Generischer Empfangsroboter mit Touch-Display begrüßt Besucher in einem hellen, ruhigen Foyer

Serviceroboter · Empfang

Empfangsroboter: was sie können, welche Modelle es gibt und wo sie in Deutschland stehen

Stand 1. August 2026 · Lesezeit 10 Minuten · Überblick

Kurz gesagt: Ein Empfangsroboter begrüßt Besucher, weist den Weg und hilft beim Check-in. Bekannte aktive Modelle sind UBTech Cruzr, Pudu KettyBot und Temi. Der einst populäre SoftBank Pepper wird im Neuverkauf nicht mehr gefertigt. In Deutschland laufen echte Einsätze vor allem in Sparkassen und Kliniken. Kaufpreise nennen Hersteller selten, Miete gibt es ab rund 220 € im Monat (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Gesichtserkennung am Empfang ist rechtlich heikel und braucht eine Fachprüfung.

Was ist ein Empfangsroboter?

Wenn Sie für ein Foyer prüfen, ob sich so ein Gerät lohnt — in der Klinik, im Hotel oder in der Filiale —, geht es um einen Serviceroboter für den Empfangs- und Front-Desk-Bereich. Er begrüßt Besucher, gibt Auskunft und leitet zum Ziel. Manche Modelle übernehmen den Check-in oder registrieren Gäste, und die Interaktion läuft über Touchscreen, Sprachdialog und teils Kamera.

Der Begriff ist keine feste Norm, sondern beschreibt den Einsatzort — denselben Roboter nennen Sie im Restaurant Servierroboter und am Empfang Greeter. Woher die allgemeine Technik kommt, zeigt der Überblick zu Servicerobotern; hier geht es allein um den Empfang.

Ein Empfangsroboter arbeitet niemanden weg, er nimmt dem Team wiederkehrende Routine ab, mehr nicht. Das ist weniger spektakulär als jede Roboter-Vision, und genau deshalb funktioniert die Technik heute schon im Regelbetrieb.

Was ein Empfangsroboter im Alltag übernimmt

Grafik zeigt die Aufgaben eines Empfangsroboters: Begrüßen, Wegeleitung und Check-in nebeneinander
Aufgaben eines Empfangsroboters

Die Kernaufgabe ist die Begrüßung, und der Roboter spricht Besucher an, sobald sie näher kommen. Danach folgt die Wegeleitung, oft Wayfinding genannt; er zeigt den Weg auf dem Display oder begleitet Gäste zum Ziel.

Viele Modelle registrieren Besucher, rufen den zuständigen Mitarbeiter und dienen als Check-in-Punkt. Steht niemand davor, laufen auf dem Bildschirm Infos oder Werbung. Der Sprachdialog beantwortet einfache Fragen mehrsprachig.

Ein Teil der Geräte erkennt Gesichter für eine persönliche Begrüßung. Diese Funktion ist technisch verbreitet, rechtlich aber sensibel, und ohne saubere Rechtsgrundlage bleibt sie besser aus. Was dahintersteckt, steht weiter unten im Datenschutz-Abschnitt.

Die wichtigsten Modelle im Überblick

Drei Bauarten von Empfangsrobotern im Überblick: mobiler Sockel-Roboter, Roboterkopf auf Stele und kompakter Assistent
Bauarten im Überblick

Der Markt kennt einige aktive Modelle und einen prominenten Sonderfall. Für den Empfang zählt vor allem, welchen Status ein Gerät hat und ob es einen Bezug nach Deutschland gibt, denn Ankündigung und echte Verfügbarkeit sind zweierlei. Eine Kaufempfehlung steckt in dieser Sortierung nicht.

Modell Herkunft Empfangs-Funktion Status DE-Bezug
Pepper (klassisch) SoftBank/Aldebaran (FR) Begrüßung, Auskunft, Wegeleitung Neuverkauf EINGESTELLT (~2020); Assets an Maxvision (07/2025) reale Alt-Piloten (Sparkassen seit 2018)
Pepper+ SoftBank Robotics (JP) wie Pepper plus KI-Agent angekündigt 02.02.2026, Miete-only offen, bisher nur Japan
UBTech Cruzr UBTech (CN) Empfang, VIP-Erkennung, Telepräsenz Verkauf aktiv über EU-Händler, DE-Piloten offen
Pudu KettyBot Pudu Robotics (CN) Greeter, Eskorte, Werbung, Lieferung Verkauf/Miete aktiv DE-Miete ab rund 220 €/Monat
Temi Robotemi (IL) Concierge, Eskorte, Check-in Verkauf aktiv DE-Distribution, Schwerpunkt Pflege
Furhat Furhat Robotics (SE) Konversations-Kopf, Kiosk/Empfang aktiv (Kauf/Miete) DE-Empfangs-Piloten offen
Sanbot Qihan (CN) Rezeptionist (RaaS in China) Status unklar (Infos ~2017) kein DE-Bezug belegt

Die fahrenden Komplettroboter kommen vor allem aus China, während der schwedische Furhat auf einen sprechenden Roboterkopf setzt. Bei Sanbot fehlen belastbare aktuelle Infos, deshalb bleibt der Status offen. Deutsche Referenzen, die sich nicht belegen lassen, führen wir nicht auf.

UBTech Cruzr, Pudu KettyBot und Temi

Der UBTech Cruzr ist ein humanoider Empfangsroboter mit 11,6-Zoll-Touchscreen, und er navigiert autonom über die hauseigene U-SLAM-Technik mit LiDAR und Sensoren. Laut Hersteller erkennt er Gesichter für eine persönliche Begrüßung und bietet Telepräsenz. Konkrete deutsche Piloten sind bislang nicht belegt.

Der Pudu KettyBot verbindet Greeter, Werbetafel und Lieferung in einem Gerät. Er begrüßt Passanten, eskortiert sie und zeigt Inhalte auf einem 18,5-Zoll-Display; Pudu positioniert ihn ausdrücklich für Empfang und Retail. Das Marken-Profil vertiefen wir am Beispiel BellaBot und Pudu-Serviceroboter.

Temi von Robotemi ist ein Concierge-Roboter, rund 1 m hoch, mit einem 13,3-Zoll-Touchscreen, mehreren Mikrofonen und Frontkameras. In Deutschland läuft der Vertrieb über Partner wie Zorabots und Medisana, wobei der Schwerpunkt dort bislang eher in der Pflege liegt als am Empfang.

Was mit Pepper passiert ist

Kein Empfangsroboter war je so bekannt wie Pepper. SoftBank stellte den radgetriebenen Humanoiden 2014 vor, und Guinness World Records führt ihn als ersten massengefertigten humanoiden Roboter. Berichten zufolge entstanden rund 17.000 bis 27.000 Einheiten, die Zahl streut je nach Quelle.

Der Erfolg hielt nicht. Wegen schwacher Nachfrage und begrenzter Funktionen stoppte SoftBank die Produktion um 2020, womit der klassische Pepper im Neuverkauf eingestellt ist. Wer heute noch einen sieht, betrachtet ein Altgerät aus früheren Piloten.

Aldebaran, die Firma hinter Pepper und Nao, meldete Anfang 2025 Insolvenz an, mit Schulden von rund 150 Mio. € seit 2019. Im Juli 2025 übernahm die chinesische Maxvision die Pepper- und Nao-Rechte. Wie es mit der Marke weitergeht, verfolgen wir in den Roboter-News.

Pepper+ und der KI-Relaunch — bisher nur Japan

Die Marke Pepper ist nicht ganz verschwunden. Am 2. Februar 2026 stellte SoftBank Robotics den Nachfolger Pepper+ vor, mit einem KI-Agenten auf Basis großer Sprachmodelle und einem überarbeiteten Brust-Tablet. Zielfelder sind Tourismus und Pflege.

Pepper+ kommt zunächst nur als Miete, geplant ab 79.800 Yen im Monat, und angekündigt ist der Start bislang allein für Japan. Eine Verfügbarkeit in Deutschland ist damit nicht belegt.

Für den deutschen Empfang ist Pepper+ damit keine Option von der Stange, denn eine Ankündigung ersetzt keine Lieferbarkeit. Wer heute einen Roboter sucht, landet bei den aktiven Modellen, während Pepper vorerst ein Blick nach Japan bleibt.

Wo Empfangsroboter in Deutschland wirklich stehen

Reale deutsche Einsätze gibt es, sie sind aber überschaubar, und am besten belegt ist der Bankensektor. Die Sparkasse Marburg-Biedenkopf setzt seit 2018 einen Pepper namens NUMI im Empfang ein, der Kunden begrüßt, Auskunft gibt und an den Schalter verweist.

Weitere Banken haben ähnliche Tests gefahren. Die Sparkasse Bremen begrüßte Kunden mit der Roboterdame Luna, die Stadtsparkasse München erklärte digitale Angebote. Diese Piloten stammen aus früheren Jahren und sind als historisch einzuordnen; ob sie noch laufen, gehört im Einzelfall geprüft.

Neben Banken tasten sich Kliniken heran. Die St. Augustinus Gruppe erprobte einen Roboter der Pepper-Klasse im Krankenhaus, wobei der Fokus dort eher auf Assistenz und Pflege lag als auf klassischem Empfang. Ein flächendeckender Regelbetrieb am Front-Desk ist in Deutschland noch die Ausnahme.

Was ein Empfangsroboter kostet: Kauf und Miete

Feste Kaufpreise sind schwer zu bekommen; die Hersteller nennen sie nur selten offen, meist läuft alles über ein Angebot. Verbreiteter ist die Miete im Abo, Robotics-as-a-Service oder kurz RaaS.

Beim Abo zahlen Sie eine feste Monatsrate statt einer großen Anschaffung. Einrichtung, Wartung und Vor-Ort-Service sind meist enthalten, die Laufzeit beträgt oft mindestens 6 Monate. Für den Pudu KettyBot nennt ein deutscher Anbieter rund 220 € im Monat, zum Vergleich liegen Servier-Roboter wie BellaBot bei etwa 270 € im Monat und SwiftBot bei rund 290 € im Monat.

Alle Beträge sind Händlerpreise, ohne Gewähr, Stand 08/2026, und sie hängen stark von Modell, Anbieter und Laufzeit ab. Zur Monatsrate kommen die Kosten für die Einrichtung dazu, die in die Gesamtrechnung gehören. Welcher Weg sich rechnet, klärt der Ratgeber Serviceroboter kaufen oder mieten.

Gesichtserkennung, Biometrie und DSGVO

Nahaufnahme von Kamera und Sensorik am Kopf eines Empfangsroboters mit dezentem Lime-Statuspunkt
Sensorik am Roboterkopf

Gesichtserkennung klingt praktisch, ist aber der heikelste Punkt. Biometrische Daten sind eine besondere Datenkategorie nach Artikel 9 DSGVO. Ihre Verarbeitung ist grundsätzlich untersagt. Eine Ausnahme braucht in der Regel eine ausdrückliche, informierte Einwilligung.

Im offenen Publikumsverkehr ist so eine Einwilligung kaum praktikabel. Ein Besucher, der die Tür durchschreitet, hat nicht wirklich zugestimmt. Der EU AI Act von 2024 verschärft die Lage zusätzlich. Er verbietet Echtzeit-Fernidentifikation im öffentlich zugänglichen Raum weitgehend, mit Bußgeldern bis 35 Mio. € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes.

Diese Einordnung ist konditional und ersetzt keine Rechtsberatung. Reine Laser-Navigation ohne biometrische Erkennung senkt das Risiko deutlich. Den größeren Rahmen zu CE, Haftung und Regulierung behandelt der Überblick zur EU-Maschinenverordnung für Roboter. Vor jedem Einsatz mit Kamera lohnt der Blick einer Datenschutz-Fachperson.

Empfangsroboter im Vergleich

Die aktiven Modelle setzen auf verschiedene Bauformen, die sich bei Display, Navigation und Besonderheit unterscheiden. Die Angaben stammen von den Herstellern und ersetzen keinen eigenen Test vor Ort.

Modell Bauform Display Navigation Besonderheit
UBTech Cruzr fahrender Humanoid 11,6-Zoll-Touch U-SLAM (LiDAR/Sensoren) Gesichtserkennung, Telepräsenz
Pudu KettyBot kompakt, fahrend 18,5-Zoll-Werbedisplay Laser plus Vision Greeter und Lieferung kombiniert
Temi mobil, rund 1 m hoch 13,3-Zoll-Touch autonom, kameragestützt Concierge und Eskorte
Furhat stationärer Roboterkopf projiziertes 3D-Gesicht keine Fahrfunktion Hals mit 3 DOF, Dialogfokus
Pepper (klassisch) fahrender Humanoid Brust-Tablet eingestellt Neuverkauf gestoppt

Cruzr und Pepper sind humanoide Auftritte mit Kopf und Armen, während KettyBot und Temi sachlicher wirken und dafür Zusatznutzen dazupacken. Furhat verzichtet ganz auf einen Körper und konzentriert sich auf das Gespräch. Welche Bauform passt, hängt vom Empfangsbereich und vom Ziel ab.

Für wen sich ein Empfangsroboter lohnt — und für wen nicht

Ein Empfangsroboter passt zu großen, gut besuchten Foyers, und dort, wo viele Menschen denselben Weg fragen, spart er echte Arbeit. Messen, Kliniken, Filialen und Hotels sind typische Kandidaten; der Nutzen wächst mit der Zahl der Standardfragen.

Für einen kleinen Empfang mit persönlicher Note lohnt er selten. Wo bei Ihnen Beratung und Vertrauen zählen, wirkt ein Roboter eher als Bremse, und enge Räume und viele Stufen erschweren den Einsatz zusätzlich. Ein Test vor der Miete beantwortet die Frage am ehrlichsten.

Der Roboter entlastet, er ersetzt kein Empfangsteam. Er nimmt Routine ab und schafft Zeit für die Fälle, die Menschen brauchen. Wer ihn als Vollersatz einplant, wird enttäuscht.

Grenzen im echten Betrieb

Die Technik ist reif, aber sie hat klare Grenzen. Ein Empfangsroboter beherrscht seine kartierte Umgebung und seine eine Aufgabe; dichte Menschenmengen bremsen ihn aus, und sobald es eng oder unübersichtlich wird, stockt der Betrieb.

Der Sprachdialog meistert einfache Fragen, aber keine komplexe Beratung. Bei Sonderfällen, Beschwerden oder Emotionen ist der Mensch gefragt; ein Roboter improvisiert nicht, er folgt seinem Programm.

Dazu kommt der organisatorische Aufwand. Kartierung, Software-Pflege, Akku und Standort wollen betreut sein, und ohne einen Verantwortlichen im Haus bleibt selbst das beste Gerät stehen. Verfügbar heißt eben nicht automatisch einsatzbereit.

Einordnung

Der Empfangsroboter hat den Alltag erreicht, aber leiser als der Hype. Aktive Modelle wie Cruzr, KettyBot und Temi sind real beschaffbar, während der frühere Star Pepper im Neuverkauf Geschichte ist und der Nachfolger vorerst in Japan bleibt. In Deutschland dominieren einzelne Piloten, kein Flächenbetrieb.

Wenn Sie über eine Anschaffung nachdenken, klären Sie am besten den echten Bedarf im Foyer, die Kosten samt Einrichtung und den Datenschutz bei jeder Kamera. Wer das sauber prüft, trifft die bessere Entscheidung. Ein Empfangsroboter bleibt ein Werkzeug für die eine Aufgabe.

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fluxlane Redaktion

Neutrale Einordnung zu Service- und Haushaltsrobotern und Physical AI — mit Fokus auf den deutschen Markt, klaren Status-Angaben und quellenbelegten Zahlen. Wie wir arbeiten und Quellen prüfen.

Was ist ein Empfangsroboter?

Ein Empfangsroboter begrüßt Besucher, weist ihnen den Weg und hilft beim Check-in. Er läuft über Touchscreen, Sprachdialog und teils Kamera. Bekannte aktive Modelle sind UBTech Cruzr, Pudu KettyBot und Temi. Er ersetzt kein Empfangsteam, sondern nimmt ihm Routine ab.

Was kostet ein Empfangsroboter?

Kaufpreise nennen die Hersteller nur selten offen. Verbreitet ist die Miete im RaaS-Abo. Der Pudu KettyBot startet bei rund 220 € im Monat, inklusive Wartung und Service. Alle Angaben sind Händlerpreise, ohne Gewähr, Stand 08/2026.

Welche Empfangsroboter gibt es?

Aktiv am Markt sind UBTech Cruzr, Pudu KettyBot, Temi und der Roboterkopf Furhat. Der einst populäre SoftBank Pepper wird im Neuverkauf nicht mehr gefertigt. Bei Sanbot ist der aktuelle Status unklar. Achten Sie bei jedem Modell auf den Verfügbarkeitsstand.

Wird Pepper noch verkauft?

Der klassische Pepper wird nicht mehr neu produziert, die Fertigung stoppte um 2020. Hersteller Aldebaran meldete Anfang 2025 Insolvenz an. Die Pepper- und Nao-Rechte übernahm im Juli 2025 die chinesische Maxvision. SoftBank kündigte für Japan den Miet-Nachfolger Pepper+ an.

Kann ein Empfangsroboter Gesichter erkennen?

Technisch ja, mehrere Modelle bieten Gesichtserkennung für eine persönliche Begrüßung. Rechtlich ist das aber heikel und nicht ohne Weiteres erlaubt. Die Details dazu stehen in der FAQ zur Gesichtserkennung am Empfang weiter unten. Prüfen Sie den Einsatz vorab mit einer Datenschutz-Fachperson.

Wo werden Empfangsroboter in Deutschland eingesetzt?

Reale Einsätze gibt es vor allem bei Sparkassen. Die Sparkasse Marburg-Biedenkopf nutzt seit 2018 den Pepper NUMI im Empfang. Auch die Sparkasse Bremen und die Stadtsparkasse München testeten Roboter im Kundenkontakt. Dazu kommen Klinik-Erprobungen, etwa bei der St. Augustinus Gruppe.

Kann man einen Empfangsroboter mieten?

Ja, Miete ist in Deutschland der übliche Weg. Beim RaaS-Modell zahlen Sie eine feste Monatsrate statt eines Kaufpreises. Wartung, Einrichtung und Vor-Ort-Service sind meist enthalten, die Laufzeit beträgt oft mindestens 6 Monate. Der KettyBot startet bei rund 220 € im Monat, ohne Gewähr.

Ersetzt ein Empfangsroboter den Empfang?

In der Regel nein. Er übernimmt Routine wie Begrüßung, Wegeleitung und einfache Auskünfte. Echte Beratung, Empathie und flexible Sonderfälle bleiben beim Menschen. Der Nutzen liegt in Entlastung, nicht im Ersatz des Empfangsteams.

Ist Gesichtserkennung am Empfang erlaubt?

In der Regel nein, nicht ohne Weiteres. Biometrische Daten fallen unter Artikel 9 DSGVO und brauchen meist eine ausdrückliche Einwilligung. Die ist im offenen Publikumsverkehr kaum praktikabel. Der EU AI Act schränkt Echtzeit-Fernidentifikation im öffentlichen Raum stark ein. Prüfen Sie jeden Einsatz vorab mit einer Datenschutz-Fachperson.

Quellen & Stand: Herstellerangaben UBTech Cruzr, Pudu KettyBot, Robotemi Temi und Furhat Robotics; The Robot Report und IEEE Spectrum zum Pepper-Produktionsstopp; heise und The Robot Report zur Aldebaran-Insolvenz und zur Maxvision-Übernahme (22.07.2025); GIGAZINE zur Pepper+-Ankündigung (02.02.2026, nur Japan); it-finanzmagazin und HORIZONT zu den DE-Bank-Piloten; St. Augustinus Gruppe zur Klinik-Erprobung; GEROBOTICS zu den RaaS-Mietpreisen; DSGVO Artikel 9 und der EU AI Act zur Biometrie. Pepper-Stückzahl (rund 17.000–27.000) ist eine Spanne. Preise sind Händlerangaben, ohne Gewähr, Stand 08/2026. Dieser Überblick ist redaktionell und ersetzt keine rechtliche Beratung. Stand: 1. August 2026.

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