Haushaltsroboter · Profil
Dolphin Poolroboter von Maytronics: Modelle, Technik und Preise im Überblick
Kurz gesagt: Ein Dolphin Poolroboter kommt vom israelischen Hersteller Maytronics, gegründet 1983 im Kibbutz Yizre’el. Die Roboter reinigen Pools automatisch und gelten als Klassiker der Branche. Wichtig zu wissen: Die meisten Dolphins sind kabelgebunden, laufen also über Netzteil und Schwimmkabel. Nur die LIBERTY-Reihe arbeitet seit 2023 akkubetrieben und kabellos. Die Palette reicht von der günstigen E-Serie über die S-Serie bis zum Premium-Modell M600, das Boden, Wand und Wasserlinie reinigt (Herstellerangabe). Straßenpreise liegen grob zwischen rund 400 Euro für Einsteiger und etwa 1.899 Euro für den M600 (ohne Gewähr, Stand 08/2026).
Dolphin im Überblick — wofür die Marke steht
Sie haben einen Pool, wollen einen Dolphin kaufen und stehen vor einer Palette aus mehreren Serien, ohne zu wissen, welche zu Ihrem Becken passt. Ein Dolphin Poolroboter ist ein automatischer Reiniger für private und gewerbliche Schwimmbecken, die Marke gehört dem israelischen Hersteller Maytronics. Sie zählt zu den ältesten Namen im Segment und steht für langlebige Technik, viele Poolbesitzer kennen sie seit Jahrzehnten aus dem Fachhandel.
Wie ein Poolroboter grundsätzlich arbeitet, erklärt der Überblick zu Poolrobotern und ihrer Funktionsweise. Für die Wahl unter den Dolphins zählen vor allem die Serie, der Antrieb, die deutschen Preise und die Grenzen im Alltagsbetrieb.
Die meisten Dolphins hängen am Kabel. Sie arbeiten über ein Netzteil am Beckenrand und ein Schwimmkabel, nur eine Baureihe fährt akkubetrieben und komplett kabellos. Diese Trennung entscheidet darüber, welches Modell zu Ihrem Pool passt.
Woher Dolphin kommt: Maytronics aus Israel
Maytronics wurde 1983 im Kibbutz Yizre’el im Norden Israels gegründet, und dort entstand der erste robotische Poolreiniger unter dem Namen Dolphin. Das Gerät war für private und gewerbliche Pools gedacht. Aus dieser frühen Idee wurde ein weltweit vertriebenes Produkt.
Der Name Dolphin sollte freundlich und wassertauglich wirken. Firmensitz und Produktion liegen bis heute in Israel, in der Region um Afula. Die Marke hat also eine lange, durchgehende Geschichte an einem Standort, was sie von vielen jungen Wettbewerbern unterscheidet.
Über die Jahre baute Maytronics die Dolphin-Palette stark aus, heute reicht sie vom kompakten Einsteiger bis zum Roboter für große öffentliche Bäder. Der Kern ist dabei über all die Jahre derselbe geblieben, nämlich ein Roboter, der den Pool automatisch schrubbt und filtert.
Maytronics als Unternehmen: Börse, Größe und Markt
Maytronics ging 2004 an die Tel Aviv Stock Exchange, unter dem Ticker MTRN, das Unternehmen ist also seit über zwei Jahrzehnten börsennotiert. Der Konzernumsatz lag 2024 in der Größenordnung von rund 0,43 Milliarden US-Dollar. Diese Zahl ist nur als grobe Größenordnung zu lesen, denn solche Werte schwanken mit Saison, Wechselkurs und Marktlage, und 2025 war der Umsatz laut Finanzportalen rückläufig.
Für Ihre Modellwahl zählt daran weniger die Nachkommastelle als das Bild dahinter. Maytronics ist ein etabliertes, mittelgroßes Unternehmen mit langer Historie, und mehr müssen Sie über die Bilanz nicht wissen, um zwischen den Serien zu entscheiden.
Im Markt für Poolroboter gilt Maytronics laut Marktberichten als einer der führenden Anbieter, genannt werden dabei auch Pentair, Hayward und Fluidra. Von einem „Weltmarktführer“ sprechen wir bewusst nicht, weil die Marktstellung aus Marktberichten stammt und nicht selbst gemessen ist.
Kabel oder Akku? Die wichtigste Unterscheidung

Diese Frage entscheidet bei Dolphin fast alles. Die klassischen Serien E, S und M sind kabelgebunden, sie hängen an einem Netzteil am Beckenrand und ziehen ein Schwimmkabel hinter sich her. Das spart Ladezeit, weil der Strom dauerhaft fließt.
Der Nachteil liegt im Kabel selbst. In großen oder verwinkelten Pools kann es sich verdrehen, manche Nutzer müssen es zwischendurch entwirren. Dafür läuft ein kabelgebundener Roboter ohne Akku-Grenze, solange Sie ihn laufen lassen.
Die Ausnahme ist die LIBERTY-Reihe, die Maytronics seit 2023 anbietet. Sie arbeitet akkubetrieben und lädt induktiv, ganz ohne Kabel im Wasser, dazu kommen die EON-Modelle. Wenn Sie bewusst kabellos reinigen wollen, kommen Sie bei Dolphin also zu LIBERTY oder EON, während die klassische E-, S- und M-Serie am Kabel hängt.
Die Produktfamilien im Überblick
Maytronics verteilt die Privatpool-Roboter auf mehrere Serien. Die E-Serie ist der günstige Einstieg, die S-Serie deckt die kabelgebundene Mittelklasse ab. Die M-Serie ist die Premium-Reihe mit dem Flaggschiff M600, und die LIBERTY-Reihe fährt kabellos.
| Modell | Serie | Antrieb | Reinigung (Herstellerangabe) | App | DE-Preisrahmen (o. Gewähr, 08/2026) |
|---|---|---|---|---|---|
| M600 (2026) | M | Kabel | Boden + Wand + Wasserlinie | MyDolphin Plus | ~1.899 € (UVP ~1.999 €) (Stand 08/2026) |
| S3000 | S | Kabel | Boden + Wand | modellabhängig | ~1.229 € (Stand 08/2026) |
| S2000 | S | Kabel | Boden (+ Wand je Variante) | modellabhängig | ~979 € (Stand 08/2026) |
| S1000 | S | Kabel | Boden | app-los/modellabh. | ~869 € (Stand 08/2026) |
| E-Serie (E20–E50i) | E | Kabel | Boden bzw. Boden + Wand | modellabhängig | Einstieg, ab ~400 € (im Fachhandel prüfen) (Stand 08/2026) |
| LIBERTY 200 | LIBERTY | Akku (kabellos) | Boden + Wand | modellabhängig | ~899 € (Stand 08/2026) |
| LIBERTY 400 | LIBERTY | Akku (kabellos) | Boden + Wand | modellabhängig | ~1.199 € (Stand 08/2026) |
| LIBERTY 600 | LIBERTY | Akku (kabellos) | Boden + Wand | modellabhängig | ~1.439 € (Stand 08/2026) |
| WAVE 90i | WAVE (gewerbl.) | Kabel | große/öffentliche Pools | ja | ~2.699 € (Stand 08/2026) |
Reinigungsmodi wie Boden, Wand oder Wasserlinie sind Angaben von Maytronics und keine genormten Messwerte, die Preise sind deutsche Rahmenwerte aus dem Handel. Straßenpreise und UVP liegen oft weit auseinander, einzelne Werte schwanken je Modell und sind im Fachhandel zu prüfen.
Die M-Serie: der Dolphin M600 im Detail

Der Dolphin M600 ist das aktuelle Premium-Modell für den Privatpool. Maytronics führte ihn 2020 ein, die Version 2026 ist im Handel. Laut Hersteller reinigt er Boden, Wand und die Wasserlinie und deckt damit die drei klassischen Reinigungszonen eines Pools ab.
Technisch nennt Maytronics einen PowerStream-Dual-Drive-Antrieb, dahinter stehen laut Hersteller zwei Antriebsmotoren und ein Saugmotor. Die Steuerung läuft über die MyDolphin Plus-App per WLAN. Eine mehrschichtige Filterkartusche soll grobe und feine Partikel aufnehmen.
Der DE-Straßenpreis liegt bei rund 1.899 Euro, die UVP bei etwa 1.999 Euro (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Händler nennen für die 2026er-Version 48 Monate Garantie, diese Angabe stammt allerdings vom Handel und ist am Hersteller zu prüfen.
Die S-Serie: solide Mittelklasse mit Kabel
Die S-Serie ist die kabelgebundene Mitte im Dolphin-Programm und umfasst die Modelle S1000, S2000 und S3000. Nach oben steigen Ausstattung, Reinigungszonen und App-Optionen. Für viele Privatpools ist diese Reihe der praktische Kompromiss.
Der S1000 reinigt laut Hersteller vor allem den Boden, der S2000 kommt je nach Variante an die Wand, der S3000 an Boden und Wand. Die App-Steuerung hängt vom Modell ab, denn nicht jede Variante hat sie. Die DE-Straßenpreise liegen grob zwischen 869 und 1.229 Euro (ohne Gewähr, Stand 08/2026).
Die S-Serie richtet sich an Poolbesitzer mit mittlerem Budget, die mehr wollen als den Einstieg, ohne den Premium-Aufpreis der M-Serie zu zahlen. Wer Wandreinigung braucht, landet bei S2000 oder S3000, die genauen Specs je Modell stehen im Hersteller-Datenblatt.
Die E-Serie: der günstige Einstieg
Die E-Serie ist die Bestseller- und Einstiegsklasse von Dolphin, dazu zählen Modelle wie E20, E25, E30, E35 und E50i. Sie sind kompakter und günstiger als die höheren Serien. Für kleine bis mittlere Pools reichen sie oft aus.
Je nach Variante reinigt ein E-Modell nur den Boden oder auch die Wand. Die Einstiegsgeräte laufen teils app-los per Netzschalter und Timer, höhere E-Modelle koppeln sich mit der MyDolphin-App. Der Funktionsumfang steigt also mit dem Modell.
Preislich ist die E-Serie der Türöffner in die Marke. Straßenpreise starten grob im niedrigen dreistelligen Bereich, je nach Modell und Aktion, und schwanken so stark, dass erst das konkrete Angebot zählt. Für einen strukturierten Vergleich hilft der Ratgeber zum Poolroboter-Kauf mit Auswahlkriterien.
Die LIBERTY-Reihe: kabellose Akku-Roboter
Die LIBERTY-Reihe ist Dolphins Antwort auf den Akku-Trend. Maytronics brachte sie 2023 als kabellose Baureihe auf den Markt. Die Modelle LIBERTY 200, 300, 400 und 600 fahren akkubetrieben und laden statt am Kabel induktiv an einer Dockingstation.
Für viele Poolbesitzer ist das der entscheidende Komfortgewinn, weil kein Kabel ins Wasser muss und sich nichts am Beckenrand verdreht. Dafür setzt der Akku eine Laufzeit-Grenze pro Reinigung, ein sehr großer Pool kann eine Zwischenladung nötig machen.
Die LIBERTY-Modelle reinigen je nach Variante Boden oder Boden und Wand. Die DE-Straßenpreise liegen grob zwischen 899 und 1.439 Euro (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Ein Schnäppchen ist die kabellose Reihe damit nicht, Sie zahlen einen klaren Aufpreis für den Komfort und bekommen dafür Dolphins kabellose Option.
Technik erklärt: Navigation, Filter und App

Dolphin-Roboter arbeiten mit Bürsten, Saugmotor und Filter im Gehäuse. Sie schrubben den Belag und ziehen Wasser samt Schmutz durch einen Filterkorb. Maytronics wirbt mit „intelligenter Navigation“ und „mehrschichtiger Filtration“, beides sind Herstellerangaben und keine genormten Leistungswerte.
Höhere Modelle nutzen die MyDolphin Plus-App über WLAN. Damit stellen Sie Zeitpläne ein, wählen Reinigungsmodi oder steuern den Roboter fern. Die Einstiegsmodelle laufen dagegen ohne App, per Schalter oder Timer. Die Grundreinigung braucht die App also nicht, sie ist ein Komfort-Extra.
Filter- und Saugangaben sind Laborwerte des Herstellers, beim M600 nennt Maytronics etwa eine höhere Saugkapazität bei vollem Filter. Unabhängig genormt sind solche Zahlen nicht; sie geben Ihnen einen groben Anhalt, und mehr als das lässt sich aus ihnen über die Reinigungsleistung nicht ablesen.
Was Dolphin in Deutschland kostet
Die UVP ist die Empfehlung des Herstellers zum Start, der Straßenpreis das, was der Handel später wirklich verlangt. Zwischen beiden liegen bei Dolphin oft mehrere Hundert Euro. Beim Vergleich von Angeboten lohnt deshalb der Blick, welche der beiden Zahlen gerade genannt wird.
Grob gestaffelt startet die E-Serie im niedrigen dreistelligen Bereich, die kabelgebundene S-Serie liegt zwischen rund 869 und 1.229 Euro. Die kabellosen LIBERTY-Modelle kosten etwa 899 bis 1.439 Euro, das Premium-Modell M600 liegt bei rund 1.899 Euro (alle Angaben ohne Gewähr, Stand 08/2026).
Nach oben gibt es noch die gewerbliche WAVE-Reihe, etwa den WAVE 90i für rund 2.699 Euro. Straßenpreise liegen meist unter der UVP und schwanken je nach Aktion, den Tagespreis nennt darum erst der Händler. Preislich liegt Dolphin häufig über den Akku-Einsteigern anderer Marken.
Garantie und Service in Deutschland
In Deutschland ist Dolphin über den Fachhandel breit verfügbar. Maytronics betreibt eine deutschsprachige Länderseite mit Modell- und Händlerübersicht, gelistet sind die Geräte unter anderem bei Poolhändlern und Preisportalen. Die DE-Verfügbarkeit läuft also nicht über einen einzelnen Kanal.
2020 übernahm Maytronics die deutsche Bünger & Frese GmbH, einen Poolzubehör-Großhändler, was die deutsche Vertriebs- und Servicestruktur stärkte. Die heutige Firmierung der DE-Vertriebseinheit ist am Impressum der Länderseite abzulesen. Für den M600 nennen Händler 48 Monate Garantie.
Diese Garantieangaben stammen vom Handel und variieren je Modell, die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren gilt davon unabhängig zusätzlich. Umfang und Registrierungspflicht der Herstellergarantie stehen verbindlich nur im Original der Garantiebedingungen. Ersatzteile und Zubehör laufen über den Fachhandel.
Ehrliche Grenzen: Kabel, Preis, Herstellerangaben
Die größte Alltagsgrenze ist das Kabel, denn die meisten Dolphins ziehen ein Schwimmkabel hinter sich her. In großen Pools kann es sich verdrehen und muss gelegentlich entwirrt werden. Akku-Komfort gibt es bei Dolphin nur mit LIBERTY und EON.
Dazu kommen die Herstellerangaben selbst. Reinigungsmodi, Filterwerte und Saugkapazität sind Laborzahlen von Maytronics, nicht unabhängig genormt und kein Testurteil. Eine höhere Angabe bedeutet deshalb nicht automatisch mehr Sauberkeit in Ihrem Pool.
Und dann ist da der Preis. Dolphin liegt oft über den Akku-Einsteigern anderer Marken, die Flaggschiffe M600 und WAVE sind deutlich vierstellig. Dafür bekommen Sie die lange Historie, den Fachhandel und die etablierte Servicestruktur, und ob Ihnen das den Aufpreis wert ist, können nur Sie für Ihren Pool beantworten.
Dolphin gegen Aiper und Beatbot
Der Markt hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Neben Dolphin drängen Akku-Marken wie Aiper und Beatbot nach vorn, die von Anfang an auf kabellose Roboter setzen. Damit greifen sie genau den Punkt an, an dem Dolphin klassisch kabelgebunden ist.
Der Kernunterschied ist der Antrieb. Dolphin ist überwiegend kabelgebunden, mit LIBERTY als Akku-Ausnahme, Marken wie Aiper mit ihren kabellosen Poolrobotern sind dagegen von Grund auf akkubetrieben. Beatbot positioniert sich ebenfalls als Akku-Herausforderer im oberen Segment.
Eine pauschale Wertung geben wir nicht ab, weil beide Konzepte ihren Preis haben. Kabelgebunden heißt keine Ladepause, aber Kabelhandling. Akku heißt Freiheit im Wasser, aber Laufzeit-Grenze. Dolphin punktet mit Historie und Fachhandel, die jungen Marken mit konsequentem Akku-Konzept. Welcher Ansatz passt, hängt von Poolgröße und Vorlieben ab.
Für wen sich welcher Dolphin lohnt
Für kleine Pools und schmales Budget reicht oft die E-Serie, sie reinigt den Boden zuverlässig, teils auch die Wand. Wer mehr Ausstattung und Wandreinigung will, greift zur S-Serie, der S3000 ist hier der solide Mittelklasse-Punkt.
Wer das volle Programm sucht, landet beim M600. Er reinigt Boden, Wand und Wasserlinie und bringt die App mit, dafür zahlen Sie den Premium-Preis. Für die grundsätzliche Kategorie-Einordnung hilft der Überblick zu Haushaltsrobotern und ihren Gerätetypen.
Ohne Kabel bleibt bei Dolphin nur LIBERTY. Die Reihe kostet mehr als eine vergleichbare Kabelklasse, dafür entfällt jedes Kabelhandling im Becken. Was vor dem Kauf zählt, sind Poolgröße, Reinigungszonen und der Tagespreis beim Händler.
Einordnung
Dolphin ist die Poolroboter-Marke von Maytronics aus Israel, seit 1983 im Markt. Das Unternehmen ist seit 2004 börsennotiert und gilt laut Marktberichten als führender Anbieter. Die entscheidende Frage bleibt Kabel oder Akku, denn E-, S- und M-Serie fahren am Kabel und nur LIBERTY kabellos.
Die Technik ist etabliert, die Werte sind Herstellerangaben. Preise reichen vom günstigen E-Einstieg bis zum M600 für rund 1.899 Euro, Straßenpreise fallen dabei meist unter die UVP. Wer Serie, Antrieb und Preisrahmen kennt, kauft bei Dolphin gezielt statt nach Werbeversprechen.
Was nach Ablauf der Herstellergarantie noch gilt, erklärt unser Beitrag zu Gewährleistung und Garantie.
Quellen & Stand: Unternehmens-, Gründungs- und IPO-Angaben laut Maytronics-Corporate-Timeline (Gründung 1983, IPO 2004 an der TASE, Ticker MTRN) und ergänzend stockanalysis.com; die Umsatzgröße (rund 0,43 Milliarden US-Dollar für 2024, rückläufig 2025) ist nur als Größenordnung genannt und am Geschäftsbericht zu prüfen. Die Marktstellung ist attribuiert und stammt aus Marktberichten (ResearchAndMarkets/Businesswire, 2025), keine pauschale Weltmarktführer-Behauptung. Modell- und Technikdaten (Reinigungsmodi, Filter, Antrieb, MyDolphin-App) sind Herstellerangaben von maytronics.com und werden als solche gekennzeichnet. Die genannten Geräte sind im Verkauf; Preise sind Händler- und UVP-Angaben als Spanne, UVP und Straßenpreis getrennt, ohne Gewähr und Stand 08/2026. Die 48-Monate-Garantie beim M600 ist eine Händlerangabe; Umfang und Registrierung am Hersteller prüfen, gesetzliche Gewährleistung gilt separat. Dieses Profil ist redaktionell und ersetzt keine rechtliche Beratung. Stand: 1. August 2026.
Von wem ist die Marke Dolphin?
Dolphin ist die Poolroboter-Marke des israelischen Herstellers Maytronics Ltd. Das Unternehmen wurde 1983 im Kibbutz Yizre’el gegründet und baute dort den ersten robotischen Poolreiniger. Seit 2004 ist Maytronics an der Tel Aviv Stock Exchange notiert. Firmensitz und Produktion liegen bis heute in Israel.
Sind Dolphin-Poolroboter kabelgebunden oder kabellos?
Die meisten Dolphin-Modelle sind kabelgebunden. Sie hängen an einem Netzteil am Beckenrand und ziehen ein Schwimmkabel hinter sich her. Das spart Ladezeit, das Kabel kann sich in großen Pools aber verdrehen. Nur die LIBERTY-Reihe von Maytronics ist seit 2023 akkubetrieben und damit komplett kabellos. Wer bewusst ohne Kabel reinigen will, greift zu LIBERTY oder EON.
Welche Dolphin-Serie ist die beste?
Es gibt keine beste Serie für alle. Für kleine Pools und schmales Budget reicht oft die E-Serie. Wer Wandreinigung und mehr Ausstattung will, nimmt die S-Serie, etwa den S3000. Das volle Programm mit Boden, Wand und Wasserlinie bietet der M600. Kabellos reinigt nur die LIBERTY-Reihe. Passen Sie die Wahl an Poolgröße, Budget und Kabelwunsch an.
Was kostet ein Dolphin-Poolroboter in Deutschland?
Das hängt stark vom Modell ab. Einsteiger der E-Serie starten im niedrigen dreistelligen Bereich, die kabelgebundene S-Serie liegt grob zwischen 869 und 1.229 Euro. Die kabellosen LIBERTY-Modelle kosten rund 899 bis 1.439 Euro, das Premium-Modell M600 etwa 1.899 Euro (alle Angaben ohne Gewähr, Stand 08/2026). Straßenpreise liegen meist unter der UVP. Prüfen Sie den Tagespreis beim Fachhändler.
Was kann der Dolphin M600?
Der Dolphin M600 ist das aktuelle Premium-Modell für den Privatpool. Laut Hersteller reinigt er Boden, Wand und Wasserlinie. Er nutzt die MyDolphin Plus-App per WLAN und einen PowerStream-Dual-Drive-Antrieb mit mehrschichtiger Filterkartusche. Der DE-Straßenpreis liegt bei rund 1.899 Euro, Händler nennen 48 Monate Garantie (ohne Gewähr, Stand 08/2026).
Reinigt ein Dolphin auch die Wand und Wasserlinie?
Das hängt vom Modell ab. Einfache E- und S-Modelle reinigen laut Hersteller vor allem den Boden, höhere Varianten auch die Wand. Boden, Wand und Wasserlinie zusammen deckt das Premium-Modell M600 ab. Diese Reinigungsmodi sind Herstellerangaben von Maytronics und keine genormten Messwerte. Prüfen Sie die genaue Zonen-Angabe am Datenblatt des jeweiligen Modells.
Wie lange hat ein Dolphin Garantie?
Das variiert je Modell und Händler. Für den M600 nennen Händler 48 Monate Garantie (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Umfang und Registrierungspflicht sollten Sie am Hersteller prüfen. Die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren gilt davon unabhängig zusätzlich. Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf die konkreten Garantiebedingungen Ihrer Serie.
Dolphin oder Aiper — was ist der Unterschied?
Der Kernunterschied ist der Antrieb. Dolphin ist überwiegend kabelgebunden, nur die LIBERTY-Reihe fährt akkubetrieben. Aiper setzt dagegen von Grund auf auf kabellose Akku-Poolroboter. Kabelgebunden heißt keine Ladepause, aber Kabelhandling. Akku heißt Freiheit im Wasser, aber Laufzeit-Grenze. Welcher Ansatz passt, hängt von Poolgröße und Vorlieben ab.
Braucht ein Dolphin die MyDolphin-App?
Nein, nicht zwingend. Höhere Modelle wie der M600 nutzen die MyDolphin Plus-App per WLAN für Zeitpläne und Fernsteuerung. Einstiegsmodelle laufen dagegen app-los, per Netzschalter oder Timer. Die App ist also ein Komfort-Extra, keine Pflicht für die Grundreinigung. Ob Ihr Wunschmodell die App unterstützt, steht im jeweiligen Datenblatt.
Sind Dolphin-Roboter in Deutschland verfügbar?
Ja, Dolphin ist in Deutschland über den Fachhandel breit verfügbar. Maytronics betreibt eine deutschsprachige Länderseite mit Modell- und Händlerübersicht. Die Geräte sind bei Poolhändlern und Preisportalen gelistet. 2020 übernahm Maytronics zudem die deutsche Bünger & Frese GmbH, was die Vertriebs- und Servicestruktur stärkte. Ersatzteile laufen über den Fachhandel.