Mähroboter zieht eine Bahn über den Rasen bei ruhigem Tageslicht

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Worx Landroid: Modelle, Module und Preise der Positec-Mähroboter im Überblick

Stand 1. August 2026 · Lesezeit 13 Minuten · Profil

Kurz gesagt: Worx Landroid ist die Mähroboter-Reihe der chinesischen Positec-Gruppe, auf dem Markt seit 2014. Die Klassik-Modelle mähen per Begrenzungsdraht in den Größen S, M und L — grob bis 300, bis 1.000 und ab 1.500 Quadratmeter. Die neuere Vision-Linie mäht kabellos per Kamera und KI, ganz ohne Draht und ohne RTK. Drei Module kosten Aufpreis: die ACS-Ultraschall-Antikollision, der Off-Limits-Digitalzaun und das GPS-Modul Find My Landroid. Straßenpreise liegen grob zwischen 500 und 1.400 Euro plus Zubehör (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Den Igelschutz sollten Sie nüchtern sehen: verlässlich schützt nur der Tag-Betrieb, nicht die Kamera.

Wer oder was ist Worx Landroid?

Worx Landroid ist die Mähroboter-Familie der Marke Worx. Die Reihe ist seit 2014 auf dem Markt und in Deutschland breit bekannt; sie gilt als preis-leistungs-stark und deckt kleine bis große Gärten ab. Der Name Landroid steht dabei für die gesamte Modellpalette, nicht für ein einzelnes Gerät.

Die Familie teilt sich in zwei Welten. Die Klassik-Modelle mähen per Begrenzungsdraht rund um die Rasenfläche, und die neuere Vision-Linie mäht kabellos per Kamera und Künstlicher Intelligenz. Dazu kommen drei optionale Module, die den Roboter erweitern.

Dieses Profil sortiert die Marke, die Modelle und die deutschen Preise. Die Grundlagen der Gattung erklärt der Überblick zu Mährobotern und ihrer Technik. Hier geht es nur um Worx Landroid, die Größenlogik, die Module und die ehrlichen Grenzen.

Positec: das Unternehmen hinter der Marke

Worx ist keine deutsche Marke, auch wenn viele das annehmen. Hinter Worx steht die Positec-Gruppe aus Suzhou in China; das Unternehmen wurde 1994 von Don Gao gegründet und beschäftigt über 4.000 Mitarbeiter. Die Marke Worx brachte Positec 2004 für Garten- und Elektrowerkzeuge auf den Markt.

Zur Positec-Familie gehören noch weitere Marken. Neben Worx zählen auch Rockwell und Kress zum Konzern. Positec ist damit ein international breit aufgestellter Werkzeug- und Gartenhersteller; der Landroid ist das bekannteste Gartenprodukt der Gruppe in Europa.

Worx nennt Landroid gern die meistverkaufte Mähroboter-Marke Europas mit fünf Jahren auf Platz eins; das ist ein Marketing-Anspruch des Herstellers, keine neutrale Marktzahl. Behandeln Sie die Aussage entsprechend vorsichtig. Belegt ist die breite Verfügbarkeit, nicht die genaue Rangfolge.

Die Landroid-Größen S, M und L

Die Klassik-Reihe ist nach Rasenfläche gestaffelt. Worx unterteilt sie grob in die Größen S, M und L. Landroid S deckt kleine Gärten bis rund 300 Quadratmeter ab. Landroid M liegt etwa zwischen 500 und 1.000 Quadratmeter, Landroid L beginnt bei rund 1.500 Quadratmeter.

Diese Flächenwerte sind Orientierung, keine feste Regel, und die genaue Reichweite hängt vom konkreten Modell und dem Garten ab. Verwinkelte Flächen, Steigungen und Engstellen senken die reale Mähleistung. Prüfen Sie deshalb immer die Fläche des einzelnen Modells, nicht nur den Buchstaben.

Größe Fläche (Herstellerangabe) Navigation Typische Nutzung DE-Preisrahmen (o. Gewähr, 08/2026)
Landroid S bis ~300 m² Begrenzungsdraht kleiner Stadtgarten je Modell im Fachhandel prüfen
Landroid M ~500–1.000 m² Begrenzungsdraht mittlerer Hausgarten ~500–900 € (Stand 08/2026)
Landroid L ab ~1.500 m² Begrenzungsdraht großes Grundstück ~800–1.400 € (Stand 08/2026)
Vision M600 (WR206E) bis ~600 m² Kamera + KI, kein Draht mittlerer Garten ohne Draht ab ~499 € (Stand 08/2026)
Vision Cloud 800 (WR308E) bis ~800 m² Kamera + KI + RTK aus der Cloud, kein Draht größerer Garten ohne Draht im Fachhandel prüfen
Vision L1300/M1300 (WR213E) bis ~1.300 m² Kamera + KI, kein RTK, kein Draht großer Garten ohne Draht ~766–1.347 € (Stand 08/2026)

Die Tabelle mischt bewusst Klassik- und Vision-Modelle. So sehen Sie, dass beide Welten dieselben Flächengrößen abdecken; die Preise sind Händlerangaben als Spanne und getrennt nach Modell (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Einzelne Preise variieren je Modell und sind im Fachhandel zu prüfen.

Klassik mit Begrenzungsdraht: wie Landroid mäht

Die klassischen Landroid-Modelle brauchen einen Begrenzungsdraht. Sie verlegen ihn einmalig entlang der Rasenkante, oberirdisch oder flach im Boden, und der Draht sendet ein Signal, an dem der Roboter die Grenze erkennt. Innerhalb dieser Grenze mäht der Landroid nach einem Zufallsprinzip.

Der Draht ist Aufwand, aber bewährte Technik. Einmal verlegt, hält er meist jahrelang und arbeitet zuverlässig. Modelle wie die WR-Serie mit WR143 oder WR153 gehören zu dieser Klassik. Wer den Draht scheut, sollte gleich zur Vision-Linie oder zu einem drahtlosen Konzept schauen.

Ob sich der Umstieg auf ein drahtloses Modell lohnt, ist eine eigene Frage. Die generelle Kaufentscheidung dazu behandelt der Ratgeber zu Mährobotern ohne Begrenzungsdraht. Er ordnet Vor- und Nachteile markenübergreifend ein. Hier bleibt der Fokus auf der Worx-Umsetzung.

Landroid Vision: kabellos per Kamera und KI

Die Vision-Linie ist Worx‘ Antwort auf den Draht-Aufwand. Sie kam 2023 als erste Kamera-KI-Reihe der Marke auf den Markt. Statt eines Begrenzungsdrahts nutzt sie eine hochauflösende Kamera plus Künstliche Intelligenz, und der Roboter erkennt so Rasen, Kanten und Hindernisse in Echtzeit.

Wichtig zur Einordnung: Genau hier trennen sich die beiden Vision-Wege. Vision AI arbeitet rein kamera- und KI-basiert; ein RTK-System per Satellit, wie es andere Marken nutzen, steckt in dieser Variante nicht drin, sie orientiert sich am Bild statt an GPS-Korrekturdaten. Das macht die Einrichtung einfach, setzt aber gutes Licht und klare Rasenkanten voraus.

Vision Cloud ist dagegen sehr wohl ein RTK-System. Worx wirbt für diese Linie mit „Only pure RTK accuracy — straight from the cloud“ und beschreibt die Arbeitsteilung so, dass RTK die Position aufzeichnet, während V-SLAM Landmarken erfasst. Eine eigene Antenne müssen Sie dafür nicht aufstellen. Wer die beiden Linien für dasselbe hält, vergleicht zwei verschiedene Navigationsverfahren.

Drei Navigationswege im Vergleich: Begrenzungsdraht, kamerabasierte Vision AI ohne Kartierung in einer Zone und Vision Cloud mit RTK-Kartierung über mehrere Zonen.
Vision AI und Vision Cloud sind zwei Navigationswege und keine zwei Ausbaustufen: Vision AI mäht kamerabasiert ohne Kartierung in einer Zone, Vision Cloud kartiert per RTK über mehrere Zonen. Beleg: Produktseiten Landroid Vision AI (WR213E) und Landroid Vision Cloud, abgerufen am 1. September 2026. Die Grafik zeigt die Navigationslogik, nicht die Mähleistung. KI-gestützte redaktionelle Grafik.

Zur Vision-Familie gehören mehrere Größen. Die Vision Cloud 800 (WR308E) deckt laut Worx bis 800 Quadratmeter ab, und die kleinere Vision Cloud 300 (WR303E) mäht bis 300 Quadratmeter, ebenfalls mit RTK aus der Cloud. Nach oben reicht die Vision-Cloud-Reihe deutlich weiter: als 2WD bis zum WR330E mit 3.000 Quadratmetern und als 4WD bis zum WR344E mit 4.000 Quadratmetern. Dazwischen führt Worx den WR318E mit 1.800, den WR342E mit 2.000, den WR341E mit 1.000 und den WR340E mit 600 Quadratmetern.

Die Module im Überblick

Infografik zum Modul-Prinzip: Antikollision, Off-Limits und Ortung
Modul-Prinzip

Worx setzt bei Landroid auf ein Baukasten-Prinzip. Der Roboter kommt als Basis, drei Module erweitern ihn; das sind die ACS-Antikollision, der Off-Limits-Digitalzaun und Find My Landroid. Alle drei sind optionales Zubehör mit Aufpreis, keine Serienausstattung.

Ob ein Modul beiliegt, hängt vom Modell und Modelljahr ab. Bei einzelnen Klassik-Modellen liegt etwa Find My Landroid bereits bei. Bei anderen müssen Sie jedes Modul einzeln kaufen. Rechnen Sie die Vollausstattung deshalb immer zum Grundpreis dazu, sonst täuscht der günstige Einstieg.

Modul Artikel Funktion (Herstellerangabe) Status
ACS Anti-Collision WA0860 Ultraschall-Sensoren, weicht Hindernissen aus optional, Aufpreis
Off-Limits Digital Fence virtuelle Sperrzonen ohne Draht optional, Aufpreis
Find My Landroid WA0852 (Vision AI) · WA0862 (WR1) GPS/Mobilfunk-Ortung, Diebstahlmeldung optional, Abo nach Jahr 1

Die drei Module lösen unterschiedliche Aufgaben. ACS kümmert sich um Hindernisse, Off-Limits um Sperrzonen, Find My Landroid um Ortung, und die nächsten Abschnitte gehen einzeln darauf ein. Alle Angaben dazu sind Herstellerangaben von Worx.

ACS Anti-Collision: Ultraschall gegen Hindernisse

Mähroboter mit angedeutetem Sensor-Modul vorne zur Hinderniserkennung
Hinderniserkennung

Das ACS-Modul trägt die Artikelnummer WA0860. Es rüstet den Landroid mit Ultraschall-Sensoren nach, die Worx als „automotive-grade“ bezeichnet; damit erkennt der Roboter Hindernisse wie Bäume, Sträucher oder Gartenbänke. Statt dagegen zu stoßen, lenkt er laut Hersteller vorher drumherum.

Die Erkennung hat aber eine Untergrenze. Laut Herstellerangabe erfasst ACS Objekte ab rund 12,7 Zentimeter Höhe, und dieser Wert stammt aus einer Zoll-Umrechnung und ist modellabhängig zu prüfen. Flache Gegenstände wie Spielzeug oder Kabel bleiben damit unter der Schwelle.

ACS ersetzt kein Aufräumen vor dem Mähen. Es hilft gegen feste, hohe Hindernisse, nicht gegen kleine Objekte am Boden. Für einen aufgeräumten Rasen bleibt das Einsammeln herumliegender Dinge Ihre Aufgabe; das Modul reduziert Kollisionen, verhindert sie aber nicht vollständig.

Off-Limits: der digitale Sperrzaun

Off-Limits ist der digitale Zaun im Landroid-System. Das Modul definiert virtuelle Sperrzonen, die der Roboter nicht befährt. Praktisch ist das für Beete, Teiche oder einen Sandkasten, und diese Bereiche müssen Sie dann nicht mühsam mit zusätzlichem Draht ausgrenzen.

Der Vorteil zeigt sich bei kleinen, entfernten Flächen. Gerade Ecken abseits des Hauptdrahts lassen sich so bequem ausschließen. Bei der Klassik ergänzt Off-Limits also den Begrenzungsdraht sinnvoll; es ersetzt ihn aber nicht, sondern verfeinert nur die Zonen innerhalb der Fläche.

Wie bei allen Modulen gilt: Off-Limits ist Aufpreis-Zubehör, und es gehört nicht automatisch zum Lieferumfang jedes Landroid. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Ihr Wunschmodell es unterstützt und ob es beiliegt. Sonst kommt der Digitalzaun als Extraposten obendrauf.

Find My Landroid: GPS-Ortung und Diebstahlschutz

Find My Landroid gibt es unter zwei Nummern: WA0852 für die Vision-AI-Reihe und WA0862 für die WR1-Reihe. Beide stehen so in den Zubehörleisten der jeweiligen Produktseiten, und wer die falsche bestellt, bekommt ein Modul für die andere Baureihe. Es hält den Roboter über Mobilfunk verbunden und ortet ihn per App. Verlässt der Landroid seine Mähfläche, meldet das Modul das inklusive Standort. Bei Diebstahl bekommen Sie so einen Hinweis samt Position.

Dazu kommen mechanische und digitale Schutzbausteine; der Landroid nutzt einen PIN-Code und einen Anhebe-Alarm. Find My Landroid ergänzt das um manipulationssichere Schrauben und die Ortung. Zusammen bilden diese Bausteine den Diebstahlschutz der Marke.

Ein Punkt ist bei den Kosten wichtig. Find My Landroid ist im ersten Jahr enthalten, danach fällt laut Worx ein Abo an. Den genauen Abo-Preis nennen wir hier bewusst nicht, weil die Quellenlage unsicher ist. Prüfen Sie den aktuellen Betrag direkt bei Worx, bevor Sie damit rechnen.

Schnitthöhe, Steigung, Akku: die Specs modellabhängig

Die technischen Werte hängen stark vom Modell ab. Ein Blick auf die Vision Cloud 800 (WR308E) zeigt die Größenordnung. Worx nennt hier eine Schnitthöhe von 30 bis 60 Millimeter und 18 Zentimeter Schnittbreite; die maximale Steigung liegt bei 30 Prozent, das entspricht etwa 17 Grad.

Beim Akku setzt Worx auf sein PowerShare-System mit 20 Volt. Die Vision Cloud 800 nutzt einen Li-Ion-Akku mit 4 Amperestunden und lädt in rund 80 Minuten; der Vorteil: PowerShare-Akkus passen auch in andere Worx-Gartengeräte. Mit Akku wiegt das Gerät laut Hersteller rund 12,8 Kilogramm.

Diese Werte gelten für ein Modell, nicht für die ganze Reihe. Kleinere Landroid schaffen weniger Fläche und teils flachere Steigungen. Nehmen Sie die Cloud-800-Zahlen deshalb als Beispiel, nicht als Norm. Für Ihr Wunschmodell zählt allein das jeweilige Datenblatt.

Igelschutz bei Worx: was wirklich schützt

Nahaufnahme der Schneidscheibe mit kleinen Klingen
Schneidscheibe im Detail

Der Igelschutz ist bei Mährobotern ein heikles Thema. Die Vision-Kamera erkennt laut Worx Hindernisse und Tiere wie Igel und weicht ohne Berührung aus. Verlassen Sie sich trotzdem nicht allein darauf.

Die Studienlage mahnt zur Vorsicht. In der Rasmussen-Studie 2021 erkannte kein getestetes Modell Igel zuverlässig vor der Berührung. Jungtiere unter 200 Gramm blieben komplett unerkannt, und die Kamera-Tiererkennung ist also eine Herstellerangabe, kein geprüfter Igelretter.

Der einzige belegte Schutz ist der Betrieb nur tagsüber. Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber schlafen sie versteckt; die Nacht-Option der Vision per LED-Scheinwerfer sollten Sie dafür gerade nicht nutzen. Die volle Studienlage zum Igelschutz ordnet der Typ-Überblick zu Haushaltsrobotern und ihren Kategorien ein.

Was Worx Landroid in Deutschland kostet

Bei den Preisen müssen Sie Basis und Ausstattung trennen; der reine Roboter ist oft günstig, die Module treiben den Preis. Straßenpreise liegen grob zwischen 500 und 1.400 Euro (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Nach oben kommen die Modul-Aufpreise noch dazu.

Ein paar Beispiele machen das greifbar. Die Vision M600 (WR206E) startet im Handel ab rund 499 Euro; die große Vision L1300 beziehungsweise M1300 (WR213E) liegt zwischen etwa 766 und 1.347 Euro je Set (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Sets mit Garage kosten jeweils mehr.

Rechnen Sie die Vollausstattung ehrlich durch, und die Basis-Klassik ist günstig, die komplette Ausstattung mit allen Modulen nicht. ACS, Off-Limits und Find My Landroid schlagen bei drahtbasierten Modellen extra zu Buche. Alle Preise schwanken mit Aktionen und Verfügbarkeit.

Service, Garantie und Verfügbarkeit in Deutschland

Landroid- und Vision-Modelle sind in Deutschland breit erhältlich. Der Vertrieb läuft über den Fachhandel und Online-Händler wie tink oder Amazon. Preisvergleiche wie Geizhals listen die gängigen Modelle durchgängig; die DE-Verfügbarkeit ist also kein Engpass.

Beim Service gilt der Blick auf die Herstellerangaben. Worx bietet in Deutschland Support und Ersatzteile über offizielle Kanäle. Den genauen Garantieumfang und mögliche Registrierungs-Verlängerungen sollten Sie am Original prüfen; das gilt besonders für Verschleißteile wie Klingen und Akku.

Mechanisch greift für Akku-Rasenroboter eine eigene Sicherheitsnorm. Die DIN EN 50636-2-107 verlangt einen Klingenstopp beim Anheben oder Kippen; die genaue Normfassung ist vor Berufung darauf zu prüfen. Sie ist ein allgemeiner Standard, kein Worx-Alleinstellungsmerkmal.

Ehrliche Grenzen: Aufpreise, Claims, Draht

Die erste Grenze sind die Modul-Aufpreise, und der günstige Einstiegspreis gilt für die nackte Basis. Wer ACS, Off-Limits und Find My Landroid will, zahlt spürbar drauf. Vergleichen Sie deshalb immer die Vollausstattung, nicht nur den Lockpreis der Basis.

Die zweite Grenze ist der Bestseller-Claim. „Europas Nr. 1“ und „fünf Jahre Platz eins“ sind Aussagen von Worx. Sie sind Marketing, keine neutrale Marktstatistik. Nehmen Sie sie als Werbeversprechen, nicht als belegte Rangfolge.

Die dritte Grenze ist die Draht-Frage; die Klassik-Modelle brauchen weiter einen Begrenzungsdraht mit Verlege-Aufwand. Nur die Vision-Linie mäht kabellos. Vision AI arbeitet dabei rein per Kamera ohne RTK; erwarten Sie davon gutes Licht und klare Kanten, sonst gerät sie an ihre Grenzen. Vision Cloud nimmt RTK aus der Cloud dazu.

Für wen sich welcher Landroid lohnt

Für kleine, klar geschnittene Gärten reicht ein Landroid S, und er ist günstig und deckt bis rund 300 Quadratmeter ab. Wer den einmaligen Draht-Aufwand nicht scheut, fährt mit der Klassik preiswert. Für mittlere Flächen passt entsprechend die M-Größe.

Wer den Draht vermeiden will, schaut zur Vision-Linie. Sie mäht kabellos per Kamera und spart die Verlegung; das lohnt bei übersichtlichen Rasenflächen mit guten Lichtverhältnissen. Bei stark verschatteten oder verwinkelten Gärten stößt die Kamera eher an Grenzen.

Große Grundstücke ab 1.500 Quadratmeter brauchen ein L-Modell oder die L1300-Vision, und hier zählt die Flächenleistung mehr als der Preis. Für die grundsätzliche Typ-Wahl zwischen den Bauformen hilft der Ratgeber zu drahtlosen Mährobotern. Danach entscheiden Sie zwischen Klassik und Vision gezielter.

Einordnung

Worx Landroid ist eine breit verfügbare Mähroboter-Marke der chinesischen Positec-Gruppe. Die Klassik mäht per Begrenzungsdraht in den Größen S, M und L; die Vision-Linie mäht seit 2023 kabellos — Vision AI per Kamera und KI ohne RTK, Vision Cloud mit RTK aus der Cloud. Drei optionale Module erweitern den Roboter gegen Aufpreis.

Für die Kaufentscheidung zählen drei Dinge. Rechnen Sie die Module in den Preis ein, sehen Sie den Bestseller-Claim als Werbung, und ordnen Sie den Igelschutz nüchtern ein. Verlässlich schützt nur der Tag-Betrieb, nicht die Kamera. Wer Größe, Draht-Frage und Aufpreise kennt, kauft Worx Landroid gezielt statt nach Werbeversprechen.

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fluxlane Redaktion

Neutrale Einordnung zu Service- und Haushaltsrobotern und Physical AI — mit Fokus auf den deutschen Markt, klaren Status-Angaben und quellenbelegten Zahlen. Wie wir arbeiten und Quellen prüfen.

Quellen & Stand: Unternehmensangaben zu Positec (gegründet 1994 in Suzhou, Marken Worx/Rockwell/Kress) laut Enzyklopädie-Einträgen und Fachpresse; Landroid seit 2014 laut Marktüberblicken. Modell- und Modulangaben (Größenlogik S/M/L, Vision Cloud 800/WR308E, ACS/WA0860, Off-Limits, Find My Landroid/WA0852, Schnitthöhe, Steigung, PowerShare-Akku) sind Herstellerangaben von eu.worx.com und werden als solche gekennzeichnet; einzelne Werte wie die ACS-Mindesthöhe und der Find-My-Abo-Preis sind an der Primärquelle zu prüfen. Der „Europas Nr. 1“-Anspruch ist ein Worx-Marketing-Claim, keine neutrale Marktzahl. Die Igel-Einordnung stützt sich auf die Studienlage (Rasmussen 2021: kein Modell erkennt Igel proaktiv, Jungigel unter 200 g unerkannt); die Kamera-Tiererkennung ist eine Herstellerangabe, der belegte Schutz bleibt der Tag-Betrieb. Die genannten Landroid- und Vision-Modelle sind im Verkauf; Preise sind Händlerangaben als Spanne (grob 500–1.400 € plus Module), ohne Gewähr und Stand 08/2026. Zur Produktsicherheit gilt DIN EN 50636-2-107 (Normfassung prüfen). Dieses Profil ist redaktionell und ersetzt keine rechtliche Beratung. Stand: 1. August 2026.

Ist Worx eine deutsche Marke?

Nein. Worx ist eine Marke der Positec-Gruppe aus Suzhou in China, gegründet 1994 von Don Gao. Zur Positec-Familie gehören auch Rockwell und Kress. Die Landroid-Mähroboter sind in Deutschland über Fachhandel und Online-Händler breit verfügbar, die Marke selbst ist aber kein deutsches Unternehmen.

Welche Landroid-Größe für welche Fläche?

Worx staffelt die Klassik nach Fläche: Landroid S bis rund 300 Quadratmeter, Landroid M etwa 500 bis 1.000 Quadratmeter, Landroid L ab rund 1.500 Quadratmeter. Diese Werte sind Herstellerangaben und modellabhängig. Verwinkelte Gärten und Steigungen senken die reale Leistung, prüfen Sie deshalb die Fläche des konkreten Modells.

Braucht der Worx Landroid einen Begrenzungsdraht?

Das hängt von der Linie ab. Die Klassik-Modelle brauchen einen Begrenzungsdraht, den Sie einmalig entlang der Rasenkante verlegen. Die Vision-Linie mäht dagegen kabellos per Kamera und KI, ganz ohne Draht. Wenn Sie den Verlege-Aufwand vermeiden wollen, ist die Vision-Reihe der passende Weg.

Was ist der Unterschied zwischen Landroid und Landroid Vision?

Der klassische Landroid mäht per Begrenzungsdraht nach dem Zufallsprinzip. Der Landroid Vision mäht seit 2023 kabellos per hochauflösender Kamera und Künstlicher Intelligenz. Dabei ist zu trennen: Vision AI arbeitet rein kamerabasiert, ein RTK-System per Satellit steckt dort nicht drin; Vision Cloud nutzt dagegen RTK aus der Cloud. Dafür setzt die Kamera gutes Licht und klare Rasenkanten voraus.

Was kostet ein Worx Landroid?

Die Straßenpreise liegen grob zwischen 500 und 1.400 Euro, dazu kommen die Module. Die Vision M600 startet ab rund 499 Euro, die große Vision L1300/M1300 liegt zwischen etwa 766 und 1.347 Euro je Set. Alle Angaben sind Händlerpreise, ohne Gewähr und Stand 08/2026, und schwanken mit Aktionen.

Was können die Module ACS, Off-Limits und Find My Landroid?

ACS (WA0860) rüstet Ultraschall-Sensoren nach und weicht Hindernissen ab rund 12,7 Zentimeter Höhe aus. Off-Limits legt virtuelle Sperrzonen ohne Draht an, etwa für Beete. Find My Landroid (WA0852 für Vision AI, WA0862 für WR1) ortet den Roboter per GPS und meldet Diebstahl. Alle drei sind Herstellerangaben und optionales Aufpreis-Zubehör.

Erkennt der Worx Landroid Igel?

Die Vision-Kamera erkennt laut Worx Hindernisse und Tiere wie Igel und weicht ohne Berührung aus. Verlassen Sie sich trotzdem nicht darauf. Kein Mähroboter erkannte in der Rasmussen-Studie 2021 Igel zuverlässig vor der Berührung, Jungtiere unter 200 Gramm blieben unerkannt. Der einzige belegte Schutz ist der Betrieb nur tagsüber.

Ist Find My Landroid kostenlos?

Nur im ersten Jahr. Find My Landroid (WA0852 für Vision AI, WA0862 für WR1) ortet den Roboter per GPS und Mobilfunk und meldet, wenn er die Mähfläche verlässt. Nach dem ersten Jahr fällt laut Worx ein kostenpflichtiges Abo an. Den genauen Betrag nennen wir hier nicht, weil die Quellenlage unsicher ist — prüfen Sie ihn direkt bei Worx.

Wie steil darf der Rasen für einen Landroid sein?

Das ist modellabhängig. Für die Vision Cloud 800 (WR308E) gibt Worx maximal 30 Prozent Steigung an, das sind etwa 17 Grad. Kleinere Modelle schaffen oft weniger. Nehmen Sie diesen Wert als Beispiel, nicht als feste Regel für die ganze Reihe, und prüfen Sie die Angabe im Datenblatt Ihres Wunschmodells.

Ist der Worx Landroid in Deutschland erhältlich?

Ja, breit. Landroid- und Vision-Modelle gibt es über den Fachhandel und Online-Händler wie tink oder Amazon, und Preisvergleiche wie Geizhals listen sie durchgängig. Support und Ersatzteile laufen über offizielle Worx-Kanäle. Den genauen Garantieumfang sollten Sie am Original prüfen, besonders bei Verschleißteilen wie Klingen und Akku.

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