Zweiarmiger Forschungs-Assistenzroboter im Stil von GARMI in einem Universitätslabor, kühles Licht

Pflege- & Assistenzroboter · Modell-Profil

GARMI — der Pflegeroboter der TU München im Realitätscheck

Stand 31. Juli 2026 · Lesezeit 10 Minuten · Modell-Profil

Kurz gesagt: GARMI ist ein humanoider Assistenz- und Telemedizin-Roboter, entwickelt in Deutschland an der TU München am Standort Geriatronik in Garmisch-Partenkirchen. Er soll ältere Menschen zu Hause unterstützen, Vitalwerte messen und Ärzten eine Fernuntersuchung ermöglichen. Gesteuert wird er dabei oft aus der Ferne durch einen Menschen, er ist also ein Avatar, kein vollautonomer Roboter. GARMI ist ein Forschungsprototyp, nicht käuflich und noch mehrere Jahre vom Pflegeheim-Einsatz entfernt.

Was ist GARMI?

Wenn Sie wissen wollen, was GARMI heute wirklich kann und wann daraus etwas wird, treffen Sie zuerst auf einen humanoiden Roboter, der ältere und pflegebedürftige Menschen im Alltag unterstützen soll. Er hat einen menschenähnlichen Oberkörper mit zwei Armen und steht auf einer fahrbaren Plattform. Sein Name spielt auf den Entwicklungsort Garmisch-Partenkirchen an, wo er in einer eigens eingerichteten Testumgebung erprobt wird.

Anders als es die Bilder vermuten lassen, ist GARMI kein fertiges Produkt. Er ist eine Forschungs- und Entwicklungsplattform, an der Wissenschaftler die Pflege-Robotik der Zukunft erproben. Kaufen kann man ihn nicht, einen Preis gibt es nicht.

Mit dem Technikhersteller Garmin, der Uhren und Navigationsgeräte baut, hat GARMI nichts zu tun. Es ist ein reines Forschungsprojekt einer deutschen Universität.

GARMI ist auch kein Serienroboter wie ein Saug- oder Serviceroboter, sondern ein rollendes Labor der Forschung. Vieles, was er kann, zeigt er unter Aufsicht von Ingenieuren, nicht im ungeschützten Alltag. Diese Unterscheidung geht in vielen Berichten verloren. Mit rund 110 cm Schulterhöhe ist er bewusst kompakt, damit er durch normale Türen passt.

Wer GARMI entwickelt

Hinter GARMI steht die Technische Universität München. Entwickelt wird der Roboter am Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence, kurz MIRMI, am Geriatronik-Standort in Garmisch-Partenkirchen. Das Wort Geriatronik verbindet Geriatrie und Mechatronik.

Das wissenschaftliche Aushängeschild ist Professor Sami Haddadin, einer der bekanntesten Robotiker Deutschlands. Er gilt als Pionier der sicheren, kraftsensitiven Leichtbaurobotik. Das Projekt läuft seit 2018 und ist Teil einer größeren Geriatronik-Initiative.

In einer Musterwohnung in Garmisch-Partenkirchen testet das Team den Roboter unter alltagsnahen Bedingungen, teils mit Pflegepersonal der Caritas. So soll die Technik früh an der Realität geprüft werden.

Rund um Haddadin arbeitet ein größeres Team, darunter Wissenschaftler wie Abdeldjallil Naceri als Labor-Lead, weil medizinisches und robotisches Wissen zusammenkommen sollen. Der Standort liegt bewusst nah an einer alternden Region, wo der Bedarf konkret ist.

Die Technik im Detail

Close-up des Roboterkopfs mit Sensorik und sichtbaren Kabeln im Laborlicht
Prototyp-Technik offen

Das Herzstück von GARMI sind zwei Leichtbauarme mit je 7 DoF, also sieben Gelenken. Sie sind eng verwandt mit den drehmomentgeregelten Armen von Franka Emika, einer Ausgründung aus dem Umfeld von Haddadin. Jedes Gelenk misst die Kräfte, was sichere Bewegungen nah am Menschen erlaubt.

Merkmal Wert Status
Bauform humanoider Rumpf auf Radplattform, 2 Arme Prototyp
Arme 2× 7 DoF, drehmomentgeregelt belegt
Hand anthropomorph, mit Tastsinn Prototyp
Sicherheit Ganzkörper-Kraftregelung, Auto-Stopp bei Annäherung belegt
Schulterhöhe ~110 cm, unter 90 cm breit (Türdurchfahrt) belegt
Medizingeräte EKG, Blutdruck, Ultraschall, Stethoskop belegt
Marktverfügbarkeit keine (nicht käuflich) Forschung

Nicht alle Daten sind öffentlich. Gewicht, Gesamthöhe und Akkulaufzeit hat das Team nicht belegt genannt, weshalb wir sie hier bewusst weglassen.

Sicherheit steht bei GARMI über Geschwindigkeit. Die Ganzkörper-Kraftregelung reagiert extrem schnell und stoppt den Roboter, sobald ein Mensch zu nah kommt. Diese sichere Mensch-Roboter-Interaktion ist der eigentliche technische Kern, den Haddadins Gruppe seit Jahren erforscht.

Der Ursprung dieser Technik liegt in den Roboterarmen von Franka Emika. Sie gelten als Meilenstein der kollaborativen Robotik, weil sie sicher neben Menschen arbeiten. GARMI überträgt dieses Prinzip von der Fabrik in die Wohnung.

Was GARMI kann

GARMI-artiger Prototyp reicht ein Objekt, während Forschende die Assistenzgeste beobachten
Assistenzgeste unter Beobachtung

GARMI ist als Allrounder gedacht, der viele kleine Aufgaben übernimmt. Er kann Gegenstände greifen und reichen, ein Glas Wasser oder das Frühstück ans Bett bringen und beim Aufstehen helfen. Auch einfache Reha-Übungen und Videotelefonie gehören dazu.

Mit Geräten wie EKG, Blutdruckmesser und Ultraschall kann GARMI Vitalwerte erfassen, und darin liegt der spannendste Teil des Projekts. So soll er eine ärztliche Fernuntersuchung möglich machen, ohne dass der Patient das Haus verlässt.

Diese Fähigkeiten sind im Labor gezeigt, aber nicht im Alltag erprobt. GARMI kann sie unter kontrollierten Bedingungen, nicht als zuverlässiges Serienprodukt. Der Unterschied zwischen Demo und Dauerbetrieb ist hier groß.

Seine beiden Arme mit je 7 DoF geben ihm einen großen Bewegungsraum, und das Reichen und Halten beherrschen sie schon gut, die feine Manipulation dagegen weniger. Ein Glas zu greifen ist gelöst, das sichere Anfassen eines Menschen nicht. Dort verläuft die Grenze zwischen Demo und Pflegealltag.

Der Avatar- und Telemedizin-Ansatz

Die Fernsteuerung macht GARMI aus. Der Roboter ist als Avatar gedacht, über den ein Arzt oder eine Pflegekraft aus der Ferne handelt. Am Patientenort steht GARMI, am Arztort ein zweiter Roboterarm.

Bewegt der Arzt seinen Arm, führt GARMI die Bewegung beim Patienten aus, etwa mit der Ultraschallsonde oder dem Stethoskop. Dabei bekommt der Arzt ein Kraft-Feedback, spürt also den Widerstand aus der Ferne.

Dieses Prinzip könnte gerade auf dem Land wertvoll sein, wo Ärzte fehlen. Ein GARMI in der Wohnung, ein Arzt in der Klinik, dazwischen die sichere Roboter-Brücke. Noch ist das aber Forschung, keine Versorgung.

Technisch steht am Arztort ein 7-DoF-Einarm, der die Bewegungen aufnimmt und an GARMI überträgt. Der Arzt wird so zum Fernpiloten, der Roboter zu seinen verlängerten Händen. Das Prinzip ist elegant, braucht aber eine schnelle, stabile Datenverbindung und viel Vertrauen.

Für den Patienten fühlt sich das ungewohnt an, bietet aber echten Nutzen. Statt für jede Kontrolle in die Praxis zu fahren, kommt die Untersuchung ins Haus. Gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist das ein starkes Argument.

Warum GARMI teleoperiert ist

Im Hintergrund steuert eine Person die Steuerstation, vorn der GARMI-Prototyp, Teleoperation
Ferngesteuert, nicht autonom

GARMI ist kein vollautonomer Roboter, der selbstständig pflegt. Die medizinisch heiklen Handlungen führt ein entfernter Mensch aus, gesteuert per Eingabegerät.

Nur einzelne Fertigkeiten laufen teilautonom, etwa das Greifen oder das Fahren durch die Wohnung. Sobald es kritisch wird, übernimmt der Mensch. Das ist eine bewusste Sicherheitsentscheidung.

GARMI ist damit ein Werkzeug in der Hand von Fachleuten, kein denkender Helfer. Wenn Sie einen autonomen Pflegeroboter erwarten, finden Sie hier eine Fernsteuerung. Das macht ihn heute sicher und einsetzbar.

Diese Offenheit trennt GARMI vom Marketing anderer Projekte. Wo Firmen gern von autonomen Helfern sprechen, nennt die TU die Fernsteuerung beim Namen. Das ist wissenschaftlich sauber und für die Pflege sogar ein Vorteil, weil ein Mensch die Verantwortung behält.

Die KI hinter GARMI

Trotz Fernsteuerung steckt viel künstliche Intelligenz im Roboter. GARMI nutzt einen digitalen Zwilling, also eine Simulation, um Bewegungen vorab zu testen. Neuronale Netze helfen ihm, Objekte zu erkennen und den Raum zu verstehen.

Neu ist die Sprachsteuerung über ein großes Sprachmodell. GARMI wurde mit einer ChatGPT-Schnittstelle vorgestellt, über die er etwa 15 bis 20 Kommandos versteht, zum Beispiel eine Übung starten oder den Arzt rufen. Vorgestellt wurde das unter anderem auf der Fachkonferenz ICRA im Mai 2024 in Yokohama.

Trotzdem bleibt die KI ein Assistent, kein Entscheider. Sie hilft beim Erkennen und Planen, die medizinischen Handlungen steuert weiter der Mensch. Gerade in der Pflege ist diese Zurückhaltung wichtig, denn hier hängen Sicherheit und Vertrauen eng zusammen.

Status und Zeithorizont

Was Sie in Videos sehen, ist ein Labor- und Musterwohnungs-Stand, kein Kaufgerät. GARMI ist und bleibt vorerst ein Forschungsprototyp, ohne Preis und ohne Marktverfügbarkeit.

Auch der Zeithorizont ist offen. Die Forscher sprechen davon, dass bis zum Einsatz in echten Pflegeheimen noch mehrere Jahre vergehen. Das ist eine Prognose, kein Termin, und sollte nicht als Versprechen gelesen werden.

Das Geld kommt aus öffentlicher Förderung. Nach VDI-Nachrichten wird der Geriatronik-Standort mit über 23 Mio € bis 2027 unterstützt. Eine frühere Meldung nannte 4,7 Mio € und 14 neue Stellen. Das zeigt den langen Atem, den solche Forschung braucht.

GARMI ist ein Blick in die mögliche Zukunft der Pflege, kein Gerät für das nächste Jahr. Wenn Sie heute Unterstützung suchen, finden Sie sie eher bei den kaufbaren Assistenzgeräten als bei einem Forschungshumanoiden.

GARMI im Vergleich

GARMI ist nicht allein. Mehrere Teams arbeiten an Assistenz- und Pflegerobotern, mit unterschiedlichem Fokus und unterschiedlich weit fortgeschritten.

System Entwickler Fokus Status
GARMI TU München (DE) Assistenz + Telemedizin, sichere Zweiarm-Robotik Forschung
Care-O-bot Fraunhofer IPA (DE) mobiler Serviceroboter, Objekte reichen Forschung/Pilot
Lio F&P Robotics (CH) Assistenzarm, Botengänge; im Praxiseinsatz Pilot/Verkauf
Walker UBTech (CN) humanoider Roboter, Manipulation Prototyp/Pilot

GARMI setzt stärker als die anderen auf die telemedizinische Fernuntersuchung und die sichere Zweiarm-Manipulation. Am nächsten am realen Einsatz ist Lio, dafür funktional schlanker mit nur einem Arm. Die Modelle finden Sie im Überblick zu Assistenzrobotern.

Zwei der vier Systeme kommen aus Deutschland, was die starke Rolle der hiesigen Robotik zeigt. Der chinesische UBTech Walker verfolgt einen marktnäheren Weg, ist aber ebenfalls noch nicht im Pflegealltag angekommen.

Ein deutsches Vorzeigeprojekt

GARMI gilt als Aushängeschild der deutschen Pflege-Robotik, und das aus gutem Grund. Er bündelt Haddadins international führende Kompetenz in sicherer Leichtbaurobotik mit einer klaren gesellschaftlichen Aufgabe. Der Ursprung dieser Technik, die Franka-Emika-Arme, ist eine deutsche Erfolgsgeschichte.

Der Bedarf ist da. Nach dem Statistischen Bundesamt galten Ende 2023 rund 5,7 Mio Menschen als pflegebedürftig. Bis 2049 könnten bis zu 2,15 Mio Pflegekräfte gebraucht werden. Projekte wie GARMI sind der Versuch, mit Spitzenforschung eine Antwort zu suchen.

Dabei geht es nicht um einen Roboter für alle, sondern um Bausteine. Was GARMI an sicherer Robotik und Telemedizin erprobt, kann später in vielen Geräten stecken. So wirkt Forschung oft indirekt, lange bevor ein fertiges Produkt im Regal steht.

Wie GARMI in die größere Landschaft passt, zeigt der Überblick zu Pflegerobotern. Dort geht es um alle Typen, von der Therapie-Robbe bis zum Serviceroboter.

Grenzen und offene Fragen

So beeindruckend GARMI ist, die Grenzen sind klar. Er ist ein teurer, komplexer Prototyp, teleoperiert und weit von der Serienpflege entfernt. Die Feinmotorik der Hände ist ein erklärtes offenes Forschungsziel.

Dazu kommen die grundsätzlichen Fragen der Pflege-Robotik. Datenschutz bei Vitaldaten und Kameras im Wohnraum, die Würde und Selbstbestimmung der Menschen, und die Frage nach Ergänzung statt Ersatz. Diese Themen vertieft der Beitrag zu Robotern in der Pflege.

Auch die Finanzierung ist offen. Selbst wenn GARMI eines Tages serienreif wäre, müsste jemand ihn bezahlen, und bisher zahlt die Pflegekasse für Roboter praktisch nichts. Der Weg von der Musterwohnung ins echte Heim ist deshalb weit.

Diese offenen Fragen sind kein Argument gegen GARMI, sondern Teil seriöser Forschung. Ein Projekt, das ehrlich seine Grenzen benennt, ist glaubwürdiger als eines, das alles verspricht. Deshalb lohnt es, GARMIs Fortschritt weiter zu beobachten.

Fazit: beeindruckende Forschung, kein Kaufgerät

GARMI ist eines der spannendsten Pflege-Robotik-Projekte Europas, ein humanoider Avatar für Assistenz und Telemedizin aus deutscher Spitzenforschung. Seine sichere Zweiarm-Robotik und der Fernuntersuchungs-Ansatz zeigen, wohin die Reise gehen kann, und sie treffen mit dem Pflegebedarf einer alternden Gesellschaft auf eine der drängendsten gesellschaftlichen Fragen.

Die Erwartung bleibt trotzdem nüchtern. GARMI ist ein teleoperierter Forschungsprototyp, nicht käuflich und Jahre vom Alltag entfernt. Wer ihn als Ausblick versteht, wird ihm gerecht, wer ein fertiges Produkt erwartet, nicht. Die kaufbaren Alternativen zeigt der Ratgeber zu Pflegeroboter kaufen.

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fluxlane Redaktion

Neutrale Einordnung zu Service- und Haushaltsrobotern und Physical AI — mit Fokus auf den deutschen Markt, klaren Status-Angaben und quellenbelegten Zahlen. Wie wir arbeiten und Quellen prüfen.

Was ist GARMI?

GARMI ist ein humanoider Assistenz- und Telemedizin-Roboter der TU München. Er hat zwei Arme auf einer fahrbaren Plattform und soll ältere Menschen zu Hause unterstützen sowie Ärzten eine Fernuntersuchung ermöglichen. GARMI ist ein Forschungsprototyp, kein Kaufprodukt.

Wer hat GARMI entwickelt?

Die Technische Universität München, genauer das Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence am Geriatronik-Standort in Garmisch-Partenkirchen. Wissenschaftliches Aushängeschild ist Professor Sami Haddadin, ein Pionier der sicheren Leichtbaurobotik. Das Projekt läuft seit 2018.

Kann man GARMI kaufen?

Nein. GARMI ist ein Forschungs- und Entwicklungsprototyp ohne Marktverfügbarkeit und ohne Preis. Er wird in einer Musterwohnung in Garmisch-Partenkirchen erprobt, teils mit Pflegepersonal. Bis zu einem möglichen Heim-Einsatz vergehen nach Angaben der Forscher noch mehrere Jahre.

Was kostet GARMI?

Es gibt keinen Preis. GARMI ist ein Forschungsprototyp und wird nicht verkauft. Bekannt ist nur die Förderung: Nach VDI-Nachrichten wird der Geriatronik-Standort mit über 23 Mio € bis 2027 unterstützt. Ein Stückpreis für den Roboter wurde nie veröffentlicht.

Ist GARMI autonom?

Nur teilweise. GARMI ist als Avatar konzipiert, über den ein Arzt oder eine Pflegekraft aus der Ferne handelt. Medizinisch heikle Handlungen führt ein entfernter Mensch per Fernsteuerung aus. Nur Einzelfertigkeiten wie Greifen oder Navigieren laufen teilautonom.

Was kann GARMI?

Er kann Gegenstände greifen und reichen, Wasser oder Frühstück ans Bett bringen, beim Aufstehen helfen und einfache Reha-Übungen anleiten. Mit EKG, Blutdruckmesser und Ultraschall kann er Vitalwerte erfassen und so eine ärztliche Fernuntersuchung ermöglichen. Das ist im Labor gezeigt, nicht im Alltag erprobt.

Wann kommt GARMI in die Pflege?

Das ist offen. Die Forscher sprechen von mehreren Jahren bis zu einem Einsatz in echten Pflegeheimen. Das ist eine Prognose, kein Termin. GARMI bleibt vorerst ein Forschungsprototyp in Testumgebungen, kein Serienprodukt.

Was ist Geriatronik?

Geriatronik ist ein Kunstwort aus Geriatrie, also Altersmedizin, und Mechatronik. Es beschreibt den Forschungsansatz der TU München in Garmisch-Partenkirchen, mit Robotik und KI ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu unterstützen. GARMI ist das bekannteste Projekt dieser Initiative.

Ist GARMI dasselbe wie Garmin?

Nein. GARMI ist ein Pflege-Roboter der TU München, benannt nach Garmisch-Partenkirchen. Garmin ist ein US-Technikhersteller für Uhren und Navigationsgeräte. Die Namen ähneln sich, haben aber nichts miteinander zu tun.

Quellen & Stand: TU München und MIRMI (GARMI, Geriatronik), Forschungspaper „Introducing GARMI“ und arXiv-Angaben zu den 7-DoF-Armen und Maßen, PopSci (Teleoperation), Die Neue Sammlung (Prototyp-Einordnung), VDI-Nachrichten (Förderung Geriatronik-Standort), Statistisches Bundesamt (Pflege-Zahlen als Kontext). GARMI ist durchgängig als Forschungsprototyp ohne Marktverfügbarkeit und ohne Preis eingeordnet. Nicht belegte technische Daten wurden weggelassen. Dieser Beitrag ist redaktionell und ersetzt keine medizinische oder rechtliche Beratung. Stand: 31. Juli 2026.

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