Robuster Mähroboter auf gepflegtem Rasen bei Tageslicht

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STIHL Mähroboter (iMOW): Modelle, Begrenzungsdraht-Prinzip und Preise im Überblick

Stand 1. August 2026 · Lesezeit 13 Minuten · Profil

Kurz gesagt: STIHL baut seine Mähroboter unter dem Namen iMOW und setzt bewusst auf Begrenzungsdraht. Die Serie reicht vom iMOW 3 für kleine Gärten bis zum iMOW 7 für bis zu 5.000 m², jeweils auch als stärkere EVO-Variante. Anders als oft angenommen fährt auch die neue Generation nicht kabellos: iMOW nutzt Draht plus Ultraschall, GPS dient vor allem der Ortung und dem Diebstahlschutz. Verkauf und Installation laufen in Deutschland über den STIHL-Fachhandel. Straßenpreise liegen grob zwischen 900 und 3.800 Euro, modellabhängig (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Wie jeder Mähroboter erkennt auch ein iMOW keine Igel — mähen Sie deshalb nur tagsüber.

Wer oder was ist STIHL — und was ist iMOW?

Wenn Sie gerade abwägen, ob ein STIHL in Ihren Garten kommt oder ein Gerät einer anderen Marke, hilft der Blick auf die Firma dahinter. STIHL ist ein deutsches Familienunternehmen aus Waiblingen bei Stuttgart, der vollständige Name lautet ANDREAS STIHL AG & Co. KG. Andreas Stihl gründete das Unternehmen 1926, es ist also fast hundert Jahre alt, und bekannt wurde es vor allem für Motorsägen und Gartengeräte.

Der Konzern ist bis heute groß und international aufgestellt. Für das Geschäftsjahr 2025 meldet die STIHL-Gruppe einen Umsatz von 5,48 Milliarden Euro (Herstellerangabe). Nach eigener Darstellung ist STIHL in über 160 Ländern vertreten und arbeitet mit mehr als 50.000 Fachhändlern, wobei der Verkauf stark über den stationären Fachhandel läuft.

Ein STIHL Mähroboter heißt iMOW. Der Name steht für die komplette Roboter-Reihe, vom kleinen Gartengerät bis zum Modell für große Flächen. Wie die Gattung grundsätzlich funktioniert, erklärt der Überblick zu Mährobotern und ihrer Technik.

STIHL im Mähroboter-Markt: Einordnung statt Marktführer-Mythos

STIHL gilt seit 1971 als Weltmarktführer bei Motorsägen. Diese Führungsrolle bezieht sich aber ausdrücklich auf das Kernsegment Motorsäge und lässt sich nicht einfach auf Mähroboter übertragen. Wer irgendwo „STIHL ist Marktführer“ liest, sollte diesen Unterschied kennen.

Im Mähroboter-Segment ist STIHL nicht die Nummer eins. Als führende Marken in diesem Feld gelten laut Marktberichten Husqvarna und Gardena, während STIHL dort ein starker, aber später Anbieter mit klarer Draht-Positionierung ist.

Ein bekannter Marken-Name garantiert eben nicht die technische Spitze in jeder Kategorie. STIHL punktet mit Fachhandel, Verarbeitung und einem durchdachten Draht-System, bei kabelloser Navigation sind andere Marken weiter. Welche das sind, zeigt der Überblick zu Mährobotern ohne Begrenzungsdraht.

Die iMOW-Serie im Überblick

STIHL ordnet die iMOW-Reihe über die Modellnummer, und die Zahl steht grob für die Flächenklasse. Der iMOW 3 ist für kleine Gärten gedacht, der iMOW 7 für sehr große Flächen. Jede Nummer gibt es zusätzlich als stärkere EVO-Variante.

Modell Max. Fläche (Herstellerangabe) Schnittbreite Schnitthöhe Navigation Besonderheit
iMOW 3 / 3 EVO bis 500 m² 28 cm 20–60 mm Begrenzungsdraht + Ultraschall Einstieg, kleiner Garten
iMOW 4 / 4 EVO bis 1.000 m² 28 cm 20–60 mm Begrenzungsdraht + Ultraschall mittlerer Garten
iMOW 5 / 5 EVO bis 1.500 m² 28 cm 20–60 mm Begrenzungsdraht + Ultraschall Regensensor, Zonen, MY-iMOW-App
iMOW 6 / 6 EVO bis 3.000 m² 28 cm 20–60 mm Begrenzungsdraht + Ultraschall große Fläche, GPS-Ortung
iMOW 7 / 7 EVO bis 5.000 m² 28 cm 20–60 mm Begrenzungsdraht + Ultraschall Topmodell, App-Zonen

Die Werte darin sind Herstellerangaben von stihl.de. Quer durch die Reihe bleiben 28 Zentimeter Schnittbreite, eine Schnitthöhe von 20 bis 60 Millimetern und das Disc-Cut-Mähsystem gleich. Alle Modelle fahren mit Begrenzungsdraht, keines kabellos, und die EVO-Varianten setzen auf mehr Steigung und Tempo.

Infografik zum Mähen mit Begrenzungskabel, Ladestation und Ultraschall
Mit Begrenzungskabel

Der iMOW findet seinen Weg über einen verlegten Begrenzungsdraht. Dieser Draht markiert die Arbeitsfläche und grenzt Beete, Bäume oder Teiche als Sperrzonen aus. Der Roboter erkennt das Magnetfeld des Drahtes und bleibt innerhalb der Fläche — das klassische, bewährte Prinzip.

Dazu kommen Ultraschallsensoren für die Hinderniserkennung, die Gegenstände im Weg melden, bevor der Roboter sie berührt. STIHL nennt auf seiner Technologieseite ausdrücklich diese Kombination aus Draht und Ultraschall. Eine kabellose RTK-, LiDAR- oder Kamera-Navigation ist an stihl.de nicht belegt.

Der iMOW ist damit ein draht-basierter Mähroboter, kein satellitengeführtes Gerät, und auf dieser Seite steht STIHL bewusst. Den grundsätzlichen Unterschied zwischen den Navigations-Generationen ordnet der Typ-Überblick zu Haushaltsrobotern und ihren Kategorien ein.

Welche Rolle GPS beim iMOW spielt

Beim iMOW taucht der Begriff GPS auf, und das sorgt oft für Missverständnisse. Gemeint ist damit keine kabellose Navigation. STIHL nutzt die integrierte GPS-Ortung laut Kategorieseite vor allem für Ortung und Diebstahlschutz, der Roboter lässt sich damit orten, falls er entwendet wird.

Manche Händlerquellen nennen beim iMOW 6 zusätzlich eine GPS-gestützte Routenoptimierung, also eine Feinsteuerung innerhalb der vom Draht begrenzten Fläche. Auf seinen Primärseiten betont STIHL selbst aber Draht plus Ultraschall. Diese Zusatzfunktion ist als Hersteller- oder Händlerangabe zu lesen, nicht als kabellose Flächen-Navigation.

Das GPS ersetzt den Draht beim iMOW also nicht. Die Grenze der Arbeitsfläche bleibt der verlegte Draht, GPS ist ein Sicherheits- und Komfort-Extra obendrauf. Die Vorstellung, ein iMOW fahre „per Satellit“ frei über den Rasen, trifft nicht zu.

Fährt STIHL auch kabellos? Der ehrliche Stand

Mähroboter fährt entlang einer angedeuteten Drahtgrenze im Rasen
Drahtgeführt

Das ist die häufigste Frage zu STIHL Mährobotern — und die Antwort lautet Nein. Die komplette aktuelle iMOW-Reihe von iMOW 3 bis iMOW 7 arbeitet mit Begrenzungsdraht, und auch die neueren Modelle und die EVO-Varianten machen da keine Ausnahme. Ohne verlegten Draht funktioniert ein iMOW nicht.

Im Netz kursiert die Annahme, ein iMOW 5 oder 6 fahre drahtlos mit Satellit. An der STIHL-Primärquelle ist sie nicht belegt und schlicht falsch. Auch ein „wire-free RTK-Kit“ für den iMOW 7 taucht nur in Foren und Sekundärquellen auf; an stihl.de ist ein solches Kit nicht belegt, deshalb behaupten wir es hier nicht.

Wer wirklich ohne Kabel mähen will, findet die drahtlose Technik bei anderen Marken, die mit RTK-Satellit, Kamera oder LiDAR statt mit einem verlegten Draht arbeiten. Welche Systeme es gibt und wo die Haken liegen, klärt der Ratgeber zu Mährobotern ohne Begrenzungskabel. STIHL gehört heute nicht in diese Gruppe.

Das Disc-Cut-Mähsystem und das Mulch-Prinzip

Nahaufnahme der Ladekontakte an der Station eines Mähroboters
Ladekontakte im Detail

Alle iMOW-Modelle mähen mit dem Disc-Cut-System. Auf einer Scheibe sitzen drei freischwingende Klingen, die das Gras mit hoher Frequenz schneiden und dabei die Drehrichtung wechseln. Das hält die Klingen länger scharf und sorgt für einen sauberen Schnitt.

Der iMOW mulcht dabei, statt das Gras zu sammeln. Die feinen Schnittreste fallen zurück in die Grasnarbe, verrotten dort und wirken als natürlicher Dünger. Einen Auffangkorb brauchen Sie deshalb nicht, und leeren müssen Sie auch nichts.

Mulchen funktioniert am besten bei häufigem, kurzem Schnitt, weil der Roboter lieber oft fährt und dabei jeweils nur wenig Halm nimmt. Deshalb wirkt ein gemähter Rasen mit Mähroboter meist dichter und gleichmäßiger. Die Schnitthöhe stellen Sie je nach Modell zwischen 20 und 60 Millimetern ein.

iMOW 3, 4, 5: die Modelle für kleine bis mittlere Gärten

Der iMOW 3 ist der Einstieg in die Reihe und laut STIHL für Flächen bis 500 Quadratmeter ausgelegt. Damit passt er zu kleinen Stadt- und Reihenhausgärten. Trotz der kleinen Fläche bringt er das volle Disc-Cut-System mit.

Der iMOW 4 deckt Gärten bis 1.000 Quadratmeter ab und ist die Wahl für den typischen mittleren Hausgarten. Der iMOW 5 schafft laut Hersteller bis zu 1.500 Quadratmeter, dazu kommen ein Regensensor, eine Zonenverwaltung und die Steuerung über die MY-iMOW-App.

Alle drei teilen die 28 Zentimeter Schnittbreite und die 20 bis 60 Millimeter Schnitthöhe, fahren mit Begrenzungsdraht und mulchen den Schnitt. Der Sprung von Modell zu Modell ist vor allem die Flächenklasse. Sind Sie unsicher, orientieren Sie sich an der real zu mähenden Rasenfläche, nicht am Grundstück gesamt.

iMOW 6 und 7: große Flächen bis 5.000 m²

Der iMOW 6 ist für große Gärten gedacht, STIHL nennt eine Flächenleistung bis 3.000 Quadratmeter. Damit richtet er sich an weitläufige Grundstücke und kleine Parks. Neben dem Draht-System bringt er auch die integrierte GPS-Ortung mit.

Das Topmodell ist der iMOW 7. Er schafft laut Hersteller bis zu 5.000 Quadratmeter Rasenfläche und deckt damit sehr große private Flächen und semi-professionelle Einsätze ab. Auch er fährt mit Ultraschallsensoren und Begrenzungsdraht, ohne Satelliten-Navigation.

Bei so großen Flächen wird die Zonenverwaltung wichtig. Über die App teilen Sie den Garten in Bereiche und steuern, wann welche Zone gemäht wird. Der Draht muss dabei die komplette Fläche und alle Sperrzonen umfassen, und mit der Fläche steigt der Verlegeaufwand entsprechend.

Standard oder EVO — was der Aufpreis bringt

Jede iMOW-Nummer gibt es als Standard- und als EVO-Version, wobei EVO die stärkere Ausführung derselben Flächenklasse ist. Sie schafft laut Fachportal mehr Steigung und fährt etwas schneller, genannt werden bis zu 45 Prozent Steigung statt 40 Prozent bei den Standard-Modellen.

Dazu kommt bei EVO oft ein Mobilfunk-Modem, mit dem der Roboter auch ohne stabiles WLAN im Garten mit der App verbunden bleibt. Diese Angaben stammen aus einer Sekundärquelle und sind an den STIHL-Datenblättern je Modell zu prüfen.

Ob sich der EVO-Aufpreis lohnt, hängt vom Garten ab. Bei flachem, gut erschlossenem Rasen reicht meist die Standard-Version, bei Hanglage, verwinkelten Flächen oder schlechtem WLAN spielt EVO seine Stärken aus. Die konkreten Werte Ihres Wunschmodells prüfen Sie beim Fachhändler.

Die MY-iMOW-App: Zonen, Zeitplan, Wetter

Gesteuert wird der iMOW über die App MY iMOW, die Verbindung läuft je nach Modell über Bluetooth und WLAN. In der App legen Sie Mähzeiten, Zonen und die Schnitthöhe fest und bestimmen damit, wann und wo der Roboter arbeitet.

Der iMOW kann seinen Plan außerdem an die Wetterlage anpassen, und ein Regensensor sorgt zusätzlich dafür, dass er bei Nässe pausiert. Das schont den Rasen und verhindert Fahrspuren im weichen Boden.

Die Zonenverwaltung ist besonders bei großen Gärten hilfreich, weil Sie die Fläche in Bereiche teilen und sie zeitlich getrennt mähen. Genau hier stellen Sie auch den reinen Tag-Betrieb ein, und der ist für den Igelschutz wichtig.

STIHL-Fachhandel: Beratung, Installation, Service

STIHL verkauft anders als viele Roboter-Marken. Der Vertrieb läuft stark über den stationären Fachhandel, ergänzt um den eigenen Online-Shop. In Deutschland bekommen Sie den iMOW also beim STIHL-Fachhändler vor Ort, der berät, liefert und das Gerät auf Wunsch installiert.

Beim Draht-System ist die Installation ein echtes Thema. Der Fachbetrieb verlegt den Begrenzungsdraht, setzt die Dockingstation und richtet die Zonen ein. Alternativ verlegen Sie den Draht selbst mit einem Installations-Kit; STIHL bietet Kits mit 150 Meter oder 400 bis 500 Meter Draht, dazu Fixiernägel und Draht-Verbinder.

Auch beim Service bringt der Fachhandel Vorteile, weil Wartung, Ersatzteile und Reparatur über bekannte Ansprechpartner laufen. Neue Geräte kommen mit Herstellergarantie über den Fachhandel, die genaue Dauer prüfen Sie je nach Aktion. Diese Nähe ist ein Kernargument für STIHL gegenüber reinen Online-Marken.

Was ein STIHL Mähroboter kostet

Die UVP ist die Empfehlung des Herstellers, der Straßenpreis der reale Handelspreis, und bei STIHL liegen beide teils weit auseinander. Erschwerend kommt hinzu, dass die Quellen sich widersprechen.

Die STIHL-Produktseiten zeigten für den iMOW 5 einen Preis um 999 Euro und für den iMOW 7 um 1.599 Euro (inkl. MwSt., ohne Gewähr, Stand 08/2026). Fachportale und Händler nennen dagegen deutlich höhere Werte, etwa rund 1.999 Euro für den iMOW 5 und bis rund 3.799 Euro für den iMOW 7. Diesen Widerspruch lösen wir hier nicht auf, er zeigt aber, wie stark Ausstattung, Variante und Aktion den Preis bewegen.

Als grober Rahmen für die ganze Serie gelten etwa 900 bis 3.800 Euro, modellabhängig, vom iMOW 3 bis zum iMOW 7 oder EVO (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Die EVO-Varianten liegen jeweils über der Standard-Version. Den genauen Preis Ihres Wunschmodells prüfen Sie am besten direkt beim STIHL-Fachhändler, denn Preise ohne aktuelle Quelle sind bei Mährobotern schnell veraltet.

Sicherheit für Kinder, Haustiere und Igel

Für Mähroboter gelten klare Sicherheitsvorgaben. Die Norm EN 50636-2-107 verlangt, dass die Klingen beim Anheben oder Kippen sofort stoppen. Das CE-Kennzeichen des iMOW ist dafür eine Herstellererklärung, kein Prüfergebnis. Lassen Sie den Roboter trotzdem nie unbeaufsichtigt laufen, wenn Kinder in der Nähe sind.

Beim Thema Igel ist Ehrlichkeit Pflicht. Kein heutiger Mähroboter erkennt Igel aktiv, auch ein iMOW nicht. Das Leibniz-IZW analysierte 370 Igel mit Schnittverletzungen zwischen Juni 2022 und September 2023. Mindestens 47 Prozent der verletzten Tiere überlebten nicht.

Eine ältere Studie (Rasmussen 2021) testete 18 Modelle im Kollisionstest. Kein Roboter erkannte den Igel vor der Berührung, junge Igel unter 200 Gramm blieben komplett unerkannt. Die MY-iMOW-App lässt Sie zwar einen reinen Tag-Betrieb einstellen. Das ersetzt aber keinen Igelschutz — mähen Sie nur bei Tageslicht und suchen Sie den Garten vorher ab.

Ehrliche Grenzen: Draht-Aufwand, kein Igel-Schutz, Preis

Der Draht selbst macht Aufwand. Das Verlegen kostet Zeit oder Geld beim Fachbetrieb, und ändert sich der Garten, müssen Sie den Draht anpassen. Wer eine kabellose Lösung sucht, ist bei STIHL heute falsch — die iMOW-Reihe bleibt draht-basiert.

Eine weitere Grenze ist der fehlende Igel-Schutz. Kein iMOW erkennt Igel proaktiv, das ist keine Marken-Schwäche, sondern Stand der Technik. Der Tag-Betrieb per App reduziert das Risiko, beseitigt es aber nicht. Verlassen Sie sich nicht auf angebliche „igelsichere“ Funktionen, die es so nicht gibt.

Dazu kommt der Preis samt Quellenlage. Die Modelle sind je nach Ausstattung nicht günstig, und die Preisangaben widersprechen sich stark. UVP und Straßenpreis können bei STIHL weit auseinanderliegen. Das Installations-Kit oder der Verlegeservice kommt obendrauf.

Für wen sich welcher iMOW lohnt

Für kleine und mittlere Gärten reichen iMOW 3 bis 5. Sie decken laut Hersteller 500 bis 1.500 Quadratmeter ab und bringen alle Kernfunktionen mit. Wer WLAN-Steuerung und Zonen will, greift mindestens zum iMOW 5. Für den typischen Hausgarten ist das die passende Klasse.

Bei großen Flächen führt der Weg zu iMOW 6 oder 7. Der iMOW 6 schafft laut Hersteller bis 3.000, der iMOW 7 bis 5.000 Quadratmeter. Bei Hanglage oder schlechtem WLAN lohnt der Blick auf die EVO-Varianten, die laut Fachportal mehr Steigung, mehr Tempo und ein Mobilfunk-Modem mitbringen.

Ein iMOW passt zu Ihnen, wenn Sie Fachhandel und Draht-Zuverlässigkeit schätzen; ohne verlegten Draht fährt keines der Modelle, auch keine EVO-Variante. Wollen Sie dagegen zwingend ohne Kabel mähen, sollten Sie andere Systeme prüfen. Als Marktbezug hilft das Profil zu Husqvarna und seinen Mährobotern. Vertrauen Sie dem verlegten Draht bewusst, bleibt STIHL die richtige Wahl.

fl

fluxlane Redaktion

Neutrale Einordnung zu Service- und Haushaltsrobotern und Physical AI — mit Fokus auf den deutschen Markt, klaren Status-Angaben und quellenbelegten Zahlen. Wie wir arbeiten und Quellen prüfen.

Quellen & Stand: Unternehmensangaben (Gründung 1926, Sitz Waiblingen, Umsatz 5,48 Mrd. € 2025, über 160 Länder, mehr als 50.000 Fachhändler) laut corporate.stihl.de sowie Enzyklopädie-Einträgen; die Weltmarktführerschaft gilt Motorsägen, nicht Mährobotern. Modell- und Technikdaten (Flächen bis 5.000 m², 28 cm Schnittbreite, 20–60 mm, Disc-Cut, Begrenzungsdraht plus Ultraschall, GPS-Ortung, MY-iMOW-App) sind Herstellerangaben von stihl.de und werden als solche gekennzeichnet; eine kabellose RTK-/Satelliten-Navigation ist an stihl.de nicht belegt. EVO-Werte (45 % Steigung, Mobilfunk) und die iMOW-6-Routenoptimierung stammen aus Sekundärquellen und sind je Modell am STIHL-Datenblatt zu prüfen. Igel-Studienlage laut Leibniz-IZW (370 Fälle, mindestens 47 % Sterblichkeit) und Rasmussen 2021 (kein Modell erkennt Igel vorab). Die genannten iMOW-Modelle sind im Verkauf; DE-Verfügbarkeit über den STIHL-Fachhandel, Preise sind Händler- und UVP-Angaben als Spanne, UVP und Straßenpreis getrennt, widersprüchliche Quellen, ohne Gewähr und Stand 08/2026. Dieses Profil ist redaktionell und ersetzt keine rechtliche Beratung. Stand: 1. August 2026.

Fährt der STIHL iMOW ohne Begrenzungskabel?

Nein. Die komplette aktuelle iMOW-Reihe von iMOW 3 bis iMOW 7 arbeitet mit Begrenzungsdraht. STIHL setzt laut eigener Technologieseite bewusst auf den verlegten Draht plus Ultraschallsensoren. Eine kabellose Satelliten-Navigation (RTK) bietet STIHL offiziell nicht an. Wer ganz ohne Kabel mähen will, findet die drahtlose Technik bei anderen Marken.

Welche iMOW-Modelle gibt es?

STIHL führt die Reihe iMOW 3, 4, 5, 6 und 7, jeweils zusätzlich als stärkere EVO-Variante. Die Nummer steht für die Flächenklasse: iMOW 3 bis 500 m², iMOW 4 bis 1.000 m², iMOW 5 bis 1.500 m², iMOW 6 bis 3.000 m² und iMOW 7 bis 5.000 m² (Herstellerangaben). Alle mähen mit 28 cm Schnittbreite und Disc-Cut-System.

Wofür ist das GPS beim iMOW gut?

Das GPS dient beim iMOW laut STIHL vor allem der Ortung und dem Diebstahlschutz. Es ersetzt nicht den Begrenzungsdraht und ist keine kabellose Flächen-Navigation. Beim iMOW 6 nennen Händlerquellen zusätzlich eine GPS-gestützte Routenoptimierung innerhalb der Draht-Fläche. Die Arbeitsgrenze bleibt aber immer der verlegte Draht.

Was ist der Unterschied zwischen iMOW und iMOW EVO?

Die EVO-Variante ist die stärkere Ausführung derselben Flächenklasse. Sie schafft laut Fachportal mehr Steigung (bis 45 statt 40 Prozent) und fährt etwas schneller. Oft kommt ein Mobilfunk-Modem für die App-Anbindung ohne stabiles WLAN dazu. Diese Werte sind je Modell am STIHL-Datenblatt zu prüfen.

Was kostet ein STIHL Mähroboter?

Als grober Rahmen gelten etwa 900 bis 3.800 Euro, modellabhängig vom iMOW 3 bis zum iMOW 7 oder EVO (ohne Gewähr, Stand 08/2026). Die Quellen widersprechen sich: STIHL-Produktseiten zeigten teils niedrigere Werte, Fachportale deutlich höhere. UVP und Straßenpreis liegen auseinander. Den genauen Preis prüfen Sie am besten beim STIHL-Fachhändler.

Wo kaufe ich einen STIHL iMOW in Deutschland?

STIHL verkauft in Deutschland vor allem über den stationären Fachhandel, ergänzt um den eigenen Online-Shop. Der Fachhändler berät, liefert und installiert das Gerät auf Wunsch. Diese Nähe ist ein Kernvorteil gegenüber reinen Online-Marken. Service, Ersatzteile und Reparatur laufen ebenfalls über den Fachhandel.

Verlegt STIHL den Draht für mich?

Auf Wunsch ja: Der STIHL-Fachhändler verlegt den Begrenzungsdraht, setzt die Dockingstation und richtet die Zonen ein. Alternativ verlegen Sie den Draht selbst mit einem Installations-Kit. STIHL bietet Kits mit 150 Meter oder 400 bis 500 Meter Draht, dazu Fixiernägel und Draht-Verbinder. Der Aufwand steigt mit der Gartenfläche.

Ist ein STIHL iMOW gefährlich für Igel?

Ein iMOW erkennt Igel nicht aktiv — das gilt für alle heutigen Mähroboter. Studien (Leibniz-IZW, Rasmussen) zeigen: kein getestetes Modell erkannte Igel vor der Berührung, junge Igel unter 200 Gramm blieben unerkannt. Die MY-iMOW-App lässt Sie zwar reinen Tag-Betrieb einstellen, das ersetzt aber keinen Igelschutz. Mähen Sie nur bei Tageslicht und suchen Sie den Garten vorher ab.

Welche Fläche schafft der iMOW 7?

Der iMOW 7 ist das Topmodell und schafft laut STIHL bis zu 5.000 Quadratmeter Rasenfläche. Er fährt mit Ultraschallsensoren und Begrenzungsdraht, ohne Satelliten-Navigation. Über die App teilen Sie große Flächen in Zonen. Bei so viel Fläche steigt der Verlegeaufwand für den Draht entsprechend.

Ist STIHL Marktführer bei Mährobotern?

Nein. STIHL gilt seit 1971 als Weltmarktführer bei Motorsägen, nicht bei Mährobotern. Im Mähroboter-Segment gelten laut Marktberichten Husqvarna und Gardena als führend. STIHL ist dort ein starker, aber später Anbieter mit klarer Draht-Positionierung. Der bekannte Marken-Name garantiert also nicht die technische Spitze in dieser Kategorie.

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