Serviceroboter · Reinigung
Reinigungsroboter gewerblich — Scheuerroboter für große Flächen im Vergleich
Kurz gesagt: Ein gewerblicher Reinigungsroboter ist eine autonome Scheuersaug- oder Kehrmaschine für große Hartböden in Supermärkten, Flughäfen oder Kliniken. Er schafft praktisch mehrere hundert bis über tausend Quadratmeter pro Stunde, mit eigenem Frisch- und Schmutzwassertank. Er übernimmt die Grundfläche, Ecken, Kanten und Sanitär bleiben Handarbeit. Bekannte Modelle kommen von Gausium, Pudu, Keenon und Kärcher. Alle Preise sind Händlerangaben, Stand 2026 und ohne Gewähr.
Was ein gewerblicher Reinigungsroboter ist

Wer als Objekt- oder Facility-Verantwortlicher über einen gewerblichen Reinigungsroboter entscheidet, entscheidet über eine autonome Maschine, die große Hartböden selbstständig reinigt. Er scheuert, saugt oder kehrt und trägt dafür eigene Tanks für Frisch- und Schmutzwasser. Sein Zuhause sind Supermärkte, Flughäfen, Bahnhöfe, Kliniken und Bürogebäude. Keime tötet er dabei nicht ab, dafür steht UV-C-Desinfektion als eigene Geräteklasse.
Das Gerät ersetzt die manuell geführte Scheuermaschine, nicht die Reinigungskraft an sich. Es fährt die freie Grundfläche autonom ab, während der Mensch die Feinarbeit übernimmt. Damit ist es ein professionelles Werkzeug, kein Haushaltsgerät.
Der Markt für diese Klasse wächst schnell. Die IFR meldet für die gewerbliche Reinigung 2024 ein Plus von 34 % auf über 25.000 verkaufte Einheiten. Das macht sie zur am schnellsten wachsenden Alltags-Klasse der Servicerobotik.
Innerhalb der Klasse gibt es zwei Grundtypen. Scheuersaugmaschinen reinigen nass mit Wasser und Bürsten, Kehrroboter sammeln trocken Staub und Schmutz. Manche Geräte kombinieren beides in einem, etwa als Vierfach-Roboter, der scheuert, saugt, kehrt und wischt. Welcher Typ passt, hängt am Boden und an der Art des Schmutzes.
Der Unterschied zum Haushalts-Saugroboter
Ein gewerblicher Reinigungsroboter hat mit dem Saugroboter fürs Wohnzimmer wenig gemeinsam. Er wiegt oft über 200 kg, trägt Wassertanks von 15 bis 75 Litern und reinigt nass mit rotierenden Bürsten. Ein Consumer-Saugroboter dagegen wischt bestenfalls mit einem feuchten Tuch.
Auch die Leistung liegt in einer anderen Welt. Wo ein Haushaltsgerät ein Zimmer säubert, fährt der gewerbliche Roboter mehrere tausend Quadratmeter am Tag ab. Dazu kommen Personenerkennung im Publikumsverkehr, eine Docking-Station und eine lückenlose Dokumentation jeder Fahrt.
Deshalb sind das zwei getrennte Märkte. Der Consumer-Saugroboter gehört zur Haushaltsrobotik, der Scheuerroboter zur professionellen Servicerobotik. Beide reinigen Boden, zielen aber auf völlig verschiedene Käufer.
Der Preis trennt sie zusätzlich. Ein Haushalts-Saugroboter kostet ein paar hundert Euro, ein gewerblicher Scheuerroboter das Fünfzig- bis Hundertfache. Das erklärt, warum hier andere Kaufwege wie Leasing und Abo üblich sind, statt eines einfachen Kaufs im Laden.
Die wichtigsten Modelle im Vergleich
Der Markt wird von wenigen Herstellern geprägt. Praxiswerte liegen bei allen Modellen deutlich unter der Theorie, weil Wenden, Personen und Hindernisse Zeit kosten.
| Modell | Fläche praktisch | Tank (Frisch/Schmutz) | Navigation | Status |
|---|---|---|---|---|
| Gausium Scrubber 75 | 700–1.400 m²/h | 75 / 50 l | 3D- + 2D-Laser, 3D-Kamera | im Verkauf |
| Gausium Scrubber 50 | 500–1.300 m²/h | 30 / 24 l | 2D-Laser + 3D-Kamera | im Verkauf |
| Kärcher KIRA B 50 | bis ~1.830 m²/Tank | 55 / 55 l | Laser + Docking | im Verkauf |
| Pudu CC1 | ~1.000 m²/h (Pro bis 3.000) | 15 / 15 l | Laser- und Kamera-SLAM | im Verkauf |
| Keenon C30 (trocken) | ~600 m²/h | Trockenreinigung | 3× Stereovision | im Verkauf |
Die Modelle unterscheiden sich vor allem in Größe und Tankvolumen. Der Gausium Scrubber 75 ist die Schwerlast-Variante für Hallen, der Pudu CC1 ein kompaktes Vierfach-Gerät. Für große Hallen mit langen Bahnen passt der Scrubber, für verwinkelte Flächen der kompakte CC1.
Ein Sonderfall ist der Gausium Phantas, ein Vierfach-Gerät für kleinere Flächen. Der Hersteller nennt rund 1.188 m² Scheuerleistung pro Stunde und rund 1.674 m² beim Saugen. Solche Kombigeräte sind flexibel, in der reinen Flächenleistung aber schwächer als die großen Scheuersaugmaschinen.
Kärcher KIRA — der deutsche Winkel
In einem chinesisch dominierten Markt setzt Kärcher einen deutschen Akzent. Der KIRA B 50 ist eine autonome Scheuersaugmaschine, gebaut in Deutschland. Kärcher nennt bis zu 2.365 m² pro Stunde in der Spitze und rund 1.830 m² pro Tankfüllung.
Technisch spielt er in der oberen Liga. Nach Herstellerangaben wiegt der KIRA rund 225 kg und fasst je 55 Liter Frisch- und Schmutzwasser. Mit einem 160-Ah-Akku fährt er etwa 3,5 Stunden. Mit rund 69 Dezibel ist er leiser als ein normales Gespräch, was den Einsatz im Publikumsverkehr erleichtert.
Der Vor-Ort-Faktor zählt für viele Betriebe. Kärcher vertreibt den KIRA über sein Händlernetz und bietet Service-Pakete inklusive Ersatzgerät bei Ausfall. Der Preis läuft meist über Anfrage, Kauf, Miete und Finanzierung sind möglich.
Wie ein Scheuerroboter arbeitet

Der Roboter kartiert die Fläche einmal per Laser und Kamera und fährt sie danach in festen Bahnen ab. Er senkt die Bürsten, gibt Frischwasser mit Reiniger aus, schrubbt und saugt das Schmutzwasser sofort wieder auf. So bleibt der Boden hinter ihm nahezu trocken.
Nach Herstellerangaben erkennen Sensoren Personen, Einkaufswagen und Hindernisse und stoppen oder umfahren sie. An der Docking-Station füllt der Roboter je nach Modell selbstständig Frischwasser nach und lässt Schmutzwasser ab. Jede Fahrt wird protokolliert, was für die Hygiene-Dokumentation wichtig ist.
Diese Autonomie bleibt aber raumgebunden. Der Roboter beherrscht seine eingelernte Fläche, nicht eine beliebige neue Umgebung. Größere Umbauten machen ein neues Einlernen der Karte nötig.
Der eigentliche Unterschied bei der Ausstattung liegt in der Selbstversorgung. Einfache Modelle müssen von Hand befüllt und entleert werden, während höherwertige Geräte an der Station selbst Frischwasser ziehen und Schmutzwasser ablassen. Diese Selbstversorgung entscheidet, wie oft Personal eingreifen muss, und damit über den realen Aufwand im Betrieb.
Flächenleistung: Theorie gegen Praxis

Hersteller nennen gern theoretische Spitzenwerte von bis zu 3.000 m² pro Stunde. In der Praxis liegen die Werte deutlich niedriger, meist bei mehreren hundert bis rund 1.400 m² pro Stunde.
Der Grund sind Wenden, Randzonen, Personen und Hindernisse, die den Roboter bremsen. Eine Reinigungskraft schafft manuell rund 200 bis 350 m² pro Stunde. Der Roboter ist also klar schneller, aber nicht so schnell wie das Datenblatt verspricht.
Für die Einsatzplanung zählt deshalb der Praxiswert. Wer die Flächenleistung realistisch ansetzt, plant die Einsatzzeiten passend und vermeidet Engpässe im laufenden Betrieb.
Ein echter Fall aus dem Supermarkt
Wie das in der Praxis aussieht, hat ein Distributor in einem Fallbeispiel dokumentiert. In einem großen Edeka-Markt reinigen fünf Pudu CC1 mit eigenen Servicestationen täglich rund 7.020 m² autonom. Sie fahren im laufenden Kundenbetrieb, morgens und mittags, in festen Zeitfenstern.
Nach Angaben des Distributors spart der Markt rund 480 Personalstunden im Monat, die vorher in die manuell geführte Aufsitzmaschine flossen. Der Roboter übernimmt dort die immer gleiche, große Grundfläche, während das Personal für andere Aufgaben frei wird. Der wirtschaftliche Hebel liegt in diesem Muster.
Diese Zahlen stammen von einem Distributor, der ein Interesse am Verkauf hat, und sind kein neutraler Prüfbericht. Als Größenordnung taugen sie trotzdem, weil sie zum Muster anderer Einsätze passen. Die eigenen Flächen und Zeiten gehören realistisch durchgerechnet, statt fremde Bestwerte zu übernehmen.
Was der Roboter nicht schafft
So gründlich der Roboter die Fläche macht, an den Rändern endet sein Können. Eine 90-Grad-Ecke erreicht ein runder oder kastenförmiger Roboter geometrisch nie ganz. Kanten, schmale Nischen und der Bereich unter Regalen bleiben Handarbeit. Ebenso die senkrechte Fläche: Gewerbliche Maschinen übernehmen bislang den Boden, nicht die Fassade — ein eigenes Gerät gibt es nur für die Fensterreinigung im Privathaushalt.
Kärcher begegnet dem mit einer integrierten Seitenbürste, löst das Problem aber nur teilweise. Auch das Befüllen, Entleeren und der Bürstenwechsel bleiben menschliche Aufgaben, sofern das Gerät keine Selbstversorgungs-Station hat. Nass gewordene Flächen im Publikumsverkehr müssen zudem gekennzeichnet werden.
Im Ergebnis ist es ein Co-Bot-Modell. Der Roboter macht die Grundfläche, der Mensch die Ecken, das Sanitär und die Nachkontrolle. Das Versprechen „vollautonom und personallos“ überzeichnet die Technik.
Brain Corp — die Software hinter vielen Marken
Kaum ein Prospekt nennt die geteilte Software dahinter. Viele Hersteller bauen die Autonomie nicht selbst, sondern lizenzieren das Betriebssystem BrainOS von Brain Corp. Dahinter stehen Marken wie Tennant, Nilfisk, ICE, Minuteman und NSS.
Die Nilfisk SC60 war eine der ersten Maschinen mit diesem System. Mit BrainOS Clean 2.0 kam 2026 eine Version, die Routen ohne manuelles Anlernen plant. Hinter mehreren scheinbar verschiedenen Marken steckt also derselbe Software-Layer.
Die Wahl der Marke ist damit nicht automatisch die Wahl der Technologie. Beim Vergleich ist zu fragen, welches Betriebssystem und welche Sensorik wirklich im Gerät stecken.
Rechnet sich das? ROI gegen den Tariflohn
Ob sich der Roboter rechnet, entscheiden Fläche und Lohn. Der Tariflohn in der Gebäudereinigung liegt in der Innen- und Unterhaltsreinigung ab dem 1. Januar 2026 bei 15,00 € pro Stunde, der gesetzliche Mindestlohn bei 13,90 €. Mit Nebenkosten liegt die Vollkostenrechnung bei rund 20 € pro Stunde.
Anbieternahe Quellen nennen eine Amortisation von 18 bis 30 Monaten, bei hoher Auslastung auch 12 bis 18 Monate. Der Roboter lohnt sich demnach ab rund 1.000 bis 1.500 m² weitgehend freier Fläche pro Tag. Diese Zahlen sind Vertriebsangaben und als optimistische Obergrenze zu lesen.
Die Daten sind ein oft unterschätztes Argument. Der Roboter dokumentiert jede gereinigte Fläche lückenlos, was manuelle Reinigung nie liefert. Für hygienesensible Betriebe ist dieser Nachweis manchmal der stärkere Business-Case als die reine Personalersparnis.
Dazu kommen die Betriebszeiten. Der Roboter fährt auch früh morgens, nachts oder im laufenden Betrieb, also in Zeiten, die Menschen ungern abdecken. Im dokumentierten Edeka-Fall reinigt er in festen Fenstern am Morgen und Mittag, leise genug für den Kundenverkehr. Diese Verfügbarkeit ist ein eigener Wert, unabhängig vom Stundenlohn.
Recht: CE, Arbeitsschutz und Datenschutz
Ein gewerblicher Reinigungsroboter ist rechtlich eine Maschine und braucht eine CE-Kennzeichnung. Ab dem 20. Januar 2027 gilt die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die Software- und Autonomie-Risiken ausdrücklich in die Risikobeurteilung einbezieht. Bis dahin gilt die bisherige Konformität nach der Maschinenrichtlinie.
Der Arbeitgeber muss zudem eine Gefährdungsbeurteilung für den Mischbetrieb von Mensch und Maschine erstellen und die jährliche Prüfung nach den Unfallverhütungsvorschriften einplanen. Nasse Flächen im Publikumsverkehr sind zu kennzeichnen. Nutzt der Roboter Kameras und ein Cloud-Reporting, kann die DSGVO greifen, je nach Konfiguration.
Das ersetzt keine Rechtsberatung. Den größeren Rahmen behandelt unser Überblick zur EU-Maschinenverordnung für Roboter.
Wie sich ein solches Gerät beschaffen lässt, ob per Kauf, Leasing oder Abo, klärt der Ratgeber zu Serviceroboter kaufen oder mieten.
Fazit: reifes Werkzeug für die Grundfläche
Der gewerbliche Reinigungsroboter ist eine reife, wirtschaftlich sinnvolle Technik für große Hartböden. Er reinigt schneller als die Handarbeit, dokumentiert jede Fahrt und läuft leise im Publikumsverkehr. In Supermärkten und an Flughäfen ist er längst Alltag. Sein Nutzen wächst mit jedem Anstieg der Personalkosten und mit jeder zusätzlichen Betriebsstunde am Tag.
Er macht die Grundfläche, nicht die Ecken, und ersetzt die Reinigungskraft nicht komplett. Wer ihn als Co-Bot versteht, die Praxis-Flächenleistung ehrlich ansetzt und die Software hinter der Marke prüft, trifft die bessere Wahl. Den Überblick über alle Klassen gibt der Beitrag zu Servicerobotern.
Was ist ein gewerblicher Reinigungsroboter?
Eine autonome Scheuersaug- oder Kehrmaschine für große Hartböden in Supermärkten, Flughäfen oder Kliniken. Sie trägt eigene Tanks für Frisch- und Schmutzwasser und reinigt selbstständig mehrere hundert bis über tausend Quadratmeter pro Stunde. Sie ersetzt die manuell geführte Scheuermaschine, nicht die Reinigungskraft komplett.
Was ist der Unterschied zum Saugroboter?
Ein gewerblicher Reinigungsroboter wiegt oft über 200 kg, reinigt nass mit rotierenden Bürsten und schafft mehrere tausend Quadratmeter am Tag. Ein Consumer-Saugroboter fürs Wohnzimmer wischt bestenfalls mit einem feuchten Tuch. Das sind zwei getrennte Märkte für völlig verschiedene Käufer.
Wie viel Fläche schafft er pro Stunde?
Praktisch mehrere hundert bis rund 1.400 m² pro Stunde, je nach Modell und Gebäude. Hersteller nennen theoretische Spitzenwerte bis 3.000 m², die im Betrieb aber selten erreicht werden. Zum Vergleich: Manuell schafft eine Reinigungskraft rund 200 bis 350 m² pro Stunde.
Was kostet ein gewerblicher Reinigungsroboter?
Je nach Größe grob 15.000 bis über 55.000 € im Kauf, Leasing oft ab rund 900 € im Monat, RaaS-Abo ab etwa 400 €. Viele Hersteller nennen nur „Preis auf Anfrage“. Alle Angaben sind Händlerpreise, Stand 2026 und ohne Gewähr. Die Beschaffung erklärt der Ratgeber zu Serviceroboter kaufen.
Welche Modelle gibt es?
Wichtige Scheuer- und Kehrroboter kommen von Gausium (Scrubber 50/75, Phantas), Pudu (CC1), Keenon (C30) und Kärcher (KIRA B 50). Sie unterscheiden sich vor allem in Größe, Tankvolumen und Flächenleistung. Kärcher ist der deutsche Anbieter mit Made-in-Germany-Fertigung.
Ersetzt der Roboter die Reinigungskraft?
Nein. Der Roboter übernimmt die freie Grundfläche, während Ecken, Kanten, Sanitär und Nachkontrolle Handarbeit bleiben. Auch Befüllen und Bürstenwechsel bleiben menschliche Aufgaben, sofern keine Selbstversorgungs-Station vorhanden ist. Es ist ein Co-Bot-Modell, kein personalloser Betrieb.
Was ist mit Ecken und Kanten?
Eine 90-Grad-Ecke erreicht ein runder oder kastenförmiger Roboter geometrisch nie ganz. Kanten, schmale Nischen und der Bereich unter Regalen bleiben deshalb Handarbeit. Eine Seitenbürste, wie beim Kärcher KIRA, mildert das nur teilweise. Eine Nachreinigung von Hand ist eingeplant.
Wo werden gewerbliche Reinigungsroboter eingesetzt?
Vor allem in Supermärkten, an Flughäfen und Bahnhöfen, in Logistiklagern, Kliniken, Büros und Schulen. In einem dokumentierten Fallbeispiel reinigen fünf Pudu CC1 in einem großen Edeka-Markt täglich rund 7.020 m² und sparen nach Anbieterangaben etwa 480 Personalstunden im Monat.
Was ist Brain Corp?
Brain Corp liefert mit BrainOS ein Betriebssystem für Reinigungsroboter, das viele Hersteller lizenzieren statt eigene Autonomie zu bauen. Partner sind unter anderem Tennant, Nilfisk, ICE, Minuteman und NSS. Hinter mehreren scheinbar verschiedenen Marken steckt also derselbe Software-Layer.
Braucht der Roboter eine CE-Kennzeichnung?
Ja, als Maschine braucht er eine CE-Kennzeichnung. Ab dem 20. Januar 2027 gilt die EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die Software- und Autonomie-Risiken in die Risikobeurteilung einbezieht. Dazu kommen Gefährdungsbeurteilung und jährliche Prüfung. Die konkrete Einstufung hängt vom Gerät ab und ersetzt keine Rechtsberatung.
Quellen & Stand: Hersteller- und Händlerangaben (Gausium, Pudu, Keenon, Kärcher), ein dokumentiertes Distributor-Fallbeispiel (FENKA, Edeka Prenzlau), Flächenleistungs- und ROI-Angaben (industrie-fachwissen.de, blink.de, roboterly.com), Tariflohn Gebäudereinigung und Mindestlohn (Tarifangaben, BMAS), Angaben zu Brain Corp (The Robot Report, Brain Corp), EU-Maschinenverordnung 2023/1230 (IHK, TÜV SÜD). Preise, Flächen- und ROI-Werte sind Hersteller- und Vertriebsangaben, teils optimistische Obergrenzen, Stand 2026 und ohne Gewähr. Dieser Ratgeber ist redaktionell und ersetzt keine Rechtsberatung. Stand: 31. Juli 2026.