Haushaltsroboter · Profil
Gardena Mähroboter: die Sileno-Serie mit und ohne Begrenzungskabel im Überblick
Kurz gesagt: Gardena Mähroboter heißen alle Sileno und gehören seit 2007 zur schwedischen Husqvarna-Gruppe. Die klassische Reihe mäht mit Begrenzungskabel: minimo für kleine, city für kleine bis mittlere und life für größere Gärten bis rund 1.500 Quadratmeter. Neu ist die smart Sileno free, die ohne Kabel per LONA-Intelligenz und GNSS-Satellitenempfang navigiert; dafür braucht sie ein Gateway. Straßenpreise starten grob bei rund 400 bis 600 Euro für kleine Kabel-Modelle, die kabellosen free-Geräte liegen deutlich höher (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Igel schützen Sie am besten, indem Sie nur bei Tageslicht mähen lassen.
Wer oder was ist Gardena?
Wenn Sie gerade Marken gegeneinander abwägen und dabei bei Gardena landen, haben Sie es mit genau einer Modellfamilie zu tun, der Sileno-Reihe. Gardena ist eine deutsche Marke für Gartengeräte mit Sitz in Ulm. Jeder Gardena Mähroboter heißt also Sileno, ergänzt um einen Zusatz wie minimo, city, life oder free. Das macht die Auswahl übersichtlicher als bei vielen anderen Marken.
Die Marke gibt es seit den 1960er-Jahren, bekannt wurde sie mit dem Schlauch-Stecksystem. Heute reicht das Programm von Bewässerung über Handgeräte bis zu Akku-Robotern, und der Mähroboter ist darin das teuerste und technisch anspruchsvollste Gerät. Er soll den Rasen selbstständig kurz halten, ohne dass Sie selbst mähen.
Die Grundlagen der Gattung erklärt der Überblick zu Mährobotern und ihrer Technik. Bei Gardena selbst kommt es auf die Unterschiede zwischen den Sileno-Serien an, auf die deutschen Preise und auf die Grenzen der Technik.
Gardena und Husqvarna: der Konzernbezug
Gardena ist keine unabhängige Firma mehr, sondern gehört seit 2007 zur schwedischen Husqvarna-Gruppe. Der Kaufvertrag stammt vom Dezember 2006, das Volumen lag bei rund 730 Millionen Euro. Zunächst übernahm Husqvarna etwa 88 Prozent der Anteile, heute hält der Konzern 100 Prozent.
Seit 2015 führt Husqvarna Gardena als eigene Division. Beide Marken teilen sich Technik-Bausteine im Konzern, treten am Markt aber getrennt auf. Husqvarna verkauft seinen Mähroboter unter dem Namen Automower, Gardena den Sileno. Wer den technischen Ursprung der Robotermäher vertiefen will, findet ihn im Profil zum Husqvarna Automower und der Konzernmutter.
Für Sie als Käufer bleibt Gardena damit eine eigenständige Marke mit eigener Sileno-Reihe und eigenem Design, während im Hintergrund ein großer Konzern mit langer Mähroboter-Erfahrung steht. Branchenberichte sehen die Husqvarna-Gruppe bei Mährobotern vorn; eine belegte Marktanteilszahl gibt es nicht.
Die Sileno-Serie im Überblick
Die klassischen Modelle minimo, city und life mähen mit Begrenzungskabel, das Sie einmal im Garten verlegen. Die neue smart Sileno free mäht ohne dieses Kabel und navigiert per Satellit. Diese Trennung ist der wichtigste Punkt beim Gardena-Kauf.
| Modell | Navigation | Fläche (Herstellerangabe) | max. Steigung | Schnitthöhe | DE-Preisrahmen (o. Gewähr, 08/2026) |
|---|---|---|---|---|---|
| Sileno minimo | Begrenzungskabel | 250–500 m² | 25 % | 20–45 mm | ~400–680 € |
| Sileno city | Begrenzungskabel | 250–600 m² | 25 % (city 250) bzw. 35 % (city 500/600), Herstellerangabe | 20–50 mm | ab ~431 € (Portal, 14.08.2026) |
| Sileno life | Begrenzungskabel | bis ~1.500 m² | bis ~35 % | 20–50 mm | im Fachhandel prüfen |
| smart Sileno free | LONA + GNSS, Gateway nötig | 600–1.200 m² je Variante | Herstellerangabe, modellabhängig | modellabhängig | Premium (deutlich höher) |
Flächen, Steigung und Schnitthöhe sind Herstellerangaben, sie hängen von der genauen Variante ab und sind nicht für „Gardena“ pauschal gültig. Einzelne Preise schwanken stark und sind am besten im Fachhandel zu prüfen. Die Preise sind Händlerangaben, ohne Gewähr und Stand 08/2026.
Sileno minimo: der kompakte Einstieg
Der Sileno minimo ist das kleinste Gardena-Modell und der Einstieg in die Reihe. Er ist für kleine Gärten gedacht, je nach Variante bis 250 oder bis 500 Quadratmeter. Gardena gibt eine maximale Steigfähigkeit von 25 Prozent an. Die Schnitthöhe stellen Sie zwischen 20 und 45 Millimeter ein.
Die Schnittbreite liegt bei rund 16 Zentimetern, das Gewicht bei etwa 6,1 Kilogramm. Die Schallleistung nennt der Hersteller mit rund 57 dB(A), also vergleichsweise leise. Bedient wird er über Bluetooth per App im Nahbereich.
Für kleine, eher ebene Grundstücke reicht dieser Roboter meist aus, denn er ist kompakt, leise und schnell eingerichtet. Wer nur eine überschaubare Rasenfläche kurz halten will, findet hier den günstigsten Gardena-Einstieg. Für stark verwinkelte oder steile Gärten passt eher ein größeres Modell.
Sileno city: für kleine bis mittlere Gärten
Der Sileno city ist das Volumenmodell der Reihe. Es gibt ihn in Varianten für 250, 500 und 600 Quadratmeter. Der Sileno city 500 deckt bis 500 Quadratmeter ab und gilt als eines der beliebtesten Gardena-Modelle. Die Schnitthöhe reicht hier von 20 bis 50 Millimeter, die Schnittbreite liegt bei 17 Zentimetern.
Bei der Steigfähigkeit macht die Variante den Unterschied. Gardena gibt für city 500 und city 600 eine Steigfähigkeit von 35 Prozent im Arbeitsbereich an und 10 Prozent am Begrenzungskabel; für city 250 nennt der Hersteller 25 Prozent. Prüfen Sie diesen Wert für Ihre konkrete Variante am Datenblatt, statt sich auf eine pauschale Zahl zu verlassen. Die Schallleistung liegt bei rund 58 dB.
Der city arbeitet mit SensorCut und wird per Bluetooth-App im Nahbereich gesteuert. Für viele Reihenhaus- und Vorstadtgärten ist er der passende Kompromiss aus Fläche und Preis, weil er genau zwischen dem kompakten minimo und dem großen life sitzt. Wer mittelgroß und eher eben plant, landet oft hier.
Sileno life: für größere Rasenflächen
Der Sileno life ist das Modell für große Gärten. Je nach Variante deckt er Flächen von rund 750 bis zu 1.500 Quadratmeter ab. Die Top-Variante ist damit auf bis zu 1.500 Quadratmeter ausgelegt. Für so große Flächen bringt er einen größeren Akku und eine längere Mähzeit mit.
Auch bei der Steigung liegt der life vorn. Gardena weist für die Reihe eine höhere Steigfähigkeit aus als bei city und minimo, teils bis rund 35 Prozent. Die genaue Zahl hängt von der Modellnummer ab und gehört am Datenblatt geprüft. Die Schnitthöhe bewegt sich wie beim city zwischen 20 und 50 Millimeter.
Der life mäht ebenfalls mit Begrenzungskabel, nicht kabellos. Das ist wichtig, weil „großer Garten“ oft mit „kabellos“ verwechselt wird. Wer eine große Fläche ohne Kabel mähen will, muss zur smart Sileno free greifen. Der life ist die große, aber weiterhin kabelgebundene Lösung.
smart Sileno free: mähen ohne Begrenzungskabel
Die smart Sileno free ist Gardenas erster Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Vorgestellt wurde die Reihe 2025. Statt eines im Boden verlegten Drahts navigiert sie per Software und Satellit. Gardena bietet sie in Varianten für 600, 700, 800 und 1.200 Quadratmeter an.
Die Orientierung übernehmen zwei Bausteine. Die KI-basierte LONA-Intelligence lernt den Garten, dazu kommt der GNSS-Satellitenempfang für die Position. Optional gibt es ein Anti-Kollisions-Radar, das Hindernisse erkennen soll und separat erhältlich ist. Diese Werte sind Herstellerangaben, keine unabhängige Messung.
Die free braucht ein Gateway für Betrieb und Fernsteuerung, ohne diese Verbindung fehlt der volle Funktionsumfang. Wenn Sie die kabellose Nische grundsätzlich interessiert, vergleicht der Ratgeber zu Mährobotern ohne Begrenzungsdraht die Technik-Ansätze neutral. Dort steht, worauf es bei der Kaufentscheidung wirklich ankommt.
Begrenzungskabel oder kabellos? LONA und GNSS erklärt

Der größte Unterschied im Gardena-Programm ist die Navigation. Die klassischen Modelle minimo, city und life brauchen ein Begrenzungskabel. Dieses verlegen Sie einmal am Rand des Rasens, meist knapp unter der Grasnarbe. Der Roboter erkennt daran, wo seine Fläche endet.
Das Kabel ist zuverlässig, macht aber Arbeit bei der Einrichtung. Ändern Sie die Gartenform, müssen Sie das Kabel neu verlegen. Genau hier setzt die kabellose Alternative an. Die smart Sileno free kommt ohne diesen Draht aus und lernt die Fläche über Software und Satellit.
LONA steht für die KI-Navigation, GNSS für den Satellitenempfang zur Positionsbestimmung. Beide arbeiten zusammen, damit der Roboter seine Grenzen ohne physisches Kabel kennt. Kabellos ist dabei nicht „Gardena“, sondern nur die free-Reihe. Die klassischen Sileno mähen weiterhin mit Kabel.
smart-Modelle, Gateway und App-Steuerung
Die klassischen Sileno steuern Sie per Bluetooth-App im Nahbereich, also direkt am Gerät oder aus kurzer Distanz. Das reicht für Zeitpläne, Schnitthöhe und den Start. Eine dauerhafte Internetverbindung brauchen diese Modelle nicht.
Die smart-Modelle gehen weiter. Sie binden sich über ein Gardena smart Gateway ins Heimnetz ein, und erst damit können Sie den Roboter aus der Ferne steuern und Automatisierungen nutzen. Das Gateway ist also Voraussetzung für den vollen Funktionsumfang der smart-Reihe.
Sobald App, Gateway und bei der free auch GNSS zusammenkommen, entstehen Daten. Standort, Gartenkarte und Verbindungsdaten laufen dann über das Netz. Wo diese Daten genau liegen, behaupten wir hier nicht. Datenschutz-Fragen zu vernetzten Geräten ordnet der Überblick zu Haushaltsrobotern und ihren Kategorien grundsätzlich ein.
Schnitthöhe, Lautstärke und weitere Specs

Beim Mähen selbst ähneln sich die Sileno-Modelle. Sie schneiden mit einem Messerteller und kleinen, drehbaren Klingen. Die Schnitthöhe stellen Sie je nach Modell zwischen 20 und 50 Millimeter ein. Der minimo endet etwas früher bei 45 Millimeter, city und life reichen bis 50 Millimeter.
Auch die Lautstärke ist ein Verkaufsargument. Gardena gibt für die kleinen Modelle rund 57 bis 58 dB(A) Schallleistung an. Das ist leise genug, um auch mal am Abend zu mähen. Schallleistung und Schalldruck sind dabei verschiedene Größen, die je Modell verschieden ausgewiesen werden.
Die Schnittbreite liegt je nach Modell bei rund 16 bis 17 Zentimetern. Das Gewicht der kleinen Geräte beginnt bei etwa 6,1 Kilogramm. Alle diese Zahlen sind Herstellerangaben und gelten je Variante unterschiedlich. Nehmen Sie sie als Orientierung, nicht als feste Regel für die ganze Marke.
Diebstahlschutz: PIN, Alarm und GPS
Ein Mähroboter steht oft frei im Garten und ist ein Ziel für Diebe. Gardena baut deshalb mehrere Schutzstufen ein. Die Basis ist ein PIN-Code, ohne den sich der Roboter nicht bedienen lässt. Dazu kommt ein Alarm, der beim Anheben ertönt.
Die klassischen Sileno arbeiten vor allem mit PIN und Alarm. Ein gestohlenes Gerät bleibt so für den Dieb weitgehend nutzlos, weil es ohne Code gesperrt ist. Einen Live-Standort per Satellit bieten diese Modelle in der Regel nicht, der Schutz wirkt also vor allem abschreckend.
Die smart-Modelle mit GNSS können die Position stärker einbeziehen. Da diese Reihe ohnehin Satellitenempfang nutzt, lässt sich der Standort besser verfolgen. Den genauen Funktionsumfang sollten Sie je Modell am Datenblatt prüfen. Ein sicherer Stellplatz und eine Hausratversicherung bleiben trotzdem sinnvoll.
Igelschutz: warum Sie nur bei Tageslicht mähen sollten

Mähroboter sind eine ernste Gefahr für Igel. Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung untersuchte 370 Igel mit Schnittverletzungen im Zeitraum Juni 2022 bis September 2023. Rund 47 Prozent dieser Tiere überlebten nicht. Das zeigt, wie real das Problem ist.
Gardena reagiert darauf mit einer App-Funktion namens „Mähen bei Tageslicht“. Im eigenen Gartenmagazin empfiehlt die Marke, nachts nicht zu mähen. Der Grund ist einfach: Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv und suchen dann Futter. Wer den Roboter tagsüber fahren lässt, senkt das Risiko deutlich.
Verlassen Sie sich aber nicht allein auf die Technik. In einer Untersuchung von 18 Modellen erkannte kein getestetes Gerät einen Igel, bevor es ihn berührte. Kein Mähroboter ist also ein verlässlicher Igelretter. Suchen Sie den Rasen vor dem Mähen ab und lassen Sie wilde Rückzugsecken im Garten stehen.
Sicherheit für Kinder und Haustiere
Für Menschen und Haustiere gelten strenge Sicherheitsregeln. Für Akku-Rasenroboter gilt die Norm DIN EN 50636-2-107. Danach müssen die Klingen sofort stoppen, wenn das Gerät angehoben oder gekippt wird. Hebe-, Neige- und Stoßsensoren lösen diesen Not-Stopp aus.
Gardena-Modelle tragen das CE-Kennzeichen; das ist eine Herstellererklärung, kein Prüfergebnis. Die Messer sitzen weit innen unter dem Gehäuse und sind klein. Kinder und der Roboter gehören trotzdem nicht unbeaufsichtigt zusammen. Kleine Hände oder Zehen haben in der Nähe der drehenden Messer nichts zu suchen.
Lassen Sie den Roboter fahren, wenn der Garten frei ist. Spielen Kinder oder Tiere auf dem Rasen, pausieren Sie den Mähvorgang. Auch Spielzeug und liegengebliebene Gegenstände sammeln Sie besser vorher ein. Die Technik ergänzt Ihre Aufsicht, ersetzen kann sie sie nicht.
Was Gardena-Mähroboter in Deutschland kosten
Die kabelgebundenen Modelle sind der günstige Einstieg. Der Sileno minimo 250 liegt im Handel grob zwischen 400 und 680 Euro (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Der beliebte Sileno city 500 liegt bei einem Preisvergleichsportal am 14.08.2026 bei Angeboten ab rund 431 Euro (ohne Gewähr, Stand 08/2026).
Deutlich teurer ist die kabellose smart Sileno free. Sie liegt klar im Premium-Bereich und kostet spürbar mehr als die Kabel-Modelle (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Der Aufpreis bezahlt die kabellose Navigation und das nötige Gateway. Konkrete Zahlen prüfen Sie am besten tagesaktuell im Fachhandel.
Trennen Sie dabei immer UVP und Straßenpreis. Die UVP ist die Empfehlung des Herstellers, der Straßenpreis das, was der Handel wirklich verlangt. Aktionen und Verfügbarkeit lassen die Preise schwanken. Alle hier genannten Spannen sind Händlerangaben, ohne Gewähr und Stand 08/2026.
Service, Garantie und Ersatzteile in Deutschland
Gardena hat als Ulmer Marke eine breite Basis in Deutschland. Der Vertrieb läuft über den deutschen Fachhandel und große Baumärkte, was kurze Wege bei Beratung, Ersatzteilen und Reklamationen bedeutet. Die Konzernmutter Husqvarna verstärkt dieses Service-Netz zusätzlich.
Neue Geräte kommen mit der Herstellergarantie, deren genauen Umfang Sie am Original prüfen sollten. Die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren gilt davon unabhängig zusätzlich. Bei Verschleißteilen wie Messern und Akku lohnt ein Blick auf Preise und Verfügbarkeit, denn diese Teile tauschen Sie über die Nutzungsjahre mehrfach.
Ersatzteile und Zubehör gibt es über Fachhandel, Baumarkt und den Gardena-Service. Klingen, Begrenzungskabel und Haken sind gängige Verschleiß- und Verbrauchsteile. Die Verfügbarkeit einzelner Teile schwankt je nach Modell und Alter. Vor dem Kauf lohnt ein kurzer Check, wie gut Ihre Wunschserie versorgt ist.
Ehrliche Grenzen: Zufallsprinzip, Steigung und Preis
Auch Gardena-Roboter haben klare Grenzen. Die klassischen Sileno mähen nach dem Zufallsprinzip, nicht in geraden Bahnen. Der Roboter fährt so lange, bis die Fläche statistisch abgedeckt ist. Das funktioniert, wirkt aber weniger planvoll als eine Karten-Navigation.
Steigungswerte wie 25 oder 35 Prozent sind Herstellerangaben und gelten je Modell verschieden. Bei feuchtem Gras oder an Hangkanten kann die reale Leistung darunter liegen. Prüfen Sie die Steigfähigkeit für Ihre konkrete Variante, statt sich auf eine pauschale Zahl zu verlassen.
Teuer wird es bei der kabellosen Reihe. Die smart Sileno free ist deutlich teurer als die Kabel-Modelle und braucht ein Gateway. Für viele kleine, ebene Gärten reicht ein günstiger minimo oder city völlig aus. Kabellos ist bequem, aber nicht für jeden Garten den Aufpreis wert.
Für wen sich welches Sileno-Modell lohnt
Für kleine, eher ebene Gärten reicht der Sileno minimo. Er ist kompakt, leise und der günstigste Einstieg in die Reihe. Wird die Fläche mittelgroß, ist der Sileno city die naheliegende Wahl, denn der city 500 deckt viele Reihenhaus- und Vorstadtgärten sauber ab.
Große Rasenflächen brauchen den Sileno life. Er schafft bis rund 1.500 Quadratmeter und steilere Hänge als die kleineren Modelle, beides nach Herstellerangaben je Variante. Dabei bleibt er kabelgebunden, was Verlegearbeit bedeutet. Wer die große Fläche mit Kabel akzeptiert, fährt mit dem life passend und günstiger als kabellos.
Die smart Sileno free lohnt sich, wenn Ihnen das Kabel wirklich wichtig ist. Sie sparen sich das Verlegen und können die Fläche flexibler ändern. Dafür zahlen Sie deutlich mehr und brauchen ein Gateway. Die grundsätzliche Kabel-Frage klärt der Ratgeber zu Mährobotern ohne Begrenzungsdraht ausführlicher.
Einordnung
Gardena Mähroboter sind ein aufgeräumtes Programm mit einer einzigen Familie, der Sileno-Reihe. Die Marke gehört seit 2007 zur Husqvarna-Gruppe, bleibt aber eigenständig mit eigener Reihe. Der wichtigste Unterschied liegt zwischen kabelgebunden und kabellos. minimo, city und life mähen mit Begrenzungskabel, nur die smart free navigiert per LONA und GNSS.
Wer das versteht, kauft gezielt statt nach Werbeversprechen. Achten Sie auf Fläche, Steigung und die Trennung von UVP und Straßenpreis. Beim Igelschutz gilt: nur bei Tageslicht mähen und trotzdem den Rasen absuchen. So bekommen Sie einen pflegeleichten Rasen, ohne Technik zu überschätzen oder Tiere zu gefährden.
Quellen & Stand: Konzernangaben (Gardena seit 2007 in der Husqvarna-Gruppe, Kaufvertrag Dezember 2006, rund 730 Millionen Euro, heute 100 Prozent, seit 2015 eigene Division) laut Enzyklopädie-Einträgen und Gardena-Unternehmensangaben. Modell- und Technikdaten (Fläche, Steigung, Schnitthöhe, Schallleistung, LONA, GNSS, Gateway) sind Herstellerangaben von gardena.com und teils Fachportalen und werden als solche gekennzeichnet; Steigung und Flächen je Variante an Gardena prüfen. Die Igel-Studienlage stammt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (370 Fälle, Juni 2022 bis September 2023, mindestens 47 Prozent Sterblichkeit) sowie aus der Studie Rasmussen 2021 im Journal Animals (18 Modelle, keine Vorab-Erkennung). Die Sicherheitsnorm DIN EN 50636-2-107 gilt für Akku-Rasenroboter. Die genannten Geräte sind im Verkauf; Preise sind Händlerangaben als Spanne, UVP und Straßenpreis getrennt, ohne Gewähr und Stand 08/2026. Serverstandort und Datenfluss der smart-Modelle sind nicht belegt und werden nicht behauptet. Dieses Profil ist redaktionell und ersetzt keine rechtliche Beratung. Stand: 1. August 2026.
Gehört Gardena zu Husqvarna?
Ja. Gardena gehört seit 2007 zur schwedischen Husqvarna-Gruppe; der Kaufvertrag stammt vom Dezember 2006. Husqvarna hält heute 100 Prozent und führt Gardena seit 2015 als eigene Division. Technik-Bausteine teilen sich beide Marken teils im Konzern, doch Gardena bleibt eine eigenständige Marke mit eigener Sileno-Reihe. Den Automower führt Husqvarna unter eigenem Namen.
Welcher Sileno passt zu welcher Gartengröße?
Der Sileno minimo deckt kleine Gärten bis 250 oder 500 Quadratmeter ab. Der Sileno city ist für kleine bis mittlere Flächen bis 600 Quadratmeter gedacht. Der Sileno life schafft größere Rasenflächen bis rund 1.500 Quadratmeter. Alle drei mähen mit Begrenzungskabel. Die Flächen sind Herstellerangaben je Variante, orientieren Sie sich am Datenblatt Ihres Modells.
Braucht ein Gardena-Mähroboter ein Begrenzungskabel?
Das hängt vom Modell ab. Die klassischen Sileno minimo, city und life mähen mit Begrenzungskabel, das Sie einmal am Rand verlegen. Nur die neuere smart Sileno free kommt ohne Kabel aus und navigiert per LONA-Intelligenz und GNSS-Satellitenempfang. Pauschal ist Gardena also nicht kabellos, sondern nur die free-Reihe.
Was unterscheidet Sileno city und life?
Der city ist für kleine bis mittlere Gärten bis 600 Quadratmeter gedacht, der life für größere Flächen bis rund 1.500 Quadratmeter. Der life bringt dafür einen größeren Akku, eine längere Mähzeit und eine höhere Steigfähigkeit mit, teils bis rund 35 Prozent. Beide mähen mit Begrenzungskabel. Die genauen Werte gelten je Variante und gehören am Datenblatt geprüft.
Wie funktioniert der Sileno free ohne Kabel?
Die smart Sileno free navigiert ohne Begrenzungskabel per Software und Satellit. Die KI-basierte LONA-Intelligence lernt den Garten, der GNSS-Empfang bestimmt die Position. Optional gibt es ein separates Anti-Kollisions-Radar. Für Betrieb und Fernsteuerung braucht die free ein Gateway. Diese Angaben stammen vom Hersteller und sind keine unabhängige Messung.
Wie laut ist ein Gardena Sileno?
Für die kleinen Modelle nennt Gardena rund 57 bis 58 dB(A) Schallleistung. Das ist leise genug, um auch abends zu mähen. Wichtig ist die Unterscheidung von Schallleistung und Schalldruck, die je Modell verschieden ausgewiesen wird. Die Werte sind Herstellerangaben und gelten je Variante, nicht pauschal für die ganze Marke.
Wie schütze ich Igel beim Mähen mit Gardena?
Lassen Sie den Roboter nur bei Tageslicht mähen — Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv. Gardena bietet dafür in der App die Funktion „Mähen bei Tageslicht“. Verlassen Sie sich aber nicht allein auf die Technik: In Studien erkannte kein getestetes Modell einen Igel, bevor es ihn berührte. Suchen Sie den Rasen vor dem Mähen ab und lassen Sie wilde Rückzugsecken stehen.
Was kostet ein Gardena-Mähroboter?
Die kabelgebundenen Modelle sind der günstige Einstieg. Der Sileno minimo 250 liegt grob zwischen 400 und 680 Euro, der Sileno city 500 liegt bei einem Preisvergleichsportal am 14.08.2026 bei Angeboten ab rund 431 Euro. Die kabellose smart Sileno free liegt deutlich höher im Premium-Bereich. Alle Angaben sind Händlerangaben, ohne Gewähr und Stand 08/2026, mit getrennter UVP und Straßenpreis.
Ist ein Gardena Sileno dasselbe wie ein Husqvarna Automower?
Nein, es sind zwei Marken im selben Konzern. Gardena gehört seit 2007 zur Husqvarna-Gruppe, verkauft seinen Roboter aber als Sileno. Husqvarna führt seinen Mähroboter unter dem eigenen Namen Automower. Beide teilen sich Technik-Bausteine im Konzern, treten am Markt aber getrennt auf und haben eigene Modellreihen.
Wie schütze ich den Mähroboter vor Diebstahl?
Gardena-Modelle sind mit PIN-Code und Alarm gesichert; ohne Code bleibt das Gerät für Diebe weitgehend nutzlos. Die klassischen Sileno setzen vor allem auf PIN und Anhebe-Alarm, die smart-Modelle mit GNSS können den Standort stärker einbeziehen. Den genauen Umfang prüfen Sie je Modell. Ein sicherer Stellplatz und eine Hausratversicherung bleiben zusätzlich sinnvoll.
Mäht ein Gardena Sileno in geraden Bahnen?
Die klassischen Sileno minimo, city und life mähen nach dem Zufallsprinzip, nicht in geraden Bahnen. Der Roboter fährt so lange, bis die Fläche statistisch abgedeckt ist. Das funktioniert im Alltag, wirkt aber weniger planvoll als eine Karten-Navigation. Wer eine systematische Bahnführung sucht, sollte gezielt auf kartenbasierte Modelle achten.