bosch Indego wirklich 30 Prozent schneller?

Das ist eine Herstellerangabe und modellabhängig. Bosch nennt in der Pressemitteilung „bis zu 40 Prozent“ schneller als Roboter mit Zufallsprinzip, in der Händlerkommunikation oft „mindestens 30 Prozent“. Die offizielle LogiCut-Landingpage nennt gar keine feste Zahl. Nehmen Sie den Wert als Marketing-Rahmen, nicht als genormte Messung — der reale Zeitgewinn hängt von Ihrem Garten ab.

Welche Bosch-Indego-Modelle gibt es 2026?

Die aktuelle LogiCut-Familie umfasst drei Flächenklassen: XS 300 (bis 300 m²), S 500 und S+ 500 (bis 500 m²) sowie M 700 und M+ 700 (bis 700 m²). Das Plus-Zeichen markiert die Connect-Varianten mit App und Sprachsteuerung. Ältere Reihen wie Indego 350/400 Connect, 800 oder 1000–1400 sind teils eingestellt und nur noch als Restbestand zu finden.

Was kostet ein Bosch Indego?

Die Straßenpreise liegen grob so: XS 300 ab rund 270 Euro, S+ 500 ab rund 380 Euro, M+ 700 ab rund 505 Euro (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Diese Werte stammen aus Preisvergleichen und schwanken mit Aktionen. Alte UVP-Werte wie die 1.299 Euro des M+ 700 von 2020 gelten nicht als heutiger Preis. Prüfen Sie vor dem Kauf immer den Tagespreis.

Welche Fläche und Steigung schafft ein Indego?

Je nach Modell bis 300, 500 oder 700 m² — das steht schon im Namen (XS 300, S+ 500, M+ 700). Als maximale Steigung gibt Bosch 27 Prozent an, das entspricht 15 Grad. Dieser Wert gilt trocken und bei kurzem Gras. Bei feuchtem oder langem Rasen verliert der Roboter am Hang Grip, also rechne dort mit weniger.

Wie lang ist die Garantie auf Bosch Indego?

Bosch gibt bei Privatnutzung zwei Jahre Herstellergarantie. Diese lässt sich kostenlos auf drei Jahre verlängern, wenn Sie das Gerät fristgerecht bei MyBosch registrieren — üblich sind vier Wochen nach dem Kauf. Frist und Umfang sollten Sie an der Bosch-Primärquelle prüfen. Die gesetzliche Gewährleistung gilt davon unabhängig zusätzlich.

Schützt Bosch Indego Igel?

Nur eingeschränkt. Kein Mähroboter erkennt Igel aktiv, bevor er sie berührt — das gilt laut Studienlage auch für den Indego. Sinnvoll ist einzig der Betrieb nur bei Tageslicht, weil Igel dämmerungs- und nachtaktiv sind. Suchen Sie den Rasen vorher ab und schaffen Sie Rückzugsorte. Sehen Sie den Tag-Betrieb als Schadensbegrenzung, nicht als sicheren Schutz.

Kann man Bosch Indego per App und Alexa steuern?

Ja, aber nur die Connect-Modelle mit Plus im Namen. Sie laufen über die Bosch-Smart-Gardening-App, in der Sie Mähzeiten und Zeitpläne festlegen. Der Indego S+ war laut Bosch einer der ersten Roboter-Mäher mit Amazon-Alexa-Anbindung, dazu kommt IFTTT. Wo Bosch welche Daten speichert, ist hier nicht belegt und wird nicht behauptet.

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