Ein Robotergreifer versucht, einen dünnen Beipackzettel aufzunehmen; das Papier knickt zwischen den Fingern weg. Daneben liegen ein Blisterstreifen und eine flachliegende Faltschachtel.

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16 Hindernisse, ein Drucker und ein Beipackzettel — die Szenario-Ergebnisse aus Peking

Stand 25. August 2026 · Lesezeit 13 Minuten · Analyse

Kurz gesagt — Aus den Pekinger Szenario-Wettbewerben liegen jetzt Siegerteams und eine Punktzahl vor, aus dem Laufprogramm einzelne Zeiten, und zusammen zeigen sie zwei Entwicklungsstände gleichzeitig. Körperlich sind die Maschinen verblüffend weit, während ein Drucker, ein Beipackzettel oder das Bremsen hinter der Ziellinie sie stärker fordern können als eine Sprintstrecke. Vollautonomes Fahren ist an drei Stellen ausgewiesen — beim Sieger im Restaurant-Szenario durch den Ausrichter, bei den 400-Meter-Läufen von Tiangong und bei einem Hindernis durch die beteiligten Entwickler selbst —, was fehlt, ist die Ausweisung je Team und je Durchgang. Die Wettkampfzahlen stammen vom Ausrichter, von Xinhua und von Nachrichtenagenturen und sind hier durchgehend zugeschrieben.

Was die Finals geliefert haben und was weiterhin fehlt

Ein Prüfblatt auf einem Metall-Clipboard, überschrieben mit „Vier Kennzahlen fehlen weiterhin“. Von sechs Prüfbereichen sind nur zwei ausgefüllt, beschriftet mit „Siegerteams“ und „Einzelne Zeiten“. Daneben liegen Stoppuhr, Messschieber, Kabel und Markierungsstift.
Vier Felder des Prüfblatts bleiben leer. Was dort fehlt, führt die Tabelle in diesem Abschnitt auf. Das Formular im Bild ist nachgestellt und stammt nicht von den Veranstaltern. KI-generierte Illustration (Symbolbild). Sie zeigt keine dokumentierte reale Situation und kein konkretes Produkt.

Aus Peking liegen jetzt Ergebnisse vor. Aus den Szenario-Wettbewerben gewann im Büro-Szenario nach Angaben der Stadtregierung Peking Qianxun Intelligence (千寻智能) mit 190 Punkten, und im Restaurant-Szenario fuhr nach derselben Quelle das Team Beijing Galaxy (北京银河星数赛队) die schnellste Zeit im vollautonomen Modus, ohne dass eine Zahl dazu genannt wird. Aus dem Laufprogramm kommt der 400 Meter lange Hindernislauf, in dem laut Xinhua das Team Tianjiao (天骄队) in 4:11,44 siegte, nach Angaben der Stadtregierung Peking mit dem Roboter Tiangong Omni. Wenn Sie Betriebs-, Logistik- oder Produktionsverantwortung tragen, zählt daneben vor allem, was die Veröffentlichungen nicht enthalten. Strafpunkte, Abbrüche und Abschlussquoten fehlen, und für das Finale im simulierten Pharmalager fehlt jedes Ergebnis.

Am 24. August lief der Hindernislauf, am Abend desselben Tages das Finale des Büro-Szenarios und das des Industrie-Szenarios; für das Restaurant-Szenario nennt die Veröffentlichung keinen Tag. Zwei Tage zuvor war im Nationalen Eisschnelllauf-Stadion die Eröffnung, über die wir in unserem ersten Bericht aus Peking geschrieben haben.

Die Veranstalter schreiben in der Veröffentlichung zum Restaurant-Szenario, dass die autonome Entscheidung abweichen kann, sobald sich Material, Härte oder Aufstellwinkel eines Gegenstands geringfügig ändern. Wer Anlagen einführt, weiß, wie häufig genau das im Tagesbetrieb vorkommt.

Dazu kommt eine Zeile aus dem Regelwerk, die für die Szenario-Wettbewerbe insgesamt gilt. Wer ferngesteuert antritt, bekommt seine Punkte mit dem Faktor 0,5 multipliziert; wer vollautonom antritt, wird nach voller Punktzahl gewertet. Dieselbe Veröffentlichung hält fest, dass in diesem Jahr mehr Teams vollautonom angetreten sind als im Vorjahr. Eine Wertung, die Fernsteuerung halbiert statt sie auszuschließen, rechnet damit, dass sie vorkommt — das ist unsere Einordnung. Wie die Spiele Autonomie und Fernsteuerung insgesamt werten, haben wir im ersten Teil beschrieben.

Von den 51 Wettbewerben sind 21 Szenario-Wettbewerbe aus dem Alltag der Serviceroboter in neun Kategorien, und sie reichen von Haushalt und Hotel über die Industrie bis zu Notfallrettung und Bibliotheksverwaltung. Die Stadtregierung beziffert ihren Anteil am Programm mit 40 Prozent. Davon zu unterscheiden ist eine zweite Angabe mit ähnlicher Zahl. Nach Angaben des Technikpartners Huawei verlangen mehr als 40 Prozent aller Wettbewerbe vollautonomen Betrieb. Damit misst sich die Branche in Peking öffentlich an vergleichbaren Aufgaben.

Die Wettkampfzahlen in diesem Beitrag stammen, wo nicht anders angegeben, von der Stadtregierung Peking und von Xinhua, ergänzt um Agenturberichte. Die Stadtregierung ist Veranstalterin, ihre Angaben sind interessengebunden, und unabhängig überprüfen konnten wir sie nicht; deshalb steht hinter jeder Zahl, woher sie kommt. Ein Wettkampfergebnis ist kein Betriebsnachweis.

Was jetzt vorliegt Was weiterhin fehlt
Siegerteams in Hindernislauf, Büro und Restaurant Strafpunkte, Neustarts, Abbrüche
einzelne Zeiten aus dem Hindernislauf, für die Podiumsplätze und für Platz sechs (Xinhua) wie viele der 32 gestarteten Roboter ins Ziel kamen
eine Punktzahl im Büro-Szenario (190) die Bezugsgröße, gegen die diese Punktzahl zählt
Autonomiebelege für den Restaurant-Sieger, den 400-Meter-Lauf und ein Hindernis welches Team in welchem Durchgang autonom oder ferngesteuert fuhr
Aufgabenketten und Zeitfenster je Szenario jedes Ergebnis aus dem simulierten Pharmalager, Abschlussquoten

Zusammenstellung aus den Veröffentlichungen der Stadtregierung Peking und Meldungen von Xinhua, abgerufen am 25. August 2026.

Blister, Beipackzettel, Faltschachtel

Das Finale des Industrie-Szenarios lief am Abend des 24. August und kommt dem Alltag in einer Verpackungslinie am nächsten. Die Veranstalter beschreiben dafür ein simuliertes Pharmalager, keinen laufenden Pharmabetrieb. Die Teams hatten 20 Minuten. Mindestens 15 fertige Arzneimittelpackungen sollten in einen Karton, drei Blister und ein Beipackzettel in eine Faltschachtel, dazu kamen zwei flachliegende Faltschachteln, die aufgerichtet und verpackt werden mussten.

Ein Ergebnis dazu liegt nicht vor. Die ausgewerteten Veröffentlichungen nennen weder einen Sieger noch eine erreichte Menge noch eine Abschlussquote, und aus 20 Minuten und 15 Packungen lässt sich deshalb keine Taktzeit ableiten. Ob die Teams autonom oder ferngesteuert arbeiteten, steht dort ebenso wenig; das ist eine Lücke in der Quelle und kein Hinweis auf Teleoperation. Warum die Geschicklichkeitsdisziplinen dabei nach einer anderen Regel gewertet werden als die Laufwettbewerbe, führt die Auswertung der Geschicklichkeitsdisziplinen aus.

Die Schwierigkeit beschreiben die teilnehmenden Teams über das Material. Auf der einen Seite steht etwas Hartes und Zerbrechliches, auf der anderen etwas Weiches und Flatterndes. Greifkraft, Einführwinkel und beidhändige Genauigkeit müssen dazu jeweils passen. Für genau diese Klasse von Aufgaben gibt es eine eigene Bauform, den weichen Greifer. Papier verformt sich beim Anfassen und federt zurück, weshalb die Maschine seine aktuelle Form in Echtzeit berücksichtigen muss.

Wir lesen dieses Finale so, dass ein universelles System sich an einer Aufgabe versucht, für die es Spezialmaschinen gibt. Das ist unsere Einordnung und keine Aussage über Taktzeiten, denn zu Durchsatz und Vergleichswerten liegt nichts vor.

Das Restaurant-Szenario und der ausgewiesene Autonomiemodus

Zwei mechanische Roboterfinger greifen den geriffelten Drehknopf einer Gastro-Mikrowelle.
Im Restaurant-Szenario gehörten eine Zange, eine Mikrowelle und ihr Drehknopf zum Ablauf. Kein Bild von der Veranstaltung. KI-generierte Illustration (Symbolbild). Sie zeigt keine dokumentierte reale Situation und kein konkretes Produkt.

Die Aufgabe im Restaurant-Szenario begann an der Warmhalteauslage. Sechzehn Teams sollten mit einer Zange Attrappen von Teigtaschen und Gebäck aus der Auslage nehmen, sie auf einem Teller ablegen, in die Mikrowelle geben und den Drehknopf auf die geforderte Zeit stellen. Danach kamen ein Becher, ein Wasserspender mit Bedienfeld und das Füllen des Bechers.

Die schnellste Zeit fuhr nach Angaben der Stadtregierung Peking das Team Beijing Galaxy (北京银河星数赛队), und zwar im vollautonomen Modus. Die Quelle führt es als Wettkampfteam. Bei der Eröffnung trat außerdem das Unternehmen Galaxy General (银河通用) auf, das englisch ähnlich wiedergegeben wird; über eine Verbindung zwischen beiden sagen die Quellen nichts. Über die übrigen Teams in diesem Szenario folgt aus dem Sieg nichts.

Wahrnehmung, Planung und Bewegung müssen dafür zusammenspielen, also genau das, was die Branche unter verkörperter KI zusammenfasst. Der Satz über Material, Härte und Aufstellwinkel steht in derselben Veröffentlichung, in der auch dieser Sieg gemeldet wird. Die Veranstalter haben die Einschränkung also neben das Ergebnis gestellt, nicht in eine Fußnote.

Neun Teams im Büro

Ein Roboterarm greift nach einem A4-Blatt, das halb aus dem Ausgabefach eines Bürodruckers hängt und sich nach unten biegt. Im Hintergrund Papierfach, Papierstapel und Aktenvernichter.
Im Büro-Szenario mussten neun Teams Papier einlegen, den Ausdruck entnehmen, ihn zum Arbeitsplatz bringen und Unterlagen erkennen und portionieren. Kein Bild von der Veranstaltung. KI-generierte Illustration (Symbolbild). Sie zeigt keine dokumentierte reale Situation und kein konkretes Produkt.

Die Kette im Büro-Szenario führte vom Regal bis zum Aktenvernichter. Neun Teams sollten Tischschilder, Mineralwasser und Schreibunterlagen holen und am Konferenztisch platzieren, Papier in den Drucker einlegen, den Ausdruck entnehmen und zum Arbeitsplatz bringen, zuletzt die zu vernichtenden Unterlagen erkennen, portionieren und in den Aktenvernichter führen.

Sieger war nach Angaben der Stadtregierung Peking Qianxun Intelligence mit 190 Punkten, auf den weiteren Plätzen folgten Shenzhen Zhiyuan (深圳智元) und das Team Ningxia Zhiyuan (宁夏智元赛队). Über eine Verbindung zwischen diesen beiden und dem im Hindernislauf angetretenen Team Shanghai Zhiyuan (上海智元队) sagen die Quellen nichts. Die Punktzahlen der Plätze zwei und drei sind nicht veröffentlicht, ein Leistungsabstand lässt sich daraus nicht ablesen, und wogegen die 190 Punkte zählen, also welche Punktzahl überhaupt erreichbar war, steht ebenfalls nicht in der Veröffentlichung. Ob und wann Systeme dieser Hersteller in Europa angeboten werden, geht aus den ausgewerteten Veröffentlichungen ebenso wenig hervor; ein Siegername ist deshalb noch keine Bezugsquelle.

Zur Autonomie sagt die Quelle hier etwas, aber nicht das Entscheidende. Das Büro-Szenario ist nach Angaben von Teammitgliedern darauf angelegt, die Stabilität vollautonomen Arbeitens zu prüfen. In welchem Modus die neun Teams tatsächlich fuhren, steht dort nicht, weshalb aus dem Anspruch der Disziplin kein autonomer Durchgang von Qianxun Intelligence wird. Umgekehrt ist damit ebenso wenig gesagt, dass ferngesteuert gefahren wurde. Die Lücke liegt in der Quelle, nicht im Durchgang.

Ein Parcours, zwei Ergebnisse für dieselbe Plattform

32 Roboter gingen im Nationalen Eisschnelllauf-Stadion auf einen 400 Meter langen Hindernislauf, nach Angaben der Stadtregierung Peking über 16 Hindernisse. Dazu zählten eine Wendeltreppe, ein Kriechtunnel und ein rutschiger Untergrund.

Platz Team Roboter Zeit
1 Team Tianjiao (天骄队) Tiangong Omni 4:11,44
2 Team Shanghai Zhiyuan (上海智元队) nicht ausgewiesen 4:19,13
3 Team Tiangong (天工队) Tiangong Omni 4:32,65

Zeiten und Platzierungen laut Xinhua, die Modellzuordnung nach Angaben der Stadtregierung Peking. Die Stadtregierung selbst nennt die Siegerzeit gerundet mit vier Minuten und elf Sekunden.

Zur Autonomie sagt dieselbe Quelle einen Satz. Ein Ingenieur des Teams Shanghai Zhiyuan beschreibt, wie sein Roboter einen Sprungtisch über eine Kamera an der Vorderseite erkennt, Position und Haltung anpasst und ihn selbstständig überwindet. Für welche Teams und welche Läufe das sonst galt, steht dort nicht. Auf Platz eins und auf Platz drei stand dasselbe Modell, die Teams dahinter sind verschieden, und über eine Verbindung zwischen ihnen sagen die Quellen nichts. Wer aus der Siegerzeit auf die Plattform schließt, übersieht, dass derselbe Roboter im selben Wettbewerb laut Xinhua einmal 4:11,44 und einmal 4:32,65 erreicht hat. Die Plattform allein erklärt das Ergebnis damit nicht.

Wie viele der 32 gestarteten Roboter überhaupt ins Ziel kamen, ist nicht veröffentlicht. Xinhua nennt neben den Podiumsplätzen eine weitere Zeit, für Platz sechs, aber keine Zahl der Zieleinläufe. Einzelne Zeiten zeigen, wer durchgekommen ist, nicht, wie das Feld insgesamt abgeschnitten hat.

Vier Werte für die 400 Meter

Für den 400-Meter-Lauf ohne Hindernisse nennt die Stadtregierung Peking 38,15 Sekunden für Tiangong Ultra im Finale der großen Klasse am 23. August, in der kleinen Klasse siegte nach derselben Quelle Tiangong Omni; die Zeit von 45,66 Sekunden dafür nennt nicht sie, sondern Xinhua. Reuters berichtete am selben Tag von 39,7 Sekunden für einen Humanoiden desselben Modells, das auch über 100 Meter vorn lag, und nach Darstellung von AFP war die Zeit zunächst mit 38,16 Sekunden angegeben und wurde später auf 38,15 berichtigt.

Zu den Läufen der Tiangong-Roboter sagt das Pekinger Innovationszentrum, das sie mitentwickelt hat, nach dem Startschuss drücke der Bedienende nur die Starttaste, alle weitere Beurteilung und der Lauf selbst liefen autonom. Welchen der beiden Läufe die Aussage meint, sagt die Quelle nicht. Ob Reuters einen Vorlauf meinte, ob korrigiert wurde oder ob es zwei verschiedene Läufe waren, lässt sich mit den vorliegenden Quellen nicht entscheiden, und wir lösen es deshalb nicht auf. Der menschliche Rekord über 400 Meter liegt bei 43,03 Sekunden, aufgestellt von Wayde van Niekerk am 14. August 2016 in Rio de Janeiro; die Pekinger Veröffentlichung nennt die Roboterzeit knapp fünf Sekunden schneller. Ein Rekord im Sinne des Regelwerks ist die Roboterzeit trotzdem nicht. Die Bestenlisten von World Athletics führen menschliche Athletinnen und Athleten, und ein Verfahren für Roboterzeiten ist dort nicht ersichtlich.

Schnell laufen ist gelöst, kontrolliert anhalten noch nicht

Bodennahe Perspektive hinter einer Ziellinie mit den Unterschenkeln eines humanoiden Roboters in Vorwärtsbewegung, dahinter eine massive Aufprallmatte.
Nach Angaben von Reuters war das Abbremsen ein Problem. Mehrere Meter hinter der Ziellinie lag eine dicke Matte. Kein Bild von der Veranstaltung. KI-generierte Illustration (Symbolbild). Sie zeigt keine dokumentierte reale Situation und kein konkretes Produkt.

Beim Laufprogramm war das Bremsen nach dem Bericht von Reuters ein Problem. Die Maschinen prallten in eine dicke Matte, die die Veranstalter mehrere Meter hinter der Ziellinie ausgelegt hatten. Wie ein Roboter zum Stehen kommt, ist keine sportliche Nebensache, sondern eine Frage der Sicherheit frei laufender Systeme.

Beim Laufen ist der Fortschritt messbar. Nach Reuters lag die Siegerzeit über 100 Meter im Jahr 2025 noch über 20 Sekunden; in diesem Jahr fielen in einem Vorlauf 9,39 Sekunden, der zweitplatzierte Roboter kam auf 9,47 Sekunden. Als Fortschrittskurve taugen die beiden Werte allerdings nicht, und das haben wir im ersten Bericht ausgeführt. Bei der Premiere 2025 wurde die Zeit eines vollautonomen Roboters gewichtet, und ob der Vorjahreswert die gestoppte oder die gewichtete Zeit meint, geht aus den Quellen nicht hervor. Der Robotik-Investor Xu Qiaosheng sagte nach der Wiedergabe bei Reuters als Zuschauer, die Intensität sei höher als im Vorjahr und stelle erhebliche Anforderungen an Batteriemanagement und Wärmeabfuhr.

Ein Video, das seit dem 20. August in sozialen Medien kursiert und über das mehrere Fachmedien berichtet haben, liefert das Bild dazu. Es zeigt einen zweibeinigen Roboter beim Sprint auf einer Innenbahn, der am Ende der Strecke offenbar nicht rechtzeitig abbremst, gegen eine gepolsterte Barriere prallt, in der Hüfte einknickt und nach vorn stürzt. Dabei sprühen Funken. Welcher Roboter zu sehen ist, geht aus den Berichten nicht hervor, weshalb wir weder Hersteller noch Modell nennen; eine Primärquelle gibt es nicht, der Veranstalter hat sich nicht geäußert, es war Training vor den Spielen, und zur Geschwindigkeit sagt keine Quelle etwas. Über die Wettkampfergebnisse und über die Zuverlässigkeit eines Teilnehmers folgt daraus nichts.

Daran arbeiten die Hersteller, und im Hindernislauf lässt sich das an einer Beschreibung nachlesen. Für Störfälle nennt das Innovationszentrum, das an Tiangong Omni beteiligt ist, drei Stufen. Zuerst gleicht der Roboter über Oberkörper, Arme und einen veränderten Fußaufsatz aus; ist der Sturz nicht mehr abzuwenden, gehen alle Gelenke in einen Modus geringer Dämpfung, und nach dem Sturz erkennt der Roboter seine Lage und wählt eine Strategie zum Aufstehen. Beschrieben ist damit ein Verfahren und kein Ergebnis, denn ob und wie zuverlässig es greift, sagt die Darstellung nicht.

Über 16 Hindernisse kommen die Maschinen in gut vier Minuten. Auf der geraden Bahn liegt trotzdem eine Matte hinter der Ziellinie.

Was daraus für ein Anbietergespräch folgt

„Laufen und Springen allein steigert die Effizienz nicht“, sagt Yu Chao, Chef von Lumos Robotics, in unserer Übersetzung des bei Reuters wiedergegebenen Zitats. Erst wenn ein System in den Einsatzszenarien arbeite, habe es wirklichen Wert. Was in einer Vorführung unter bekannten Bedingungen gelingt, muss im Betrieb auch dann gelingen, wenn die Schachtel schräg liegt und der Karton aus einer anderen Charge kommt.

Die Frage nach dem Anteil ferngesteuerter Durchgänge über einen definierten Zeitraum trägt deshalb weiter als jede Siegerzeit. Daneben zählt, was ein Anbieter dokumentiert hat, als sich bei derselben Aufgabe Material, Härte oder Aufstellwinkel änderten — also genau die drei Größen, die die Veranstalter selbst nennen. Wie weit die Systeme insgesamt sind, zeigt der Überblick zu humanoiden Robotern.

Die genannten Roboter sind bis zum Gegenbeweis Wettkampfgeräte im Status PROTOTYP; zu Serienreife, Verfügbarkeit in Deutschland, Preisen oder Lieferterminen liegt aus den ausgewerteten Quellen nichts vor. Das Anbietergespräch, um das es hier geht, führen Sie deshalb über Anforderungen und nicht über eine dieser Maschinen; was einzelne Anbieter ihren Plattformen zutrauen, steht im direkten Vergleich der Hersteller. Das ist eine redaktionelle Einordnung und ersetzt keine Prüfung des konkreten Beschaffungsvorgangs.

Am 26. August stehen nach dem Veranstaltungsplan noch das Fußballfinale im Fünf-gegen-fünf, die Freestyle-Fighting-Finals und die abschließenden Szenario-Ergebnisse an. Inzwischen liegen beide vor: Das Fußballfinale der Großgruppe endete 10:1, und eine als final bezeichnete Medaillentabelle ist veröffentlicht — nachzulesen in unserer Auswertung dessen, was von den Spielen bleibt. Bis dahin ist jede Platzierung hier ein Zwischenstand; was danach kommt, prüfen wir laufend in unserer Einordnung der Robotermeldungen.

Häufige Fragen zu den Szenario-Ergebnissen

Quellen und Stand — Primärquellen sind die Veröffentlichungen der Stadtregierung Peking, abgerufen am 25.08.2026 — Hindernislauf, Büro-Szenario, Restaurant-Szenario, Finale im Industrie-Szenario und 400-Meter-Lauf. Dazu Meldungen von Xinhua (news.cn) vom 24. und 25.08.2026 mit den Zeiten des Hindernislaufs und der 400 Meter in der kleinen Klasse, zwei Reuters-Meldungen vom 23. und 24.08.2026 mit dem Bremsproblem, dem Vorjahresvergleich, den zitierten Branchen- und Zuschauerstimmen, der Autonomieangabe des Technikpartners Huawei, den 9,39 Sekunden aus dem Vorlauf und dem Wert von 39,7 Sekunden sowie AFP vom 23.08.2026 mit der Berichtigung von 38,16 auf 38,15 Sekunden. Die Stadtregierung ist zugleich Veranstalterin; alle Wettkampfzahlen sind deshalb zugeschrieben, eine unabhängige Überprüfung war nicht möglich. Der menschliche 400-Meter-Rekord von 43,03 Sekunden ist an den Bestenlisten von World Athletics geprüft; ein Verfahren zur Ratifizierung von Roboterzeiten ist dort nicht ersichtlich. Das Video vom 20.08.2026 beruht auf sozialen Medien und der Wiedergabe in Fachmedien wie Interesting Engineering; eine Primärquelle, eine Modellzuordnung und eine Bestätigung des Veranstalters liegen nicht vor. Nachrichtenagenturen und Fachmedien bleiben nach unserer Quellenregel namentlich genannt und unverlinkt. Dies ist eine redaktionelle Einordnung und ersetzt keine Rechts- oder Kaufberatung. Stand 25. August 2026.

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fluxlane Redaktion

Wir prüfen Aussagen über Roboter und Physical AI gegen das, was Hersteller und Behörden selbst dokumentieren — mit Datum, Status und benannter Quelle.

Wo ist vollautonomes Fahren in Peking belegt?

An drei Stellen. Im Restaurant-Szenario fuhr das Team Beijing Galaxy die schnellste Zeit im vollautonomen Modus. Für die 400-Meter-Läufe von Tiangong erklärt der mitentwickelnde Entwicklungspartner, es werde lediglich die Starttaste gedrückt, den Rest übernehme der Roboter. Im Hindernislauf beschreibt ein Team, wie sein Roboter ein Hindernis autonom überwindet. Keine dieser Angaben sagt jedoch, welches Team in welchem Durchgang autonom fuhr. Für das Büro-Szenario und das Pharmalager-Finale fehlt der Modus ganz.

Hatten die Roboter Probleme mit dem Bremsen?

Nach dem Bericht von Reuters ja. Zum Stehen kamen die Maschinen erst in einer dicken Matte, für die die Veranstalter hinter der Ziellinie gesorgt hatten. Wie oft das geschah und ob dabei etwas beschädigt wurde, steht in keiner Quelle.

Was ist über den funkensprühenden Roboter aus dem Video belegt?

Wenig. Der Clip stammt aus dem Training vor den Spielen und liegt nur über soziale Medien und Fachmedien vor, ohne Primärquelle. Weder Hersteller noch Modell noch Geschwindigkeit sind daraus zu bestimmen, und der Veranstalter hat sich nicht dazu geäußert. Für die Wertung der Wettkämpfe hat der Clip deshalb keine Bedeutung.

Wie viele der 32 Roboter kamen im Hindernislauf ins Ziel?

Das ist nicht veröffentlicht. Xinhua nennt Zeiten für die Podiumsplätze und für den sechsten Platz, die Plätze vier und fünf dagegen nicht. Wie viele der 32 Starter überhaupt ankamen, steht nirgends. Wer aus den vorhandenen Zeiten auf eine Quote schließt, rechnet mit einer Zahl, die niemand genannt hat.

Wofür stehen die 190 Punkte im Büro-Szenario?

Für sich genommen für nichts. Es ist der Wert des Siegers nach Angaben der Stadtregierung Peking, ohne erreichbares Maximum und ohne die Werte der Plätze zwei und drei. Eine Punktzahl ohne Skala taugt weder für einen Leistungsvergleich noch für ein Anbietergespräch.

Wie verhält sich die Zeit von 38,15 Sekunden zum menschlichen 400-Meter-Rekord?

Rund fünf Sekunden schneller — 38,15 gegen 43,03 Sekunden, letztere von Wayde van Niekerk 2016 in Rio de Janeiro gelaufen. Ein Rekord im Sinne des Regelwerks wird daraus nicht, denn ein Verfahren für Roboterzeiten ist bei World Athletics nicht ersichtlich (Stand 25. August 2026). Für dieselbe Distanz nennt Reuters zusätzlich 39,7 Sekunden, ein Widerspruch, den die vorliegenden Quellen nicht auflösen.

Wie unabhängig sind die Wettkampfzahlen aus Peking?

Nur eingeschränkt. Die Ergebnisse kommen von der Veranstalterin selbst, ergänzt um Agenturmeldungen. Eine eigene Messung oder eine Kontrolle durch eine unbeteiligte Stelle gibt es nicht, und keine der Zahlen ließ sich gegen eine zweite unabhängige Quelle stellen.

Welches Ergebnis liegt für das Finale im simulierten Pharmalager vor?

Keines. Für dieses Finale sind weder ein Sieger noch eine erreichte Stückzahl noch eine Abschlussquote veröffentlicht. Damit ist ausgerechnet das Szenario ohne Ergebnis geblieben, das einer Verpackungslinie am nächsten kommt.

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