Humanoide Roboter · Modell-Profil
XPeng Iron: der Catwalk-Humanoid, die Echtheitsdebatte und was wirklich belegt ist
Kurz gesagt: Der XPeng Iron ist der humanoide Roboter des chinesischen E-Auto-Herstellers XPeng. Die virale Next-Gen-Version zeigte XPeng am 5. November 2025 mit einem auffällig menschlichen Gang. Online löste dieser Gang den Verdacht „Mensch im Anzug“ aus. Der Firmenchef ließ daraufhin auf der Bühne ein Bein aufschneiden, um die Mechanik zu zeigen. Kaufen können Sie den Iron nicht: kein Preis, keine Auslieferung, kein Vertrieb in Deutschland. Die Massenproduktion ist für Ende 2026 angekündigt, die Auslieferung für 2027 — beides Ziele, keine Termine. Den größeren Kontext liefert Ihnen der Marktüberblick zu humanoiden Robotern.
Wer oder was ist XPeng?
Wenn Sie einordnen wollen, was XPeng mit dem Iron heute tatsächlich zeigt, beginnen Sie bei der Herkunft des Unternehmens. XPeng ist zuerst ein Autobauer und kein Roboter-Konzern, gegründet 2014, mit Sitz in Guangzhou und doppelt börsennotiert, an der NYSE als XPEV und in Hongkong unter 9868. Der Iron ist in diesem Gefüge ein Nebenprodukt der Fahrzeug-KI und der Serienfertigung.
Chips, Software und Montagelinien baut der Konzern ohnehin für seine Autos, und ein Teil davon fließt in den Iron ein. Das senkt die Einstiegshürde in die Robotik und erklärt die Ambition hinter dem Roboter.
Börsen-Codes und Gründungsjahr stammen dabei aus einer sekundären Quelle; verbindlich belegen müsste sie erst der Unternehmensbericht oder der Börsenprospekt. Was ein Autobauer mit Roboter-Ambition im Prinzip kann, sagt allerdings nichts über Serienreife aus.
Der Iron: XPengs humanoider Roboter

Beim Iron müssen Sie zwei Generationen sauber trennen. Die erste Iron-Generation zeigte XPeng im November 2024, es war der erste öffentliche Auftritt des Roboters, und die große virale Welle löste er damals noch nicht aus.
Die zweite, virale Version folgte fast genau ein Jahr später, vorgestellt am 5. November 2025 auf dem AI Day in Guangzhou. Der Konzern nennt sie „Next-Gen“, was eine Marketing-Kategorie und keinen technischen Standard beschreibt.
Die gesamte spätere Echtheitsdebatte betrifft nur den Auftritt vom 5. November 2025. Wer die erste Generation von 2024 damit vermischt, verwischt die Faktenlage. Beide Daten stammen aus sekundären Branchenquellen und gelten dort als belegt.
Der Catwalk-Auftritt und der „Mensch im Anzug“-Verdacht
Der Auftritt vom 5. November 2025 wurde schnell viral. Der Iron lief mit einem auffällig geschmeidigen, fast menschlichen Gang über die Bühne, und genau diese Geschmeidigkeit löste online Misstrauen aus. In sozialen Netzen kursierte der Verdacht, in dem Roboter stecke ein verkleideter Mensch.
Der Auftritt fand statt und der Gang wirkte ungewöhnlich menschlich, beides ist belegt. Belegt ist ebenso, dass der „Mensch im Anzug“-Verdacht kursierte. Über diese Debatte berichteten unter anderem SCMP, New Atlas und Global Times.
Ein Verdacht ist aber kein Befund, sondern eine öffentliche Netz-Reaktion. Wir geben ihn deshalb nur als Debatte wieder, attribuiert an die berichtenden Medien, denn eine eigene Behauptung, XPeng habe getäuscht, wäre durch nichts gedeckt.
Was XPeng als Reaktion zeigte — und was offen bleibt
XPeng reagierte direkt auf der Bühne. Der Firmenchef ließ an einem Iron ein Bein aufschneiden, sodass die Mechanik im Inneren sichtbar wurde. In dem gezeigten Bein steckte Technik und kein Mensch, live vor Publikum belegt.
Eine Detailfrage bleibt trotzdem offen. Unklar ist, ob die gezeigte Hardware die neue Next-Gen-Version war; möglich wäre auch älteres Gerät mit neuer Gehsoftware. Der Analyst Scott Walter vertrat öffentlich eine „Alt-Hardware“-These, also eine Analysten-Einschätzung und keinen bestätigten Fakt, und wir kennzeichnen sie ausdrücklich als attribuiert und offen. Ob Teile des Gangs ferngesteuert liefen, ist ebenfalls offen. Eine Teleoperation ist beim Catwalk weder belegt noch ausgeschlossen.
Der Roboter war echt — XPeng zeigte das live, indem der Firmenchef ein Bein aufschneiden ließ. Offen bleibt aber, ob die gezeigte Hardware die neue Next-Gen-Version oder älteres Gerät mit neuer Gehsoftware war; einzelne Analysten bezweifeln das. XPeng hat diese Detailfrage öffentlich nicht abschließend beantwortet. Ob teilweise ferngesteuert wurde, ist unbelegt.
Technische Daten Iron (Next-Gen)
Ein Datenblatt ist nur so gut wie seine Quellenlage. Beim Iron sind fast alle Kernwerte reine Herstellerangaben vom AI Day. Eine unabhängige Messung dieser Werte gibt es nicht. Der Größen-Widerspruch und der Feststoffakku sind dabei die heikelsten Punkte.
| Merkmal | Wert | Quelle | Jahr | Status |
|---|---|---|---|---|
| Vorstellung Next-Gen | XPeng AI Day, Guangzhou, 05.11.2025 | cnevpost.com / technode.com | 2025 | belegt · sekundär |
| Erste Generation | Debüt November 2024 | cnevpost.com | 2024 | belegt · sekundär |
| Höhe / Gewicht | 178 cm / 70 kg | cnevpost.com | 2025 | Herstellerangabe · unbelegt (Widerspruch „unter 170 cm“) |
| Freiheitsgrade (Körper) | 82 aktive DOF (teils „60+“) | globaltimes.cn / technode.com | 2025 | Herstellerangabe · nicht unabhängig belegt |
| Hand-DOF | 22 pro Hand | cnevpost.com | 2025 | Herstellerangabe · nicht unabhängig belegt |
| KI-Chips / Rechenleistung | 3× Turing-Chip, „2.250 TOPS“ | cnevpost.com | 2025 | Herstellerangabe · nicht unabhängig belegt |
| Software | XPeng VLA-Modell 2. Generation | cnevpost.com | 2025 | Herstellerangabe |
| Akku | „All-Solid-State“-Feststoffakku | cnevpost.com / technode.com | 2025 | Herstellerangabe · unabhängig unbestätigt |
| Massenproduktion | Ziel Ende 2026 (Fabrik ~110.000 m² Tianhe) | cnevpost.com / gasgoo.com | 2025/2026 | Ziel/Ankündigung · nicht erfüllt |
| Kommerzielle Auslieferung | 2027 | Sekundärquelle (Aggregat) | 2025 | Ankündigung · nicht belegt |
| Langfrist-Vision | über 1 Mio. Einheiten bis Ende der Dekade | gasgoo.com | 2026 | Vision/Ankündigung |
| Offizieller Preis | kein offizieller XPeng-Preis | robozaps.com | 2026 | kein Beleg · ohne Gewähr |
| Drittschätzung Preis | „150.000 US-$“ (CEO: „ähnlich Autopreisen“) | robozaps.com | 2026 | Drittschätzung · ohne Gewähr · nicht belegt |
| DE-/EU-Verfügbarkeit | nicht bekannt | Recherche 08/2026 | 2026 | Negativbefund |
Wie fest der einzelne Wert steht, hält die Status-Spalte fest. Die Höhe von 178 cm steht gegen kursierende „unter 170 cm“, und diesen Widerspruch glätten wir bewusst nicht. Auch die Freiheitsgrade schwanken je nach Quelle zwischen 82 und „60+“. Der genannte Feststoffakku ist eine Herstellerangabe ohne unabhängige Bestätigung.
Die KI dahinter: Turing-Chips und das VLA-Modell
XPengs eigentliches Argument liegt im Rechen-Stack. Im Iron sollen laut Hersteller drei hauseigene Turing-Chips arbeiten, für die XPeng eine Rechenleistung von „2.250 TOPS“ nennt. Es sind dieselben Chips, die auch in den Autos des Konzerns stecken.
Auf der Software-Seite gibt XPeng ein eigenes Vision-Language-Action-Modell an, ein VLA-Modell der zweiten Generation. Solche Modelle sollen Sehen, Sprache und Handlung verbinden. Die „2. Generation“ ist dabei eine Marketing-Bezeichnung und kein geprüfter Standard.
Die „2.250 TOPS“ bleiben eine Herstellerzahl ohne unabhängige Verifikation, und rohe Rechenleistung ist ohnehin kein Beleg für Autonomie. Der geteilte Chip erklärt die Ambition; über die reale Leistung im Dauerbetrieb sagt er nichts.
Wo der Iron heute läuft: Training im XPeng-Werk

Der reale Status ist bescheidener als die Vision. Belegt ist ein Training des Iron im eigenen XPeng-Werk in Guangzhou, wo der Roboter Aufgaben wie Sortieren und Transport übt. Das ist ein Pilot und keine operative Flotte.
Ein Training im eigenen Werk heißt kein Fremdkunde und kein Serieneinsatz. Der Iron arbeitet nach Beleglage nur bei XPeng selbst, und er arbeitet dort im Trainings- und Pilotmodus. Gezeigt wird damit eine demonstrierte Fähigkeit unter kontrollierten Bedingungen, kein käufliches Produkt.
Damit steht der Iron dort, wo viele Humanoide heute stehen. Sie üben in kontrollierten Umgebungen, oft beim eigenen Hersteller. Das ist ein legitimer Zwischenschritt, aber kein Nachweis, dass der Roboter im offenen Betrieb zuverlässig funktioniert.
Serie ab Ende 2026 — Ziel oder Realität?
Ankündigung und Verfügbarkeit fallen beim Iron am deutlichsten auseinander. XPeng nennt Ende 2026 als Ziel für die Massenproduktion und kündigte als Fertigungsbasis rund 110.000 m² in Tianhe an, gemeldet im Februar 2026. Eine Fläche ist eine Ankündigung und kein Betriebsnachweis.
Die weiteren Termine liegen noch später. Die kommerzielle Auslieferung ist für 2027 genannt; diese Zahl stammt aus einer schwächeren Aggregat-Quelle und ist zu prüfen. Dazu kommt eine Langfrist-Vision von über einer Million Einheiten bis Ende der Dekade.
Keine dieser Zahlen ist ein erreichter Wert. Ende 2026 ist bislang eine Absicht und keine laufende Serie, die Million eine Vision ohne festen Plantermin. Zum Marktbezug lohnt der Blick auf UBTech mit seinem Serien-Anspruch, der einen ähnlich lauten Fahrplan fährt.
Was der Iron kosten soll
Beim Preis steht ein klarer Negativbefund am Anfang. XPeng nennt keinen offiziellen Preis für den Iron. Wenn Sie im Netz Zahlen finden, finden Sie damit keine Herstellerangabe.
Der CEO sprach grob von einem Niveau „ähnlich Autopreisen“, was eine unpräzise Andeutung und kein Preis ist. Daneben kursiert eine Drittschätzung von „150.000 US-Dollar“.
Diese Schätzung stammt aus einem Reseller- oder Blog-Umfeld, nicht von XPeng. Sie gilt ohne Gewähr und ist stark zu prüfen, bleibt also eine grobe Hausnummer und nicht „der Preis“. Einen belastbaren, offiziellen Endkundenpreis gibt es für den Iron nicht.
Deutschland: Verfügbarkeit
Für Deutschland fällt der Befund nüchtern aus. Nach unserer Recherche vom August 2026 gibt es keinen Verkauf, auch keinen Vertrieb und keine bekannte Zulassung in Deutschland. Der Iron ist hierzulande schlicht nicht als Produkt erhältlich.
Dieser Negativbefund beschreibt einen Stand, kein Verbot und keine Zusage für die Zukunft; es fehlt der Beleg für einen regulären Verkauf. Wer wissen will, ob Sie so einen Humanoiden in Deutschland kaufen können, findet dort den geordneten Marktüberblick.
Der Iron und das US-Funk-Zulassungs-Thema
Rund um chinesische Humanoide gibt es ein US-Regulierungsthema, das oft verkürzt und dabei falsch auf einzelne Modelle bezogen wird. Beim Iron kommt es deshalb auf Genauigkeit an, denn er ist in diesem Vorgang nicht namentlich erfasst.
Nach dem FCC-Fact-Sheet DOC-423682A1 vom 28.07.2026 hat die FCC am 28. Juli 2026 „advanced robotic devices“ — mobile Roboter wie Humanoide und Vierbeiner — auf die „Covered List“ gesetzt. Der XPeng Iron ist nicht namentlich genannt, das Dokument nennt kein Modell. Die Beschränkung trifft neue Gerätemodelle bei der FCC-Zulassung; bereits gekaufte Geräte, zuvor zugelassene Modelle im Handel und die Beschaffung durch die US-Bundesregierung sind ausgenommen. Betroffen ist der US-Markt, nicht Deutschland oder die EU.
Für den deutschen Kontext zählt die Reichweite dieser Liste, die eine Kategorie trifft und nicht den Iron namentlich. Wer die Details verfolgen will, findet bei uns das US-Funk-Zulassungs-Thema (Iron nicht namentlich) ausführlicher aufbereitet. Eine Rechtsberatung ist das ausdrücklich nicht.
Der Iron im Wettbewerb
Der Iron steht nicht allein im Markt, und ein neutraler Blick auf andere chinesische Anbieter hilft beim Einordnen. Fremd-Specs erfinden wir dabei nicht; wo ein Wert nicht belegt ist, steht „k. A.“ und ein Verweis auf das jeweilige Profil.
| Modell | Herkunft | Marktstatus (belegt / k. A.) | Status |
|---|---|---|---|
| XPeng Iron | China (Guangzhou) | Serie Ende 2026 als Ziel; kein offizieller Preis; DE nicht verfügbar | Ziel / Negativbefund |
| UBTech Walker S2 | China (Shenzhen) | Details im UBTech-Profil — Serien-Anspruch attribuiert; hier keine Fremd-Specs | k. A. · hier nicht belegt |
| AgiBot | China (Shanghai) | Details im AgiBot-Profil — Massen-/Marktstellung dort | k. A. · hier nicht belegt |
| Unitree G1/H1 | China | Details im jeweiligen Profil — Marktbezug, keine Wertung | k. A. · hier nicht belegt |
Die Tabelle ordnet ein und empfiehlt keinen Kauf. Bevorzugt wird hier kein Hersteller, und ein „x gegen y“ gibt es nicht. Der Iron fügt sich in ein breites chinesisches Feld ein, in dem viele Anbieter zugleich auf Serie und Masse zielen. Belegt bleibt hier nur die Iron-Zeile, und dort steht die Serie Ende 2026 als Ziel; die Fremdmarken tragen bewusst keine erfundenen Werte.
Reifegrad: der Catwalk ist belegt, die Autonomie dahinter nicht
Der Catwalk-Auftritt fand statt, das ist belegt. Offen bleibt die Hardware-Version, denkbar ist eine neue Gehsoftware. Diese Punkte stehen bewusst nebeneinander, ohne Urteil in eine Richtung.
Ein offener Punkt ist der Grad der Autonomie. Ob beim Auftritt teilweise ferngesteuert wurde, ist unbelegt. Das ist eine generelle Branchenfrage und keine bestätigte Iron-Eigenschaft, und wir schreiben dem Iron deshalb keinen festen Teleoperations-Anteil zu.
Auch die Kern-Specs sind mit Vorsicht zu lesen. Die „2.250 TOPS“ und der Feststoffakku sind Herstellerangaben ohne unabhängige Bestätigung. Der Werk-Einsatz ist ein Pilot, kein Serienbetrieb. Serie, Auslieferung und Millionen-Vision sind Ziele.
Einordnung
Der Iron ist ein realer, öffentlich gezeigter Roboter eines etablierten Autobauers. Der Catwalk-Auftritt war echt, die Mechanik wurde live gezeigt. Offen bleiben Hardware-Version, mögliche Gehsoftware und eine mögliche Teleoperation.
Auch am Ende bleibt die Trennung stehen, die den ganzen Fall trägt. Demonstriert sind eine Bühnenvorführung und ein Training im eigenen Werk, also ein Pilot. Angekündigt sind Serie, Auslieferung und die Million, und das sind Ziele und Vision. Kaufen können Sie nichts davon, denn für Deutschland gilt weiter der Negativbefund ohne Preis, ohne Vertrieb und ohne bekannte Zulassung. Weil es keinen DE-Verkauf gibt, ist die Rechtsfrage für Käufer aktuell nicht akut.
Wer die europäische Perspektive trotzdem einordnen will, sollte was rechtlich für Roboter in der EU gilt im Blick behalten. Das ist ein Verweis, keine Rechtsberatung. Der Iron ist ein ernstzunehmender China-Auftritt — aber Ankündigung bleibt nicht Verfügbarkeit.
Was ist der XPeng Iron?
Der Iron ist der humanoide Roboter des chinesischen E-Auto-Herstellers XPeng aus Guangzhou. Die erste Generation zeigte XPeng 2024, die virale Next-Gen-Version am 5. November 2025. Es ist ein angekündigter Roboter, kein kaufbares Produkt.
War der Catwalk-Auftritt echt?
Der Roboter war echt — XPeng zeigte das live, indem der Firmenchef ein Bein aufschneiden ließ. Offen bleibt aber, ob die gezeigte Hardware die neue Next-Gen-Version oder älteres Gerät mit neuer Gehsoftware war; einzelne Analysten bezweifeln das. XPeng hat diese Detailfrage öffentlich nicht abschließend beantwortet. Ob teilweise ferngesteuert wurde, ist unbelegt.
Ist im Iron ein Mensch gesteckt?
Dafür gibt es keinen Beleg. XPeng ließ live ein Bein aufschneiden, um die Mechanik zu zeigen. Damit war sichtbar, dass darin Technik steckt. Offen bleibt nur, welche Hardware-Version lief.
Was kostet der XPeng Iron?
XPeng nennt keinen offiziellen Preis. Der CEO sprach vage von einem Niveau „ähnlich Autopreisen“. Eine kursierende Zahl von „150.000 US-Dollar“ ist eine Drittschätzung ohne Gewähr. Als offizieller Preis taugt keine dieser Angaben.
Kann man den Iron kaufen?
Nein. Es gibt keinen Preis, keine Auslieferung und keinen Vertrieb. Der Iron ist bislang eine Ankündigung, kein Produkt. Die Massenproduktion ist erst für Ende 2026 als Ziel genannt.
Ist der Iron in Deutschland verfügbar?
Nein. Kein Verkauf, kein Vertrieb und keine Zulassung in Deutschland sind bekannt. Stand ist unsere Recherche vom August 2026. Der Befund beschreibt einen Stand, kein dauerhaftes Verbot.
Wann kommt die Serienversion?
XPeng nennt Ende 2026 als Ziel für die Massenproduktion und 2027 für die Auslieferung. Beides sind Ziele, keine festen Termine. Eine Fabrikfläche in Tianhe ist angekündigt, aber kein Betriebsnachweis.
Wie viele Freiheitsgrade hat der Iron?
XPeng gibt 82 aktive Freiheitsgrade im Körper an, andere Quellen nennen „60+“; dazu 22 pro Hand. Alle Werte sind Herstellerangaben. Eine unabhängige Messung dieser Zahlen gibt es nicht.
Ist der Iron autonom oder ferngesteuert?
Das ist offen. XPeng nennt eigene Turing-Chips und ein VLA-Modell der zweiten Generation. Eine Teleoperation beim Catwalk ist weder belegt noch ausgeschlossen. Rohe Rechenleistung ist kein Beleg für Autonomie.
Ist XPeng vom US-Roboter-Thema betroffen?
Nach dem FCC-Fact-Sheet DOC-423682A1 vom 28.07.2026 hat die FCC am 28. Juli 2026 „advanced robotic devices“ — mobile Roboter wie Humanoide und Vierbeiner — auf die „Covered List“ gesetzt. Der XPeng Iron ist nicht namentlich genannt, das Dokument nennt kein Modell. Die Beschränkung trifft neue Gerätemodelle bei der FCC-Zulassung; bereits gekaufte Geräte, zuvor zugelassene Modelle im Handel und die Beschaffung durch die US-Bundesregierung sind ausgenommen. Betroffen ist der US-Markt, nicht Deutschland oder die EU.
Quellen & Stand: en.wikipedia.org (Unternehmen, Börsen-Codes, sekundär), cnevpost.com und technode.com (Iron-Generationen, AI Day, Specs), globaltimes.cn (Freiheitsgrade, Debatte), scmp.com / newatlas.com / globaltimes.cn (Catwalk-Ereignis und Bühnen-Reaktion), humanoidsdaily.com (Analysten-These Scott Walter, attribuiert), gasgoo.com (Fabrik, Millionen-Vision), robozaps.com (Preis-Negativbefund und Drittschätzung, ohne Gewähr), FCC-Fact-Sheet DOC-423682A1 vom 28.07.2026 (Covered List um advanced robotic devices erweitert; Ausnahmen für Bestandsgeräte, zuvor zugelassene Modelle und Bundesbeschaffung; Iron nicht namentlich genannt — PRIMÄR) und forbes.com (Einordnung, sekundär), Recherche 08/2026 (DE-Verfügbarkeit, Negativbefund). Alle Iron-Kernwerte sind XPeng-Herstellerangaben vom AI Day und an der Primärquelle zu prüfen. Der Größen-Widerspruch (178 cm gegen „unter 170 cm“) und der Feststoffakku sind unabhängig unbestätigt. Preise ohne Gewähr. Diese Einordnung ist redaktionell und keine Kauf-, Anlage- oder Rechtsberatung. Stand: 1. August 2026.